21. OKTOBER 2019 | Zukunftsdialog mit dem Salzburger Landesrat Mag. Stefan Schnöll

Innovationsmacher sind Zukunftsmacher

 

Diese Veranstaltung ist anders.

Heute, am 21.10.2019, trafen Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen, um über die Zukunft zu diskutieren. Dabei gab es jede Menge Inputs zum Thema Innovation, sowie die Möglichkeit mit Landesrat Mag. Stefan Schnöll in einen Dialog zu treten. In einer stimmungsvollen Atmosphäre wurden zahlreiche Fragen diskutiert, um gemeinsam praktische Lösungsansätze zu finden. Das Ziel: Dort anzupacken, wo es notwendig ist und endlich was zu MACHEN.

 

Für Innovation braucht es mutige Umsetzer

Am Montag den 21.10.2019 lud der SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich Vertreter aus der Politik und Wirtschaft ein, um das Thema Innovation anzukurbeln. Als Location diente das beeindruckende Gebäude der Firma G.A. Service GmbH. Die moderne und offene Umgebung sorgte für einen idealen Raum, um die Innovationsmacher aus Wirtschaft und Politik zusammenzuführen. Auch Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, ist unsere Zukunft ein großes Anliegen: „Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft braucht Innovation. Für Innovation braucht es mutige Umsetzer“. Damit möchte er die Menschen auffordern, sich zu trauen, etwas Neues zu wagen. Es ist auch in Ordnung, ja sogar normal, dass man dabei Fehler macht. Doch nur so können wir uns weiterentwickeln und mit dem Wandel der Zeit mithalten. „Also beginnen wir mit dem Tun“, so Harrer.

Passend dazu hat Hans Harrer gemeinsam mit Mag. Gerald Krug-Strasshofer die Innovationsmacher ins Leben gerufen. Unternehmer, die gemeinsam innovative Lösungen für die Zukunft schaffen. „Die Zeiten und auch die Märkte haben sich verändert und nun braucht es Mut auch sich selbst und das Unternehmen zu verändern“, so Mag. Gerald Krug-Strasshofer, Geschäftsführer der NeuroPerformanceGroup . Wichtig dabei ist es, nicht mehr nur nebeneinander, sondern auch miteinander an neuen Ansätzen zu arbeiten.

Die Menschen wollen immer unterwegs sein

Landesrat Mag. Stefan Schnöll, der bisher jüngste Landesrat Österreichs, bat den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Verkehrssituation des Bundesland Salzburg und die verschiedensten Lösungsansätze. Er selbst bezeichnete seine Aufgabe als „Champions League der Verkehrsplanung“, da im Bundesland Salzburg nicht nur die technische, sondern auch die typographische Voraussetzung eine Herausforderung darstellt. Doch die Mobilität ist nach wie vor ein wichtiges Thema und befindet sich ebenso in einem stetigen Wandel. „Die Menschen wollen immer unterwegs sein. Rund um die Uhr“, so der Landesrat. Daher gilt es auch, innovative Lösungsansätze für Salzburg zu finden, um den Verkehr bestmöglich zu regeln und die Stadt von den Autos zu befreien. „Man darf nicht unterschätzen, was die Zukunft für uns bringt. Aber Probleme, die von Menschenhand geschaffen wurden, können auch von Menschenhand gelöst werden.“

In einem anschließenden Dialog konnten die Anwesenden noch Fragen an Landesrat Mag. Stefan Schnöll stellen sowie eigene Vorschläge, Ansichten sowie Lösungsansätze einbringen. Offen und ehrlich ging der Politiker auf jeden Einzelnen ein. Auch viele Unternehmer sprachen über die Problematik mit Mitarbeiterparkplätzen oder Angebote für öffentliche Verkehrsmittel. Als Lösung dazu gäbe es zum einen bereits die übertragbare Jahreskarte, welche zum Beispiel für Dienstfahrten ausgegeben werden kann. Zum anderen werden auch vergünstigte Jobtickets angeboten. Park&Ride Parkplätze sollen in Zukunft noch attraktiver gestaltet und die Buslinien ausgebaut werden. Mag. Stefan Schnöll möchte unter anderem das Zentrum der Stadt besser erreichbar machen. Dies sollte unter anderem auch durch den Ausbau der Lokalbahn gelingen. Klar ist, dass diese Vorhaben natürlich nicht von heute auf morgen gehen, sondern step by step passieren werden. Doch der Landesrat möchte endlich das Stauproblematik in Salzburg anpacken und gehört damit ebenso zu einem richtigen Innovationsmacher. Gemeinsam mit dem Senat der Wirtschaft werden folgend diesem Dialog in Zukunft vertiefende Gespräche stattfinden.

Keine Angst vor der Zukunft

„Denken wir vorerst nach, um voraus zu sein.“ Mit sehr inspirierenden Worten gab Helmut Gruber, der Geschäftsführer der G.A. Service GmbH tiefe Einblicke in die Welt von GAS.

Die G.A.S. Gruppe mit ihren über 100 Mitarbeitern ist eine Full-Service-Agentur mit Spezialagenturen für PR plus strategischer Planung, Web- und Online-Programmierung, Film- bzw. Videos, Mailingproduktion und Wirtschaftskooperationen. Gegründet im Jahr 2006 hat das Unternehmen seither einen enormen Wachstum hingelegt. Am wichtigsten, meint Helmut Gruber, seien die Mitarbeiter. Mit ihnen steht und fällt das Unternehmen. Um für eine optimale Wohlfühlatmosphäre zu sorgen, hat der Geschäftsführer in seinem Unternehmen einen eigenen Kindergarten und einen Beauty Salon eingerichtet. Zum Geburtstag gibt es dann zum Beispiel Gutscheine für eine Pediküre oder eine Massage. „Am Ende des Tages muss die Wirtschaft leben.“, so Gruber. Der Unternehmer investiert laufend in seine Firma und seine Mitarbeiter, um somit sicher zu stellen, dass alle zufrieden sind und „leben“ können. Wie auch die vorherigen Unternehmer plädiert Helmut Gruber für eine starke Zusammenarbeit. „Ohne Dialog kann es keine Weiterentwicklung geben.“ Auch er steht dafür, anzupacken und endlich was zu TUN. „Angst vor der Zukunft haben nur die Schwachen.“ Auch Helmut Gruber ist somit ein richtiger Innovationsmacher.

Zum Abschluss des Zukunftsdialogs wurde Helmut Gruber offiziell zum Senator im Senat der Wirtschaft ernannt. Die Ernennungsurkunde wurde von Landesrat Mag. Stefan Schnöll und Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, überreicht.

Unter den Gästen befanden sich u.a.

  • Dr. Norbert Frömmer, Managing Director, Stadlbauer Marketing & Vertrieb GmbH
  • Dr. Friederike Hrubesch-Mohringer, GF, Alphamed Arzneimittel GmbH
  • Dr. Thomas Schneider, Partner, ZUMTOBEL + KRONBERGER + RECHTSANWÄLTE OG
  • Mag. Kurt Lassacher, Partner, BDO Salzburg GmbH
  • Ing. Peter Strauß, GF und Inhaber, Strauß Kälte-Klimatechnik Gesellschaft m.b.H.
  • Dr. Philip Steiner, ummadum Service GmbH
  • Bmst Ing. Franz Piffer, Inhaber und GF, BMP Architektur Franz Piffer
  • Ing. Josef Rametsteiner, GF, CARGOE GmbH & Co KG
  • Florian Halser, Innovationsmanager, Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH
  • Ing. Wolfgang Zakarias, General Manager, VAS Energy Systems GmbH
  • Ing. Mag. Reinhard Satzinger, SynPharma GmbH

 

 

LR Mag. Stefan Schnöll

 

LR Mag. Stefan Schnöll, Helmut Gruber (GF und Inhaber, G.A. Service GmbH), Hans Harrer (Vorstand, Senat der Wirtschaft)

 

Mag. Kurt Lassacher, Partner, BDO Salzburg GmbH

 

Mag. Gerald Krug-Strasshofer, NeuroPerfomanceGroup GmbH

 

 

Fotocredit: G.A. Service GmbH

 

15. OKTOBER 2019 | ESB-FACE2FACE-BREAKFAST-SESSION MIT DEM SENAT

40 EntscheidungsträgerInnen aus Sport, Entertainment und Marketing bekamen bei der “ESB Face2Face Breakfast Session”, die in Kooperation mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT bereits zum zweiten Mal veranstaltet wurde, hochinteressante Themen aus der Welt des Sportsponsorings zum Frühstück serviert. Die Veranstaltung fand in den neu bezogenen Räumichkeiten des SENATs-Partnerunternehmens TPA beim Wiener Hauptbahnhof statt.

 

vlnr: Hans Harrer (SENAT), Anton Schutti (ESB Marketing Netzwerk), Michael Holzer (Mensch & Marke), Sebastian Haupt (TPA), Till Oberhummer (Western Union Business Solutions) und Jochen Ressel (SENAT) © Grießenböck

Nach der Begrüßung durch Ehrensenator Toni Schutti (ESB Österreich), begeisterte Michael Holzer von “Mensch und Marke” als höchst erfolgreicher Coach von Marcel Hirscher, Michaela Shiffrin und vielen weiteren international bekannten Stars mit einem kritischen Blick auf die Sponsoring-Landschaft und zeigt auf, welche Veränderungen gerade jetzt spürbar werden. Neben der Tatsache, dass Sponsoring immer globaler wird, drängen auch neue Idole auf den Markt, die eine neue Zielgruppe ansprechen, in der andere Kommunikationsgesetze gelten, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. “Junge Sportler wollen sich diesem Diktat ‘Wer zahlt schafft an’ nicht mehr unterziehen. Sie wollen nicht als fahrende Litfaßsäule gesehen werden”, so Holzer. Vielfach fehle die zwischenmenschliche Beziehung. Im Sportsponsoring sei daher ein Paradigmenwechsel nötig. Die Tendenz geht laut Holzer dahin, dass Sponsoring vermehrt zum Beziehungsmarketing wird.

Neue Möglichkeiten für KMU

Nachdem Sebastian Haupt (TPA) und Till Oberhummer (Western Union Business Solutions) verschiedene praxisbezogene Aspekte in der steuerlichen Behandlung von Sponsoring sowie internationaler Finanzdienstleistungen gezeigt hatten, referierte Jochen Ressel vom SENAT über die Möglichkeiten, die sich für KMUs im Sportsponsoring bieten. “Sponsoring soll nicht als reiner Abschreibposten, sondern als Chane zur Zusammenarbeit und zum Wissenstransfer gesehen werden”, so Jochen Ressel. Die Zusammenarbeit zwischen SportlerInnen und Unternehmen solle dazu genützt werden, um gemeinsame Werte zu schaffen. Dazu müsse sich aber die Grundeinstellung ändern. Um sich einer global agierenden Welt zurecht zu finden, müsse man sich vernetzten, Wissen teilen und weitergeben. Einen Beitrag dazu leistet die neue Plattform der ESB.

 

Die gelungene Mischung aus kurzem Wissenstransfer mit morgendlichem Networking wird das nächste Mal in Graz stattfinden.

 

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15. OKTOBER 2019 | PRÄSENTATION DER FINANZ-TOOLBOX DES SENAT DER WIRTSCHAFT IM RAHMEN DES 6. STEIRISCHEN STRATEGIETAGES IN GRAZ

Am 15. Oktober lud der SENAT DER WIRTSCHAFT gemeinsam mit Styria Strat und der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG Unternehmerinnen und Unternehmer zur Präsentation der Finanz-Toolbox der Mittelstands-Allianz nach Graz in den Schlossbergsaal der Steiermärkischen Sparkasse ein. Dabei wurde besonderes ein Augenmerk auf neue bzw. in Österreich noch nicht so etablierte Finanzierungslösungen für Unternehmen gelegt.

In seiner Begrüßung und Keynote legte der Organisator und Moderator des Abends Senator Dipl.-Ing. Norbert Ulbing, Sprecher der Styria Strat, die Bedeutung der Auswahl der richtigen Finanzierung als wesentliche Strategie-Entscheidung dar. Dabei wies er auf die zunehmende Schwierigkeit hin, in Zeiten rascher und radikaler Veränderungen die Finanzierung für jene Investitionen zu bekommen, die ein Unternehmen – zum Beispiel bei der Digitalisierung oder der Betriebsnachfolge – benötigt, um auch in Zukunft nicht nur überleben, sondern auch einen angemessenen Beitrag an die Gemeinschaft leisten zu können. Daher freue er sich ganz besonders darüber, dass der SENAT seine Finanz-Toolbox mit Vorträgen über innovative Finanzierungslösungen inklusive Fördermöglichkeiten vorstelle.

Der Gastgeber des Abends, Senator Dr. Oliver Kröpfl, Vorstand der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG, betonte in seinen Begrüßungsworten, dass dem Mittelstand die weitreichenden Finanzierungsmöglichkeiten oft gar nicht bewusst sind und gerade Lösungen, die das Eigenkapital der Unternehmen stärken, für eine fortlaufende Partnerschaft mit den kreditgebenden Banken nur von Vorteil sein können, zumal derzeit die Kreditkonditionen so günstig sind wie noch nie.

Dr. Johannes Linhart stellte sodann den SENAT DER WIRTSCHAFT als ein parteiunabhängiges Unternehmernetzwerk vor, welches es sich zum Ziel setzt, österreichische Unternehmer beim Wirtschaften im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft zu unterstützen und zu begleiten. Gemeinsames Tun statt des gegenseitigen Verhinderns ist das alles umfassende Motto. Wesentliche Instrumente sind dabei die vom SENAT entwickelten Toolboxes. Die darin teilnehmenden, vom SENAT auf deren Zuverlässigkeit und deren Expertise geprüften, Umsetzungspartner bieten Unternehmerinnen und Unternehmern zuverlässige Unterstützung und individuelle Lösungen bei der zukunftsorientierten Ausrichtung ihrer Betriebe, und zwar in allen Bereichen des Wirtschaftens: von Ökologie (Klima-Allianz) über Gesundheit (Gesundheits-Toolbox) und Bildung (Bildungs-Allianz) bis hin zur Digitalisierung (Digitalisierungs-Toolbox) und Finanzierungsthemen (Finanz-Toolbox).

Insbesondere das Fehlen eines modernen, dem Entwicklungsstand Österreichs gerecht werdenden Finanzplatzes und Kapitalmarkts nahm Johannes Linhart zum Anlass, um von der Politik ganz konkrete Reformen abzuverlangen: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert wird, der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht interessanter gemacht wird und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird, werden wir weiterhin unsere besten Talente verlieren und im Standortranking abfallen. Eigenkapitalinvestoren und -partner sind gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber, und es ist höchste Zeit, dass unsere diesbezüglichen Gesetze an internationale Standards angepasst werden“. Reformbedarf gibt es insbesondere im Gesellschaftsrecht, im Vorsorgewesen, bei Anlagerichtlinien für PKs und Versicherungen, im Stiftungsrecht, bei den das Eigenkapital diskriminierenden Steuergesetzen bis hin zum Gesetz über Alternative Investmentfonds. Es sei den Finanz-Toolbox-Umsetzungspartnern zu verdanken, dass es trotz des unfreundlichen Finanzumfelds innovative Finanzierungslösungen gebe, um den Kapitalsuchenden Unternehmen oft auch gemeinsam mit den Banken unter die Arme zu greifen.

  • Wie mit Risikokapital das Eigenkapital gestärkt und das Wachstum z.B. durch die Eroberung neuer Märkte ermöglicht werden kann, zeigte Dr. Rudolf Kinsky, Präsident der Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation (AVCO), auf. Dabei betonte er, dass Wagniskapitalinvestoren keineswegs Heuschrecken sind, sondern eine weitreichende partnerschaftliche Rolle einnehmen.
  • Wie und wozu ein mittelständisches Unternehmen an die Börse kommen kann und soll, und welche Rolle dabei ein Capital Markets Coach und Direct Funding Partner einnimmt, thematisierte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Inhaber der Rosinger Group, auf sehr anschauliche Weise, nicht nur durch seine Beratungserfahrung bis hin zum IPO, sondern auch durch die von ihm getätigten Unternehmenskäufe und Restrukturierungen.
  • Dass Unternehmen durch Crowdinvesting nicht nur ihre Eigenkapitalbasis stärken können, sondern diese moderne Finanzierungsform auch eine erhöhte Kundenbindung ermöglicht und zudem auch ein ideales Marketinginstrument darstellt, wurde von Florian Weinhandl, Business Develpment Manager der Rockets Holding sowie Dr. Reinhard Hönig, CSO der Finnest GmbH, aufgezeigt. Dabei betonten sie, dass sich Crowdinvesting enorm weiterentwickelt hat und über Nachrangdarlehen hinaus auch Wertpapiere wie Anleihen und Aktien ergeben können.
  • Mit Equity 2.0 – Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen stellte Senator Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer von TAUROS Capital Management GmbH, ein ganz besonders neues und innovatives Produkt vor.
  • Neue Wege der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mit Factoring waren das Thema von Patrick Götz von der Intermarket Bank AG.
  • Dass Förderungen in Österreich ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensfinanzierung darstellen und Fördermöglichkeiten höchst vielfältig sind, dabei aber die unterschiedlichsten Formen ausweisen und die Einreichungen entsprechend zielgenau und präzise sein müssen, legten Mag. Katharina Scheidl und Mag. Günter Holl von BDO Consulting GmbH dar. In Ergänzung zur Förderberatung wurde das KMU-Finanzpartnerpaket präsentiert, das als Schnittstelle zwischen der Förderstelle, dem Unternehmen und der Bank auftritt. Dabei wird der Unternehmer als Sparring-Partner bei der Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen (Unternehmensplanung, Bankenunterlage etc.) begleitet und ermöglicht der Bank die Sicherheit, dass ein unabhängiger Berater die übermittelten Unterlagen analysiert und im Lichte des aktuellen Marktumfelds plausibilisiert hat.
  • Und, dass eine Kreditfinanzierung mehr denn je Sinn macht und als Teil einer kreativen Finanzierungslösung dient, erläuterten Dr. Oliver Kröpfl, Vorstand der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG. Zugleich räumte er ein, dass ein vermehrter Einstieg von Eigenkapitalgebern die Bonitätssituation der Betriebe erheblich verbessert und eine Bankenfinanzierung umso leichter macht.

Abschließend lud Senator Dr. Oliver Kröpfl die 45 anwesenden Gäste zu einem lebhaften Get-together in Form eines World Café mit ausgezeichneten, von der Steiermärkischen Sparkasse gesponserten, Brötchen und Getränken. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der SENAT DER WIRTSCHAFT die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

 

Fotocredit: SENAT DER WIRTSCHAFT

23. SEPTEMBER 2019 | SEF19 – SOCIAL ENTREPRENEURSHIP FORUM MIT GROSSEM ERFOLG

Am 23. September 2019 organisierte der SENAT DER WIRTSCHAFT bereits zum siebenten Mal das SEF-Social Entrepreneurship Forum, bei dem SozialunternehmerInnen sowie Finanz- und RechtsexpertInnen in der Schwarzkopf-Akademie zusammenkamen, um sich über ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen, praxiserprobte Lösungsbeispiele, sowie den neuen Social Entrepreneurship Fonds, der von fair-finance gemanagt wird, auszutauschen.

vlnr: Jochen Ressel (GF-Operations, SENAT), Mag. M. Zeilinger (fair finance), Dr. C. Tedeschi (Caritas Vorarlberg) mit den beiden Jugendbotschafterinnen, R. Frasch (Bildung-Allianz des SENAT), G. Stowasser (Vorstand, SENAT), M. Rohla (Goodshares), Mag.a Knautz (GF, Schwarzkopf), Dr. J. Linhart (GF, SENAT), S. Massera (Erste Bank), W. Fröhlich, MA (SENA)

 

Walburga Fröhlich, MA vom Social Entrepreneurship Netzwerk Austria (SENA) sieht die Wichtigkeit des SEF insbesondere in der Generierung von Aufmerksamkeit: „Die ständige Reizüberflutung durch Twitter und Co macht Aufmerksamkeit zur wichtigsten Währung für Erfolg. Nur wenn es uns gelingt, die breite Öffentlichkeit auf das Potenzial von Social Entrepreneurship aufmerksam zu machen, werden wir nachhaltigen Nutzen stiften können.“ Gabriele Stowasser, Vorstandsmitglied des SENAT DER WIRTSCHAFT, hob in ihren Eröffnungsworten die Bedeutung dieser modernen Unternehmensform für die Lösung und Bewältigung sozialer Herausforderungen hervor.

Nach der kompakten Darstellung der verschiedenen Herausforderungen des Nachhaltigkeitsdreiecks Ökonomie, Ökologie und Soziales durch Sepp Eisenriegler MBA, MAS (R.U.S.Z. Reparatur- und Service-Zentrum), Dr. Claudio Tedeschi (Caritas Vorarlberg) und Dr. Reinhard Mechler (International Institute for Applied Systems Analysis) wurden konkrete Lösungsbeispiele gezeigt.

Die im Rahmen des SEF präsentierten Best-Practices (Shades Tours, welche Stadtführungen durch obdachlose, geflüchtete und suchtkranke Personen anbieten – Equalizent, die Schulungen für Schulungen für gehörlose Menschenanbieten und Dahir, als sozioökonomisches Immobilienmanagementunternehmen) zeigten einmal mehr, dass es nicht verpönt sein darf, auch als Social Entrepreneure Erträge zu erwirtschaften.

 

Der erste Social Entrepreneurship Fonds Österreichs

“Social Entrepreneure in Österreich bei der Lösung sozialer Herausforderungen zu unterstützen, ist mir ein ganz persönliches Anliegen, liegt doch meine Zukunftshoffnung gerade auf jenen Unternehmen, die sozialen und ökologischen Impact erzielen und dabei profitabel wirtschaften“, so Mag. Markus Zeilinger von fair-finance, der nun den ersten Social Entrepreneurship Fonds Österreichs managed. Dadurch haben Social EntrepreneurInnen die Möglichkeit, Wachstumskapital für den Rollout eines nachweislich sozial und wirtschaftlich relevanten Geschäftsmodells zu generieren.

Ergänzt wird die Fonds-Finanzierung mit weiteren Instrumenten, die beim SEF diskutiert wurden, wie Stiftungen, Private Equity und Banken. Stefano Massera von der Abteilung Social Banking der Erste Bank, stützt sich auf die Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“, um Menschen und Unternehmen bei der Realisierung ihrer Ideen zu unterstützen. Mag. Martin Rohla (Goodshares) und Hermann Rauter zeigten auf, welche Voraussetzungen sie für ihre Investments über Stiftungen und Equity-Gesellschaften definiert haben.

Abgerundet wurde das SEF19 durch Statements von Mag.a. Eva Miklautz (BMASK) und Rechtsanwalt Dr. Keyvan Rastegar, LL.M (Harvard), die in ihren Ausführungen auf die notwendigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen hinwiesen.

Die Wirkung des Social Entrepreneurship Forums fasst Sepp Eisenriegler vom Reparatur- und Service-Zentrums R.U.S.Z und damit selbst Gründer eines erfolgreichen Social Business, wie folgt zusammen:„Das Social Entrepreneurship Forum des Senat der Wirtschaft ist traditionell eine äußerst spannende Veranstaltung, weil Beweise dafür geliefert werden, was ‚Rule-Breaker’ alles zustande bringen.“Ähnlich erfreut zeigt sich auch Dr. Claudio Tedeschi von der Caritas: „Frischer Unternehmergeist wirkt absolut beflügelnd, um soziale Herausforderungen anzugehen und dabei auch neue Pfade zu beschreiten.“

Unterstützt wurde die vom Senat klimaneutral gestellte Veranstaltung von Henkel. Ergänzend zu diversen CSR-Projekten übernimmt das Unternehmen auch durch Social Entrepreneurship gesellschaftliche Verantwortung. „Im Rahmen der Shaping Futures-Initiative bilden wir seit 2010 weltweit sozial benachteiligte Menschen zu Friseurinnen und Friseuren aus und können dabei auf das freiwillige Engagement unserer MitarbeiterInnen und KundInnen bauen. In Österreich betreiben wir das Programm gemeinsam mit dem abz* Austria und BEST. In den vergangenen beiden Jahren konnten wir dadurch über 20 Wiedereinsteigerinnen nach Baby- oder Pflegekarenz erfolgreich schulen und mit potenziellen Arbeitgebern vernetzen.“, unterstrich Mag.a Sonja Knautz, General Manager Beauty Care Professional Österreich.

 

Fotocredit: Claudio Farkasch | SENAT DER WIRTSCHAFT

 

20. & 21. SEPTEMBER 2019 | INTERNATIONALES SENATs-GIPFELTREFFEN

Am 20. und 21. September 2019 organisierte der SENAT DER WIRTSCHAFT bei strahlendem Kaiserwetter und in der beeindruckenden Kulisse der Leoganger Bergwelt ein internationales Treffen, an dem RepräsentantInnen aller Länder, in denen der SENAT vertreten ist teilnahmen.

Rund um gemeinsame Wanderungen zum Informationsaustausch und zum wechselseitigen besseren Kennenlernen sowie dem Genuss der großartigen Kulinarik im Leoganger Krallerhof, wurden auch inhaltliche Highlights geboten. Beim Expertentalk am ersten Tag gaben Florian von Tucher (Impact Investments), Jan Plagge als Präsident von Biolande e.V., Raphael Thonhauser von PlanetYes und Halit Ünver vom SENAT Deutschland Inputs zum Thema “Nachhaltigkeit, Wertschätzung und künftige Herausforderungen”.

Am zweiten Tag gaben der jüngste Unternehmensgründer Österreichs, Moritz Lechner von Freebiebox und SENATs-Vorstandsvorsitzender Hans Harrer in Impulsvorträgen interessante Inputs. In bester Stimmung, mit inhaltlichen Inputs ausgestattet und mit vielen internationalen Vernetzungen kehrten die Senatorinnen und Senatoren in Ihre Unternehmen zurück, wo sie die gebotenen Inputs nutzen werden, um gemeinsam für eine Ökosoziale Marktwirtschaft zu wirken.

 

 

Fotocredit: Claudio Farkasch | SENAT DER WIRTSCHAFT

 

14. SEPTEMBER 2019 | RAURIS MOVES ON: AKTIVITÄTEN ZUR REGIONALENTWICKLUNG

Die vom SENAT DER WIRTSCHAFT initiierte Regionalentwicklungs-Initiative “Rauris moves on” zeitigt nur erste konkrete Erfolge. Neben baulichen Aktivitäten in Rauris, die zu einer Revitalisierung historischer Gebäude mit neuen Nutzungskonzepten führen, wurden nun auch neue Social Events etabliert.

So fand am 14. September 2019 das mit über 50 TeilnehmerInnen zahlreich besetzte Defender-Treffen statt. Veranstaltet wurde dieses von der Skischule Hohe Tauern, Jochen & Sandi Wieser und Rauriser Naturstein. Alle Teilnehmer durften sich über waghalsige Hindernisse und traumhafte Panoramaaussichten freuen und gleichzeitig mehr über den Rauriser Naturstein und das Raurisertal an sich erfahren! Am Hochplateau des Nationalparks pflanzten die TeilnehmerInnen im Sinne der CO2-Neutralität und Nachhaltigkeit gemeinsam über 100 kleine Bäume. Der Reinerlös der Veranstaltung in der Höhe von € 2.000,- wurde an die Bergrettung Rauris gespendet.
 
 

 

12. SEPTEMBER 2019 | ASTEN/OÖ: WIE DIE DIGITALISIERUNG DES MITTELSTANDS GELINGT

Im Rahmen der MITTELSTANDS-ALLIANZ lud der SENAT DER WIRTSCHAFT am 12. September 2019 zum Digitalisierungs-Talk nach Asten, Oberösterreich. Gemeinsam mit der Eigentümer- und Gründerfamilie des Paradeunternehmens backaldrin International The Kornspitz Company GmbH, der Familie Augendopler, begrüßten der SENATs-Vorstandsvorsitzende Hans Harrer und Dr. Johannes Linhart als Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ über 50 UnternehmerInnen, die praxisbezogene Informationen erhielten, wie die Digitalisierung des Mittelstands gelingen kann.

Im Zentrum stand nicht das Theoretisieren, sondern das Tun – präsentiert anhand verschiedener spektakulärer Best Practice-Beispiele: Von KMUs und Großunternehmen der Old-Economy bis hin zu Beispielen aus der Start-up-Szene. Dabei wurde verdeutlicht, wie die Digitalisierung, im Sinne von Prozessoptimierung, die Digitale Transformation bzw. Disruption auf allen gesellschaftlichen und unternehmerischen Ebenen vorantreibt. Nicht vergessen wurde dabei auch das Thema Finanzierung von Digitalisierung. Instrumente dafür finden SenatorInnen in der Finanz-Toolbox des SENAT DER WIRTSCHAFT.

DI Werner Kraus, Senior Vice President Business & Wholesale von Magenta Telekom, zeigte in einer Kurz-Keynote auf, welche Rolle infrastrukturelle Maßnahmen, wie z.B. der Ausbau des 5G-Netzwerks, im Zuge der Digitalisierung spielen und gab auch Einblicke, wie er mit seinem Unternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung aufgreift und umsetzt.

In einem weiteren Impulsvortrag legte Prof. (FH) Mag. Gerhard J. Kormann-Hainzl, Professor Digital & International Business an der IMC Fachhochschule Krems dar, wie Digitale Transformation letztlich nur durch Kooperation gelingen kann. Nur wer es versteht, Digitale Hubs zu nutzen und sich an den Digital Champions orientiert, wird die Möglichkeiten der digitalen Transformation für sich am besten nutzen und die Resilienz seines Unternehmens sichern können.

Als Überleitung zum Get-together im World Café-Format, mit Möglichkeiten zum individuellen Informationsaustausch, folgten mehrere Kurzimpulse, bei denen verschiedene Aspekte der Digitalisierung praxisbezogen beleuchtet wurden. Folgende Themen wurden, moderiert vom Digitalisierungs-Experten Josef Kranawetter, behandelt:

  • “Fitness Check – was und wie digitalisieren” von Mag. (FH) Markus Hickl (Senior Manager, BDO Consulting GmbH)
  • “Digitale Transformation – Microsoft Dynamics 365 ERP und d.velop d.3 ECM in perfekter Symbiose“ von DI Peter Berner (Geschäftsführender Gesellschafter, COUNT IT Group)
  • “Innovationsforschung sowie Effiziente Virtuelle Entwicklung und Inbetriebnahme” von DI Gerald Schatz (Geschäftsführer, LCM-Linz Center of Mechatronics)
  • “Digitales Reisekostenmanagement und Mitarbeiter-Benefits” von Mario Nowak (CEO, Clevexa/CorpLife GmbH)
  • “Internet of Things & mobile Datennetze” von DI Werner Kraus (Senior Vice President Business & Wholesale, Magenta Telekom)
  • “Virtual- und Augmented Reality: Zukunft oder Gegenwart?” von Ari Christian Benz (Gründer von SQUAREBYTES)
  • “Finanzierung” von Dr. Johannes Linhart (Geschäftsführer, MITTELSTANDS-ALLIANZ)

Ari Christian Benz (Gründer, SQUAREBYTES) schuf für die BesucherInnen die Möglichkeit, im Zuge des Get-togethers in der Live-Erlebnis-Area Virtual- & Augmented Reality vor Ort zu erleben. Den Gästen wurde so ein höchst informativer und praxisbezogener Zugang zu verschiedenen Themen der Digitalisierung ermöglicht, der außergewöhnlich positives Feedback zur Folge hatte.

Die Veranstaltung wurde durch extensives Netzwerken, bis spät in die Nacht hinein, bei einem phantastischen Büffet und mit persönlichen Führungen durch das betriebseigene Museum Paneum – Wunderkammer des Brotes – ein architektonisches Juwel mit tausenden bis zu 8000 Jahre alten Kunst und Kulturschätzen rund um das Thema Brot – abgerundet. Wir danken dafür den großzügigen Gastgebern, den Herren Senatoren Peter Augendopler Sr. und Jr. und Senatorin Mag. Regina Augendopler.

Eine Weitere SENATS-Veranstaltung zu diesem Thema wird in Partnerschaft mit der Plattform St. Pölten 2020 am 26. November im Forum der NÖ Versicherung im Regierungsviertel St. Pölten stattfinden.

 

Fotocredit: Dr. Roland Pelzl

5. SEPTEMBER 2019 | PARTEIEN PRÄSENTIEREN IHRE WIRTSCHAFTSPROGRAMME

„Mittelstand trifft Politik“

So könnte man die Veranstaltung des SENAT DER WIRTSCHAFT am 5. September 2019 übertiteln, denn über 100 Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer kamen ins Hotel Palais Hansen Kempinski Vienna, um die Wirtschaftsprogramme der Parteien miteinander zu vergleichen. „Der Mittelstand wird zwar immer als das Rückgrat der Wirtschaft bezeichnet, aber es kümmert sich kaum jemand um diese Gruppe! Daher haben wir als SENAT DER WRITSCHAFT die Mittelstands-Allianz ins Leben gerufen und bieten Unternehmerinnen und Unternehmern eine breite Palette an Veranstaltung, um ihnen Hilfestellungen bei wesentlichen Fragen wie Finanzierung, Digitalisierung oder Ökologisierung anzubieten. Heute bieten wir die Möglichkeit mit Politikerinnen und Politiker ins Gespräch zu kommen, als Entscheidungsgrundlage für die Nationalratswahl am 29. September.“ so Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT.

Am Podium diskutierten Dr.in Theresa Niss (ÖVP), Mag. Thomas Drozda (SPÖ), Dr. Axel Kassegger (FPÖ), Mag. Gerald Loacker (NEOS) und Dr.in Elisabeth Götze (Die Grünen). Moderiert wurde der Politik-Talk vom bekannten Journalisten Josef Votzi. Die Fragen an die PodiumsteilnehmerInnen wurden im Vorfeld der Veranstaltung von Senatorinnen und Senatoren eingebracht.

 

v.l.n.r. Mag. Gerald Loacker (NEOS), Dr.in Theresa Niss (ÖVP), Mag. Thomas Drozda (SPÖ), Dr.in Elisabeth Götze (Die Grünen), Dr. Axel Kassegger (FPÖ)

 

Generelle Übereinstimmung boten die ParteienvertreterInnen  z.B. bei der Forderung nach einer breiten Bildungsoffensive, damit die Jugend auf die neuen Herausforderungen der digitalen Welt besser vorbereitet werden können und um dem akuten Fachkräftemangel zu begegnen. Harmonie gab es auch beim Thema “Senkung der Abgabenquote”. Nur bei der Forderung nach einer Senkung der KÖST (Körperschaftssteuer) wollte die SPÖ nicht mitgehen. Gegenfinanziert könnte die Entlastung werden – so Elisabeth Götze (Die Grünen) – wenn jene Unternehmen mehr Steuern bezahlen, die die Umwelt belasten. Allerdings legte sie dafür keinen realistischen Ansatz vor,  welche Unternehmen nun „bestraft“ werden sollten, um eine mögliche Machbarkeit zu erkennen. Eine CO2-Steuer lehnt Thomas Drozda (SPÖ) für Österreich im Alleingang ab, da sie, seiner Meinung nach, gerade die Geringverdienden hart treffen würde, aber auch die Unternehmen zu stark belasten würde, was eine Abwanderung der Arbeitsplätze zur Folge haben könnte. Hier stimmte ihm Theresa Niss(ÖVP) zu und brachte das Konzept von CO2-Zölle ein, die wiederum Gerald Loacker (NEOS) für nicht verwirklichbar hält. Jedes einzelne Produkt nach seiner CO2-Emission zu bewerten wäre aus seiner Sicht unmöglich. Axel Krassegger (FPÖ) wies darauf hin, dass man in Österreich mit der Mineralölsteuer sowieso eine CO2-Steuer habe, die aber dringend für Infrastrukturmaßnahmen zweckgebunden werden müsste. Er plädierte auch für eine Abwrackprämie, die wiederum SPÖ und NEOS ablehnten. Thomas Drozda brachte im Gegenzug die Idee einer Reparaturprämie in der Höhe von 600. Euro ein.

Die ÖVP will eine Decarbonisierungsoffensive starten und E-Mobilität, Wasserstoff und synthetische Treibstoffe forcieren und in diesem Bereich auch die F&E Quote erhöhen.

Der Forderung nach einer erhöhten vorzeitigen Abschreibung, bzw. nach entsprechenden Investitionsfreibeträgen, hauptsächlich bei umweltrelevanten Investitionen,  konnten sich durchaus alle vorstellen. Genaue Prozentsätze wurden aber nicht genannt.

Ein weiteres Thema betraf die Digitalsteuer, die die ÖVP schon aus Gerechtigkeitsgründen eingeführt haben will. Auch die SPÖ ist dafür, welche die NEOS aber ablehnen, da schlussendlich solche Steuern immer vom Kunden bezahlt werden. Die Grünen sind dafür, und die FPÖ sieht hier eher die EU gefordert, da ein Alleingang Österreichs in der Auseinandersetzung mit den digitalen Betriebsstandorten internationaler Medienkonzernen wie Facebook, Google & Co. sinnlos sei.

Beim Thema Mietrecht brachte Gerald Loacker, der auch Bautensprecher der NEOS ist, ein, dass es zwar dringend gefordert wäre, eine Lösung zu finden, dies aber aufgrund der vorhandenen divergierenden Ansichten kaum zu erwarten sei. Allerdings monierte er, dass es unverständlich sei, dass bei einem fast 50%igem Anteil an Sozial- und Gemeindewohnungen in Österreich – in Wien sogar 60% – es der öffentlich Hand nicht gelingt, sozial Bedürftigen eine entsprechende Wohnung zur Verfügung zu stellen, sondern diese Verantwortung auch dem  freien Markt überträgt. Da die anderen Parteienvertreter nicht die Bautensprecher ihrer Parteien sind, wurde das Thema nicht weiter vertieft.

Zusätzlich forderten die NEOS auch eine Pensionsreform und die Abschaffung der kalten Progression, die Grünen erwartungsgemäß eine Energiewende. Und die ÖVP möchte ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen und neben der Bekämpfung des Fachkräftemangels, auch den Bürokratieabbau weiter vorantreiben, um den Mittelstand nachhaltig entlasten zu können.

Alle anwesenden goutierten den fairen und klaren Diskussionsstil der TeilnehmerInnen, der eine Klarlegung der verschiedenen Standpunkte ermöglichte und auch aufzeigte, bei welchen Themen Übereinstimmung geortet wird. Im Gegensatz zu den mit populistischen Themen gefüllten Wahkampfdiskussionen handelte es sich bei dieser vom SENAT DER WIRTSCHAFT organisierten Veranstaltung um eine der wenigen fachbezogenen Konfrontationen zu den Wirtschaftskonzepten der größten wahlwerbenden Parteien.

 

>> SENATs WAHLKABINE 2019 – Das Ergebnis des Poltik-Talks im Überblick

 

VIDEO-STATEMENTS DER DISKUSSIONS-TEILNEHMER/INNEN

in der Reihenfolge der Stimmenstärke bei den letzten NR-Wahlen

 

3. SEPTEMBER 2019 | MITTELSTANDS-ALLIANZ FRÜHSTÜCK BEIM BAUERNWIRT IN GRAZ

Nach einer Sommerpause begrüßte Senator Norbert Paul Ulbing beim Business Frühstück der Mittelstands-Allianz des SENAT DER WIRTSCHAFT im Bauernwirt in Graz zahlreiche SenatorInnen sowie Botschafter der Mittelstands Allianz und Gäste.

Nach der üblichen 60 Sekunden Präsentation aller TeilnehmerInnen berichtete Dr. Johannes Linhart als Geschäftsführer der Klima-Allianz über die Wertewelt des SENAT DER WIRTSCHAFT und die damit verbundenen Aufgaben der Mitglieder. Weiters gab er einen Überblick über die Möglichkeiten, sich beim neu geschaffenen Austrian SDG-Award um eine Auszeichnung in den Kategorien UNTERNEHMEN, JUGEND, MEDIEN und GEMEINDEN zu bewerben. Für diesen vom SENAT DER WIRTSCHAFT ins Leben gerufenen Award wurde vom Präsidium des Nationalrates und vom Nachhaltigkeits- und Umweltministerium der Ehrenschutz übernommen.

Anschließend lud Norbert Paul Ulbing im Namen der Strategiespezialisten von Styria Strat und in Kooperation mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT zum 6. Steirischen Strategietag am 15.Oktober 2019 ab 17:00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im wundervollen Ambiente des Schloßbergsaals der Steiermärkischen Sparkasse Graz, mit Rundblick über die Dächer der Grazer Altstadt, statt. Der Gastgeber, Senator Dr. Oliver Kröpfl, als KMU Vorstand der Steiermärkischen, die Strategie-Experten von Styria-Strat und die Experten der Finanz-Toolbox des SENAT DER WIRTSCHAFT werden sich dabei über bewährte und neue Finanzierungsformen in einem interaktiven World-Café unterhalten. Als gelungene Abrundung der Veranstaltung gab der Sponsor des Frühstücks, Neo-Senator Gerald Rausch, einen rund 30-minütigen Impuls zum sehr aktuellen Thema: „Kohlenmonoxid – der stille Mörder“ und leistete damit einen wertvollen Beitrag zur SENATs-Aktivität GESUNDHEIT.

Nach einer anschließenden Frage-Runde und großem Applaus für das interessante und für viele durchaus neue Thema gab Senator Norbert Ulbing noch den Termin für das nächste Frühstück der Mittelstands- Allianz bekannt: 5. November 2019 um 08:00 Uhr beim Bauernwirt in Graz.

 

 

Fotocredit: SENAT DER WIRTSCHAFT

24. JUNI 2019 | PRÄSENTATION DER FINANZ-TOOLBOX DES SENATS IM MURTAL

Am 24. Juni luden der SENAT DER WIRTSCHAFT gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Murtal, Tourismus am Spielberg und der Steiermärkischen Sparkasse Unternehmerinnen und Unternehmer zur Präsentation der Finanz-Toolbox der Mittelstands-Allianz nach Judenburg in die wunderschönen neuen Geschäftsräume der WKO Murtal ein.

In seinen Begrüßungsworten legte Gastgeber und Moderator des Abends Senator Norbert Steinwidder, Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Murtal dar, wie wichtig es ist, die Regionen zu stärken und dankte dabei dem SENAT DER WIRTSCHAFT, dass er auf Initiative von Senator Josef Absenger seine Aktivitäten nun auch ins Murtal trägt. Dabei wies er auf die zunehmende Schwierigkeit hin, in Zeiten rascher und radikaler Veränderungen die Finanzierung für jene Investitionen zu bekommen, die ein Unternehmen zum Beispiel bei der Digitalisierung benötigt, um auch in Zukunft nicht nur überleben, sondern auch einen angemessenen Beitrag an die regionale Gemeinschaft leisten zu können. Daher freue er sich ganz besonders darüber, dass der SENAT seine Finanz-Toolbox mit Vorträgen über innovative Finanzierungslösungen vorstelle, und es war ihm ein Bedürfnis diese mit Impulsen von Experten zu den so weitreichenden Fördermöglichkeiten zu ergänzen.

Dr. Johannes Linhart stellte sodann den SENAT DER WIRTSCHAFT als ein auf freiwilliger Mitgliedschaft basierendes parteiunabhängiges Unternehmernetzwerk vor, welches es sich zum Ziel setzt, österreichische Unternehmer beim Wirtschaften im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft zu unterstützen und zu begleiten. Gemeinsames Tun statt des gegenseitigen Verhinderns ist das alles umfassende Motto. Wesentliche Instrumente sind dabei die vom SENAT entwickelten Toolboxes. Die darin teilnehmenden, vom SENAT auf deren Zuverlässigkeit und deren Expertise geprüften, Umsetzungspartner bieten Unternehmerinnen und Unternehmern zuverlässige Unterstützung und individuelle Lösungen bei der zukunftsorientierten Ausrichtung ihrer Betriebe, und zwar in allen Bereichen des Wirtschaftens: von Ökologie (Klima-Allianz) über Gesundheit (Gesundheits-Toolbox) und Bildung (Bildungs-Allianz) bis hin zur Digitalisierung (Digitalisierungs-Toolbox) und Finanzierungsthemen (Finanz-Toolbox).

Insbesondere das Fehlen eines modernen, dem Entwicklungsstand Österreichs gerecht werdenden Finanzplatzes und Kapitalmarkts nahm Johannes Linhart zum Anlass, um von der Politik ganz konkrete Reformen abzuverlangen: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert wird, der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht interessanter gemacht wird und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird, werden wir weiterhin unsere besten Talente verlieren und im Standortranking abfallen. Eigenkapitalinvestoren und -partner sind gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber, und es ist höchste Zeit, dass unsere diesbezüglichen Gesetze an internationale Standards angepasst werden“. Reformbedarf gibt es insbesondere im Gesellschaftsrecht, im Vorsorgewesen, bei Anlagerichtlinien für PKs und Versicherungen, im Stiftungsrecht, bei den das Eigenkapital diskriminierenden Steuergesetzen bis hin zum Gesetz über Alternative Investmentfonds. Es sei den Finanz-Toolbox-Umsetzungspartnern zu verdanken, dass es trotz des unfreundlichen Finanzumfelds innovative Finanzierungslösungen gebe, um den Kapitalsuchenden Unternehmen oft auch gemeinsam mit den Banken unter die Arme zu greifen.

Senator Steinwidder griff den Ruf an die Politik auf und gab dem sich unter den Gästen befindlichen Steirischen Bundesrat Ing. Bruno Aschenbrenner (ÖVP) die Gelegenheit unmittelbar darauf zu reagieren. Ing. Aschenbrenner zeigte sich sehr dankbar für die konkreten und konstruktiven Vorschläge, die er gerne mittragen wolle, sei es doch ein besonderes Anliegen auch seiner Fraktion den dramatischen Braindrain unseres Landes zu stoppen und die Bevölkerung besser am Kapitalzuwachs teilhaben zu lassen. Zugleich wies er aber auf die derzeitige Patsituation im Bund und warnte vor dem populistischen Aktionismus, den das vielerorts so gepriesene „freie Spiel der Kräfte“ nach sich zieht.

Gemeinsames Tun und Regionalität waren auch die Schlagworte die Michael Ranzmaier-Hausleitner, Vorsitzender Tourismusverband „Tourismus am Spielberg“, aufgriff. Durch die enge Kooperation mehrerer lokaler Tourismusverbände sei es gelungen, die Region neu zu beleben und für Besucher über z.B. das Formel 1 Geschehen hinaus interessanter zu machen. Acht der lokalen Tourismusverbände haben durch ihr zusammenrücken bewirkt, dass die Saisonalität abgenommen hat und ein wesentlich breiteres Besucherinteresse auch über die Hauptsaisons hinaus zu verzeichnen ist.

Sodann Präsentierten drei der Finanz-Toolbox-Umsetzungspartner ihre Finanzierungslösungen:

  • Wie die Digitalisierung die Unternehmensfinanzierung verändert, vom Crowdinvesting über Anleihen zur Aktienemission zeigte Senator Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer und Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH, auf.
  • Regionale Mittelstands Sicherung – Der Königsweg der Mittelstandsfinanzierung ist die Antwort von Senator Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, auf regionale Finanzierungsherausforderungen.
  • Neue Wege der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mit Factoring waren das Thema von Martina Rebhahn von der Intermarket Bank AG.

Als Ergänzung zu diesen innovativen Finanzierungslösungen wurden von drei Experten weitreichende nur zum Teil ausgeschöpfte Fördermöglichkeiten vorgestellt:

  • Förderungen für Innovations- und Wachstumsprojekte – Mag. Andreas Lackner, Regionaler Innovationscoach für die Region Obersteiermark, Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG.
  • Wachstum und Innovation konsequent fördern – Mag. Matthias Hutter, Kreditmanagement und Kofinanzierungen für Industrie, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH.
  • Neuigkeiten in der Tourismusförderung – Hofrat DI Michael Schweighofer, Leiter Abteilung Gewerbliche Tourismusförderungen, Land Steiermark.

Schließlich räumte Mitveranstalter Senator Dr. Oliver Kröpfl, Vorstand der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, mit einigen Vorurteilen auf. Es sei „Fake News“, dass Banken an die produzierenden und Touristischen Betriebe aus dem regionalen Mittelstand keine Kredite mehr vergeben. Er ließ mit beachtlichen Zahlen aufhorchen: Über sechs Milliarden Euro habe die Steiermärkische Sparkasse in 2018 verliehen. Davon ging kein unwesentlicher Teil an die Mittelständischen Betriebe im Bezirk Murtal. Zugleich räumte er ein, dass ein vermehrter Einstieg von Eigenkapitalgebern die Bonitätssituation der Betriebe erheblich verbessert und eine Bankenfinanzierung umso leichter macht.

Abschließend lud Senator Steinwidder die 95 anwesenden Gäste zu einem lebhaft sommerlichen Get-together mit ausgezeichneten von der Steiermärkischen Sparkasse gesponserten Brötchen und Getränken. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der SENAT DER WIRTSCHAFT die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

Norbert Steinwidder, Oliver Kröpfl, Johannes Linhart, Michael Gassner (Regionalstellenleiter WKO Murtal)

 

Norbert Steinwidder, Michael Ranzmaier-Hausleitner, Franz Obernhuber (Regionaldirektor Steiermärkische Sparkasse), Matthias Hutter, Günther Lindenlaub, Josef Absenger, Johannes Linhart, Gregor Rosinger, Michael Schweighofer, Michael Gassner, Andreas Lackner

 

Martina Rebhahn (Intermarket Bank AG)

 

28. MAI 2019 | LINZ: FACE2FACE-BREAKFAST MIT ESB

Am 28. Mai 2019 fand in einer beeindruckenden Location, im OK-Deck des OÖ-Kulturquartiers über den Dächern der Stadt Linz, die erste Face2Face Breakfast Session statt, einer exklusiven Networking-Veranstaltung für EntscheidungsträgerInnen, die vom Sport-Marketing-Netzwerk ESB gemeinsam mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT ausgerichtet wurde. Als Umsetzungspartner waren TPA und Western Union mit dabei. Das morgendliche Wachwerden unterstützte Segafredo um 8.00 Uhr Früh mit einem Espresso-Empfang.

 

 

Nach der Begrüßung durch den ESB-Repräsentanten für Österreich, Anton Schutti, der auch Ehrensenator im SENAT DER WIRTSCHAFT ist, und von Hans-Willy Brockes, dem Gründer und CEO des ESB Marketing Networks, zeigten kurze Impulsreferate verschiedene Aspekte der Verbindung von Sport & Wirtschaft auf.

 

Mag. (FH) Christoph Harrer, Steuerberater und Partner bei TPA in Österreich sowie Leiter des kürzlich eröffneten Standortes in Linz, zeigte höchst kompetent und klar, welche steuerlichen Aspekte bei Sportevents berücksichtigt werden müssen – ob beim Sponsoring, oder beim Besuch von Sportevents. Till Oberhummer, MBA, Head of Business Development bei Western Union Business Solutions, zeigte anschließend Praxisbeispiele, wie Geldtransfers im globalen Kontext sicher und schnell abgewickelt werden können. SENATs-Geschäftsführer Jochen Ressel ging letztlich auf die Bedeutung nachhaltiger Netzwerke für die Verbindung von Sport und Wirtschaft ein und zeigte die Bedeutung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf, wenn es um die Ausrichtung von Unternehmen geht.

 

vlnr: Hr. Wallner (Segafredo), Jochen Ressel (SENAT), Hans-Willy Brockes (ESB), Till Oberhummer (Western Union), Andreas Mauerhofer (“Beat the City”), Christoph Harrer (TPA)

 

Den Abschluss bildete die Präsentation von Andreas Mauerhofer, MBA, der als geschäftsführender Gesellschafter der CompanyCode Werbe GmbH die neue Eventserie “Beat the City” anhand des Innsbruckathlon, Grazathlon und Linzathlon vorstellte – einem neuen, jungen und emotional aufgeladenen Laufkonzepts, bei dem gilt, im Zuge des Bewerbs abenteuerliche Hindernisse zu überwinden.

Das anschließende Frühstück über den Dächern der Stadt Linz bot den ca. 40 Gästen den idealen Rahmen für Networking auf höchstem Niveau, bei dem auch die Möglichkeit bestand, das individuelle Höhenrauscherlebnis am Dach des Kulturquartiers zu genießen.

 

Fotocredit: ESB – Gabriele Grießenböck – www.griessenboeck.at

 

 

22. MAI 2019 | PRÄSENTATION DER FINANZ-TOOLBOX DES SENATS IM WALDVIERTEL

Am 22. Mai luden der Senat der Wirtschaft gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Waldviertel UnternehmerInnen und Unternehmer zur Präsentation der Finanz-Toolbox der Mittelstands-Allianz nach Gars am Kamp ins workingspace 4.0 ein.

In seinen Begrüßungsworten legte Gastgeber Mag. Werner Groiß, Vorstandsmitglied des Wirtschaftsforum Waldviertel und einer der im vergangenen Jahr vom Senat der Wirtschaft gekürten „Mittelstands-Heroes”, die Idee und das Konzept des von ihm gegründeten workingspace 4.0 dar. Mit den über 20 beherbergten Unternehmen, denen eine weitreichende Infrastruktur, von modernen Büros und Werkstätten über Gastronomie bis hin zu einer umfassenden Kinderbetreuung zur Verfügung stehen, wurde ein wesentlicher Beitrag zur Wiederbelebung der Region geleistet. Dabei hob Herr Groiß die Parallelen zum Senat der Wirtschaft hervor. Auch ihm gehe es bei der Firmenauswahl ums ganzheitliche Wirtschaften im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft. Deshalb ist man im workingspace 4.0 bestrebt, auch die Bereiche Bildung, Gesundheit, Familie und Ökologie mit einzubeziehen. Das im Unternehmertum die Finanzierungsproblematik immer auch eine wesentliche Rolle spielt, liegt auf der Hand. Daher freue sich das Wirtschaftsforum Waldviertel Gastgeber einer solch wichtigen Veranstaltung zu sein.

In seinen vorbereitenden Worten nahm Dr. Johannes Linhart sodann die Politik in die Pflicht: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert wird, der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht interessanter gemacht wird und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird, werden wir weiterhin unsere besten Talente verlieren und im Standortranking abfallen. Zur Absicherung des Mittelstandes gehört daher auch eine auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeit. Eigenkapitalinvestoren und -partner sind gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber“. Zugleich nahm er den Mittelstand in die Pflicht: „Mittelständische Unternehmer sollten eine Partnerschaft mit ebendiesen Geldgebern zur Wertsteigerung des eigenen Unternehmens nicht scheuen!“

Dr. Linhart zeigte sodann die Intentionen und die Funktionsweise der Finanz-Toolbox auf, die am Webportal des Senats zugänglich ist. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und mit den dazu nötigen ExpertInnen zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, führte er aus.

In jeweils 7-minütigen Kurzstatements wurden daraufhin einige der wesentlichen Elemente der Toolbox kurz angesprochen, bevor die Gäste die Möglichkeiten hatten, sich an verschiedenen World-Café-Tischen mit den anwesenden ExpertInnen im Detail auszutauschen.

  • Mit Equity 2.0 – Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen stellte Senator Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer von TAUROS Capital Management GmbH, ein ganz besonders neues und innovatives Produkt vor.
  • Regionale Mittelstands Sicherung – Der Königsweg der Mittelstandsfinanzierung ist die Antwort von Senator Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, auf regionale Finanzierungsherausforderungen.
  • Wie Risikokapitalinvestoren KMUs erfolgreich begleiten und zu überdurchschnittlicher Wertsteigerung verhelfen können, zeigte Dr. Rudolf Kinsky, Präsident der AVCO (Austrian Private Equity & Venture Capital Organisation).
  • Wie die Digitalisierung die Unternehmensfinanzierung verändert, vom Crowdinvesting über Anleihen zur Aktienemission zeigte Senator Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer und Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH auf.
  • Neue Wege der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mit Factoring waren das Thema von Senator Mag. (FH) Andreas Draxler, Geschäftsführer der SVEA Ekonomi AB.
  • Wie Banken die neuen Herausforderungen meistern legte Dir. Wolfgang M. Weidinger, Regionaldirektor der Volksbank Wien AG dar. Er hob dabei die besonderen Erfolgsfaktoren für einen Kreditantrag hervor.
  • Die Steuerliche Behandlung diverser Finanzierungslösungen thematisierte Gastgeber Mag. Werner Groiß, Geschäftsführer der BZG Steuerberatungs GmbH.

Der Abend endete bei einem lebhaften Get-together mit ausgezeichneten vom workingspace 4.0 zubereiteten Brötchen, dabei konnten die Anwesenden das neue, höchsterfolgreiche und 100% aus Österreichischer Produktion stammende Modegetränk „Dr. Filler“ mit vier innovativen Geschmacksrichtungen kosten. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der Senat der Wirtschaft die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

v.l.n.r. Werner Groiß, Werner Edlinger, Andreas Draxler, Günther Lindenlaub, Gregor Rosinger, Rudolf Kinsky, Wolfgang M. Weidinger, Birgit Trojan, Johannes Linhart

14. MAI 2019 | 2. LEADERS TALK DES SENATs MIT DER NEURO-PERFORMANCE-GROUP

Was haben sustainable Leadership und Fermentation gemeinsam?

Das war eine der Fragen, die beim  Leaders Talk am 14. Mai 2019 behandelt wurden. Bei der zweiten Ausgabe des von der NeuroPerformanceGroup und dem SENAT DER WIRTSCHAFT organisierten Wissenstransfer-Serie kamen wieder zahlreiche UnternehmerInnen, GründerInnen und richtige LeaderInnen zusammen, um über Innovation und Leadership zu diskutieren. Diesmal zu Gast, waren Julia Ganglbauer von Biogena, Josef Prantler von IXSO und der ehemalige Skispringer Toni Innauer. Neben Nachhaltigkeit in der Produktherstellung ging es auch um Nachhaltigkeit in der Führungsebene. Die Moderation der dynamischen und vor allem auch heiterenGesprächsrunde übernahm Dejan Jovicevic vom Brutkasten.

 

 

Das Thema Nachhaltigkeit ist in vielen Unternehmen ein gefragtes Thema

 

IXSO ist ein regionales Bio-Getränk und steht für Inspiration, X und  Soziales Denken und Spaß am Leben, Ohne künstliche Zusätze. Der Gründer und Geschäftsführer Josef Prantler zog die Zuhörer durch seine detailreichen Erklärungen direkt in die Produktion des Getränkes mit hinein und erklärte den Prozess der nachhaltigen Fermentation. Toni Innauer, ehemalige Skispringer, investiert nicht nur in das Salzburger Unternehmen, sondern stellt sich auch als Testimonial zur Verfügung. Auch für ihn steht die Qualität der Lebensmittel im Vordergrund. Gemeinsam erzählten die beiden von den Herausforderungen, ein nachhaltiges Bio-Unternehmen aufzubauen und zu erhalten.

Auch Julia Ganglbauer konnte die TeilnehmerInnen von ihrer Marke Biogena überzeugen. Das österreichische Familienunternehmen produziert hochwertige Nahrungsergänzungsmittel „made in Austria“. Neben dem Gesundheitsauftrag, dem sich Biogenaverpflichtet fühlt, erzählte die junge Geschäftsführerin auch von ihrem Auftrag einer nachhaltigen Führung. Nur wenn alle Mitarbeiter dieselben Werte und Ziele verfolgen, kann sich auch die Firma erfolgreich weiter entwickeln. Ehrlichkeit und Offenheit stehen dabei an erster Stelle.

 

Der CEO der NeuroPerformanceGroup, Senator Mag. Gerald Krug-Strasshofer, wird von Dejan Jovicevic (Brutkasten) an der Seite von Skispringer-Legende Toni Innauer (li.), Biogena-GF Julia Ganglbauer und Josef Prantler von IXSO interviewt.

 

 

Mehr Frauen in Führungspositionen und in der Gründerszene gefragt

Julia Ganglbauer konnte sich als erste Frau auf der „beNext Wall of Fame“der NPGroup verewigen. Sowohl in den Führungspositionen als auch in der Gründerszene sind Frauen noch deutlich unterrepräsentiert. Umso mehr konnte Julia jedoch am Abend des 14. Mai das Publikum mit ihrem sicheren und authentischen Auftreten für sich begeistern.

In Zukunft werden regelmäßig Unternehmerinnen und Gründerinnen beim Leader`s Talk auf der Bühne auftreten, um von ihren Erfahrungen erzählen zu können.

 

14. MAI 2019 | SILVER LIVING JOURNALISTEN AWARD “LEBEN IM ALTER” WURDE ZUM DRITTEN MAL VERLIEHEN

vlnr.: 2. Reihe: Wolfgang P. Staubauer/GF ÖKO-Wohnbau, Walter Eichinger/GF Silver Living, Manuela Strihavke/ORF, Monika Fischer/Radio Klassik Stephansdom, Barbara Nothegger/Kurier Immo, Thomas Morgl/GF Silver Living, Elisabeth Engstler/Moderation, Dietmar Neuwirth/Die Presse (stv. Fr. Winroither), Sascha Stefanakis/ORF, Mahdi Allagha 1. Reihe: Karin Schaumberger/CEO Emporia Telecom, Gerlinde Petrić-Wallner/Radio Klassik Stephansdom, Nina Pöchhacker/ORF Radio NÖ, Barbara Haimerl/Salzburger Nachrichten, Selina Thaler/Der Standard, Benedict Feichtner/ORF

 

Zum dritten Mal wurde der „Silver Living JournalistInnen Award: Leben im Alter“ im bezaubernden Ambiente des K47 im exklusiven Rahmen am 14. Mai 2019 in Wien verliehen.
Insgesamt ist der Award mit 9.500 Euro dotiert und wurde jeweils in den Kategorien „Text“, „Hörfunk“ und „TV/Film vergeben.

Die drei ersten Preise in der Höhe von je 1.500 Euro wurden von Silver Living gestiftet, die drei zweiten Preise in der Höhe von je 1.000 Euro von ÖKO-Wohnbau und die drei dritten, in der Höhe von je 500 Euro, von emporia.

vlnr: Mahdi Allagha/Junger Senat der Wirtschaft, Selina Thaler/Der Standard, Elisabeth Engstler/Moderation

Die diesjährige Neuerung war der Nachwuchspreis, welcher vom JUNGEN SENAT DER WIRTSCHAFT mit 500 Euro gefördert wurde. Es hat uns sehr gefreut den wundervollen Beitrag mit dem Thema „Mit 66 Jahren fängt das Studentenleben an“von Selina Thaler vom “Der Standard” auszuzeichnen. Wir gratulieren Frau Thaler nochmals von Herzen, sowie allen weiteren Gewinnern beim diesjährigen Silver Living Journalisten Award.

Die GewinnerInnen:
Gewinnerin in der Kategorie Text ist Eva Winroither von „Die Presse“ mit dem Artikel „Bis dass der Tod…”. In der Kategorie TV/Video gewann Manuela Strihavka mit dem ORF Beitrag „Unser Gehirn – use it or lose it?“ und Monika Fischer von Radio Klassik Stephansdom überzeugte mit dem Beitrag “Vergesslich, aber lebensfroh” die 6-köpfige Jury.

JournalistInnen sind wichtige Meinungsbildner:
„Ziel des Silver Living Awards ist die Meinungsbildner zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Leben im Alter anzuregen“, erklären unisono die beiden Silver Living Geschäftsführer Walter Eichinger und Thomas Morgl.

„Derzeit leben in der Altersgruppe 60plus rund 2.234.000 Menschen in Österreich. Bis 2029 werden es 530.000 mehr sein. Schon allein vor dem Hintergrund, dass Österreich aufgrund des demografischen Wandels auf eine ‚graue Wohnungsnot‘ und einen vorprogrammierten Pflegenotstand zusteuert, merkt man die Relevanz des Themas. Insgesamt kann nur ein proaktives heutiges Handeln der Politik mit entsprechenden Förderprogrammen und innovativen Pilotprojekten langfristig helfen, um diese negativen Entwicklungen in den Griff zu bekommen. Daher ein Appell an alle österreichischen JournalistInnen – bitte greift das Thema Leben im Alter auf.“

Hochkarätige Jury:
Insgesamt sind 85 redaktionelle Beiträge bis 31. Jänner 2019 bei Silver Living eingelangt, die von einer hochkarätigen Jury, bestehend aus FH-Doz. Dr. Wolfgang Amann / Geschäftsführer des Instituts für Immobilien Bauen und Wohnen GmbH, Hans Harrer / Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft, Mag. Heimo Rollet / Chefredakteur immobranche.at, Karin Schaumberger/CMO, CSO Emporia Telecom GmbH & Co KG, Walter Eichinger und Thomas Morgl / Geschäftsführer Silver Living, mit einem Punktesystem bewertet wurden.

Die 1. Plätze (powered by Silver Living)

  • Kategorie Text: Eva Winroither/Die Presse für „Bis dass der Tod…”
  • Kategorie TV/Film: Manuela Strihavka/ORF für „Unser Gehirn – use it or lose it?“
  • Kategorie Hörfunk: Monika Fischer/Radio Klassik Stephansdoms für „Vergesslich, aber lebensfroh“

Die 2. Plätze (powered by ÖKO-Wohnbau)

  • Kategorie Text: Barbara Nothegger/Kurier Immo für „Anders wohnen im Alter“
  • Kategorie TV/Film: Sascha Stefanakis/ORF für “Alzheimer Urlaub”
  • Kategorie Hörfunk: Gerlinde Petrić-Wallner/Radio Klassik Stephansdom für „Der Tag kommt. Das Porträt eines Lebenden.“

Die 3. Plätze (powered by emporia)

  • Kategorie Text: Barbara Haimerl/Salzburger Nachrichten für “Die Lust geht nicht in Pension”
  • Kategorie TV/Film: Benedict Feichtner/ORF für „Silver Singles“
  • Kategorie Hörfunk: Nina Pöchhacker/ORF Radio NÖ für „Pflegerin mit Herz“

Nachwuchspreis (powered by Junger Senat der Wirtschaft)

  • Selina Thaler/Der Standard für „Mit 66 Jahren fängt das Studentenleben an“

 

9. MAI 2019 | PRÄSENTATION DER FINANZ-TOOLBOX DES SENATS IN TIROL

Am 9. Mai 2019 lud der SENAT DER WIRTSCHAFT Unternehmerinnen und Unternehmer zur Präsentation der Finanz-Toolbox der MITTELSTANDS-ALLIANZ zu SENATs-Partner Posthotel Achenkirch nach Tirol ein.

Bei der persönlichen Führung durch das 5-Sterne Wellness Hotel haben die Gäste eindrucksvoll erfahren, wie gehobene Gastronomie durch den betonten Einsatz regionaler Produkte sowie durch besonderes Umsorgen der MitarbeiterInnen höchst erfolgreich und nachhaltig geführt werden kann. Dabei ist ein permanentes Modernisieren der Angebote und Hotelinfrastruktur wesentlich.

Im Anschluss begrüßte Eigentümer und Geschäftsführer in vierter Generation, Senator Karl C. Reiter, circa 50 Gäste und betonte, wie wichtig es für den Mittelstand ist, zusammenzurücken und Lösungsansätze für die täglichen Herausforderungen durch Best-Practice-Beispiele aufgezeigt zu bekommen – ein Ansinnen, das der SENAT DER WIRTSCHAFT höchst erfolgreich umsetzt. Daher freut sich das Posthotel Achenkirch, Gastgeber einer solch wichtigen Veranstaltung zu sein.

In seinen einführenden Worten machte SENATs-Vorstandsvorsitzender Hans Harrer unmissverständlich klar: „Wenn die Mitte ins Wanken gerät, weil sich die Politik nur mit den Rändern beschäftigt, dann ist eine Gefahr für die Gesellschaft gegeben“. Zur Absicherung des Mittelstandes gehören daher auch auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeiten.

Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der MITTELSTAND-ALLIANZ des SENATs, nahm in seiner Einleitung sodann die Politik in die Pflicht: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert wird, der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht geöffnet wird, werden wir weiterhin unsere besten Talente verlieren und im Standortranking abfallen. Zur Absicherung des Mittelstandes gehört daher auch eine auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeit”. Inwiefern dabei Eigenkapitalinvestoren und -partner gerade für KMUs als besonders starke Wertschöpfungsmotoren fungieren, dokumentierte Senator Horst Güdel, Gründer und Vorstand der in München ansässigen RWB Group AG, anhand der Performance seiner ausschließlich auf Venture Capital und Private Equity setzenden Dach-Fonds. Es gibt keine Anlageklasse, die in den vergangenen Jahrzehnten für ihre Investoren mehr Rendite gebracht hat, als jene, die auf die Wertschöpfung des Mittelstandes setzte. Dr. Linhart ergänzte: „Wenn schon die Kunden der auf Venture Capital und Private Equity setzenden RWB-Group überdurchschnittlich verdienen, dann sollten mittelständische UnternehmerInnen eine Partnerschaft mit ebendiesen Geldgebern zur Wertsteigerung des eigenen Unternehmens nicht scheuen, denn irgendetwas läuft da offensichtlich richtig!“

Dr. Linhart zeigte sodann die Intentionen und die Funktionsweise der Finanz-Toolbox auf, die am Webportal des SENAT DER WIRTSCHAFT zugänglich ist. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und mit den dazu nötigen ExpertInnen zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, führte er aus.

In jeweils 5-minütigen Kurzstatements wurden daraufhin einige der wesentlichen Elemente der Toolbox angesprochen, bevor die Gäste die Möglichkeiten hatten, sich an verschiedenen World-Café-Tischen mit den anwesenden ExpertInnen im Detail auszutauschen:

  • Wie Risikokapitalinvestoren KMUs erfolgreich begleiten und zu überdurchschnittlicher Wertsteigerung verhelfen können, zeigte Ralph Pöttinger, Geschäftsführer der Alpine Equity GmbH aus Vorarlberg auf.
  • Wie die Digitalisierung die Unternehmensfinanzierung verändert, vom Crowdinvesting über Anleihen zur Aktienemission, erklärte Senator Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer & Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH.
  • Mit Equity 2.0 – Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen – stellte Senator Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer von TAUROS Capital Management GmbH ein ganz besonders neues und innovatives Produkt vor.
  • Trade-, Export- und internationale Supply-Chain-Finance Lösungen als Werkzeugkoffer für das Auslandsgeschäft wurden von Markus Hüttenberger von der Intermarket Bank AG präsentiert.
  • Neue Wege der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mit Factoring waren das Thema von Senator Mag. (FH) Andreas Draxler, Geschäftsführer der SVEA Ekonomi AB.
  • Die Steuerliche Behandlung diverser Finanzierungslösungen thematisierte Mag. Gerald Huber, Partner des SENATS-Betriebs BDO Salzburg GmbH.

Im Anschluss nutzten die Anwesenden ausgiebig die Möglichkeit, sich mit den ReferentInnen in kleinen Gruppen auszutauschen. Der Abend endete mit einem ausgezeichneten, vom Posthotel Achenkirch aus lokalen Schmankerln zusammengestellten, Buffet und einem lebhaften Get-together. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der SENAT DER WIRTSCHAFT die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.