30. September 2019 | Wertschöpfung durch Wertschätzung

PRESSEINFORMATION – SENAT DER WIRTSCHAFT

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Senat der Wirtschaft lud zum Gipfeltreffen nach Leogang, wo über ein „Europa im Wandel und nachhaltiges Wirtschaften“ diskutierte wurde

 

Leogang: „Die Wirtschaft muss den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten“, forderte Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft Österreich auf und konnte beim Gipfeltreffen des Senats der Wirtschaft im Hotel Krallerhof und auf der AsitzBräu in Leogang, nicht nur österreichische Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern auch Mitglieder des Senats der Wirtschaft Deutschland, Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie aus Ungarn begrüßen. 120, von der Schönheit der Alpen Begeisterte, tauschten sich 2 Tage lang, über alle nationalen Grenzen hinweg aus, wie die, von der UNO aufgestellten Nachhaltigkeitsziele (SDGs), in den jeweiligen Unternehmen umgesetzt werden können, aber auch wo grenzüberschreitende Kooperationen möglich wären, um so zu einem wirtschaftlichen und sozialen System, das sich an Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung orientiert und zur Stärkung der Wertebasis beizutragen. „Jeder einzelne sollte seinen persönlichen, und den ökologischen Fußabdruck seines Unternehmens hinterfragen und dann handeln, um klimaneutral zu werden. Auch in jeder Technologie steckt ein SDG, das umgesetzt werden kann“, betont Harrer weiter.

 

Dr. Halit Ünver (Senate of Economy Europe & International), Florian von Tucher (Impact-Investment), Jan Plagge (Präsident Bioland e.V. ),  Raphael Thonhauser (PlanetYes)

 

In der anschließenden Diskussion forderte Jan Plagge,Präsident Biolande e.V., eine Stärkung der regionalen Wertschöpfung, wofür er auch in Brüssel lobbyiert. Raphael Thonhauser,von PlanetYes, präsentierte dazu seine Plattform, die die weltweite nachhaltige & innovative Entwicklung von Regionen und Städten mit regionaler Wertschöpfung unterstützt. Moritz Lechner, Freebiebox,mit 15 Jahren der jüngste Gründer Österreichs, begeisterte die Anwesenden mit jugendlichem Selbstbewusstsein und seiner „just do it“ Mentalität. Ergänzend zu regionalen und grenzüberschreitenden Ideen, konnte Florian von Tucher, Impact-Investment, mit Investitionen in Afrika und der Mongolei begeistern, wo gemeinsam mit Senatsmitgliedern – frei nach dem Senats-Motto: „Marshallplan mit Afrika“ – nachhaltig ausgerichtete Unternehmen gegründet wurden, um so ökologisch wertvolle Arbeitsplätze zu schaffen. Er mahnte, dass es für das Weltklima allein nicht genüge, sich zu Hause ökologisch auszurichten, sondern dass es dringend geboten sei z.B. auch in Afrika zu investieren, um dort ökologische und nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Katja Bauer (Synergy) und Moritz Lechner (Freebiebox)

 

Ganz im Sinne der Klima-Allianz des Senats der Wirtschaft, wurde die Veranstaltung klimaneutral gestellt. Eine entsprechende Urkunde überreichte Dr.Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz des Senats der Wirtschaft, an Josef Altenberger, Hotel Krallerhof und AsitzBräu.

Nach zwei Tagen des intensiven Austausches an Erfahrung, Diskussionen, aber auch echter Hütten-Gaudi, konnte man den Worten Hans Harrers viel abgewinnen: „Wir benötigen nicht mehr Risk-Manager, sondern viel mehr Change-Manager, die als Innovations- und Mutmacher fungieren“.

 

Unter den Anwesenden wurden gesichtet:

  • Dieter Härthe, Vorstandsvorsitzender, Senat der Wirtschaft Deutschland
  • Christian Skerlec, GeschäftsführerDesignHost
  • Thomas Weber, M.A., Österreichisches Planspielzentrum
  • Dr.Halit Ünver, Senate of Economy Europe and International
  • Mag.Katja Bauer, GF Synergy Management- & Unternehmensberatung GmbH
  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer, GF Special Public Affairs PR-Ber. & Lobbying GmbH
  • Mag.Gerald Krug-Strasshofer, GFNeuroPerformanceGroup GmbH
  • Robert Laner, GeschäftsführerWorldchanger GmbH & Co KG
  • Mag.Hans Scharfetter, Abgeordneter zum Salzburger Landtag, ÖVP

 

Fotonachweis:

  • Foto 1: v.l.n.r.: :   Dr. Halit Ünver (Senate of Economy Europe & International), Florian von Tucher (Impact-Investment), Jan Plagge (Präsident Bioland e.V. ),  Raphael Thonhauser (PlanetYes)
  • Foto 2: Katja Bauer (Synergy) und Moritz Lechner (Freebiebox)
  • Foto 3: Die TeilnehmerInnen des Gipfeltreffens
  • Fotocredit/Copyright: Claudio Farkasch/Senat der Wirtschaft

 

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email:keglevich@spa.co.at

 

 

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26. September 2019 | Social Entrepreneurship: Warum schwer, wenn es auch leicht geht?

PRESSEINFORMATION – SENAT DER WIRTSCHAFT

Social Entrepreneurship:

Warum schwer, wenn es auch leicht geht?

  • Nachhaltige Unternehmen schaffen – ohne bürokratische Hürden
  • SE-Fonds ist starklar
  • S-GmbH – Eigene Rechtsform für Social Entrepreneurship gefordert

 

Wien: „Österreichische Unternehmen haben es schwer, Unternehmer,  die eine soziale Herausforderung zum Gegenstand ihres Geschäftsmodells wählen, aber noch viel mehr“, zeigt Gabriele Stowasser, Vorstandsmitglied des Senats der Wirtschaft, auf. „Durch Social Entrepreneurship werden gesellschaftliche Probleme auf der Grundlage eines wirtschaftlich relevanten Konzepts gelöst. Will man dafür Förderungen, muss man als Verein organisiert sein, darf aber keine Gewinne machen, was doch absurd anmutet, denn wer unternehmerisch tätig ist, sollte neben dem sozialen, auch einen finanziellen Impact erwirtschaften dürfen“, so Stowasser weiter. Der Senat der Wirtschaft unterstützt daher Social Entrepreneurs bei der Umsetzung besserer Rahmenbedingungen. „Denn statt immer weitere Förderungen zu vergeben, sollte der Staat sich darauf konzentrieren, freies Kapital zu entfesseln und ausländische Investitionen zu fördern, um sich selbst tragende Unternehmen entwickeln zu lassen, die wertvolle Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen, während Budgetmittel eingespart werden könnten“, betont Stowasser.

Bild2: vlnr: Jochen Ressel (GF-Operations, SENAT), Mag. M. Zeilinger (fair finance), Dr. C. Tedeschi (Caritas Vorarlberg) mit den beiden Jugendbotschafterinnen, R. Frasch (Bildung-Allianz des SENAT), G. Stowasser (Vorstand, SENAT), M. Rohla (Goodshares), Mag.a Knautz (GF, Schwarzkopf), Dr. J. Linhart (GF, SENAT), S. Massera (Erste Bank), W. Fröhlich, MA (SENA)

 

S-GmbH gefordert

Ihr pflichtet Social Business-Rechtsexperte Dr. Keyvan Rastegar, LL.M. (Harvard), Rechtsanwalt und Gründer RPCK Rastegar Panchal, bei und fordert weiter: „Wenn der Staat seine ureigenen sozialen Aufgaben auf die Zivilgesellschaft überwälzt, bedarf es auch Rahmenbedingungen, die dieser Unternehmensform gerecht werden. Überall auf der Welt findet man eine entsprechende Gesetzgebung zu sozialem Unternehmertum, nur nicht in Österreich.“ Gefordert ist daher endlich eine eigene Rechtsform für Social Businesses: z.B. eine S-GmbH, die den sozialen Impact des Geschäftsmodells klar definieren muss und darüber auch stets eine aktuelle Dokumentation vorzuweisen hat und einer eigenen steuerlichen Klasse.

Social Entrepreneurship Fonds unterstützt Soziale Unternehmer

Im Zuge des 6. Social Entrepreneurship Forums des Senats der Wirtschaft, in der Schwarzkopf Professional ASK Academy in Wien, wurde neben der Rechtslage, auch die Finanzierung für Soziales Unternehmertum thematisiert. Mag. Markus Zeilinger, Vorstandsvorsitzender und Gründer der fair-finance Vorsorgekasse AG, präsentierte dazu den Social Entrepreneurship Fonds (SE-Fond), der in Partnerschaft mit dem Senat der Wirtschaft geschaffen wurde, „damitSocial Entrepreneurs unabhängig von Fördertöpfen agieren können und so die wirtschaftliche Unabhängigkeit dieser Social Entrepreneurs sicherzustellen“, betont Stowasser. Der Fonds ist nunmehr startklar für die ersten Projekteinreichungen.

Darüber hinaus zeigten Mag. Stefano Massera, Social Banking der Erste Bank, Investor Mag. Martin Rohla, Goodshares Beteiligungs- und Beratungs GmbH und Hermann Rauter, weitere Finanzierungsmöglichkeiten auf, die von Equity-Beteiligungen über Kredite, bis hin zu Spenden reichten. Mag.aEva Miklautz,vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, konnte dazu mit dem aws Social Business Call und dem Social Impact Bond, zwei weitere Initiativen vorstellen, die die Politik in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und dem Sozialbereich geschaffen hat.

 

Erfolgreiche Soziale Unternehmen

Wie erfolgreiches Soziales Unternehmertum aussehen kann und welche Hürden und Lösungen es gibt, zeigten im Rahmen des Forums Mag.aMonika Haider,Geschäftsführerin von equalizent, einem Schulungs- und Beratungsinstituts für gehörlose und schwerhörende Menschen, Perrine Schober, Geschäftsführerin der Shades Tours, die alternative Stadttouren mit sozialen Randgruppen als Tourguides organisiert sowie DI Dagmar und Georg Kotzmuth, die mit „Dahir“ eine faire und nachhaltige Hausverwaltung begründet haben.

Abschließend rief Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz des Senats der Wirtschaft, die über 70 interessierten UnternehmerInnen zur Bewerbung für den Austrian SDG-Award auf, eine Initiative des Senats, um Pioniere bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auszuzeichnen.

 

Foto 1: v.l.n.r.: Mag.a Monika Haider (equalizent), DI Dagmar Kotzmuth (Dahir), Perrine Schober (Shades Tours), Georg Kotzmuth (Dahir), Walburga Fröhlich, MA (SENA), Mag.aSonja Knautz (Schwarzkopf)

 

Fotonachweis:

  • Foto 1: v.l.n.r.: Mag.a Monika Haider (equalizent), DI Dagmar Kotzmuth (Dahir), Perrine Schober (Shades Tours), Georg Kotzmuth (Dahir), Walburga Fröhlich, MA (SENA), Mag.aSonja Knautz (Schwarzkopf)
  • Foto 2: v.l.n.r.: Jochen Ressel (Senat der Wirtschaft), Mag. Markus Zeilinger (fair finance), Dr. Claudio Tedeschi (Caritas Vorarlberg) mit den beiden Jugendbotschafterinnen, Robert Frasch (Senat der Wirtschaft), Gabriele Stowasser (Senat der Wirtschaft), Mag. Martin Rohla (Goodshares Beteiligungs- und Beratungs GmbH), Mag.Sonja Knautz (Schwarzkopf Professional), Dr. Johannes Linhart (Senat der Wirtschaft), Mag. Stefano Massera (Erste Bank), Walburga Fröhlich, MA (SENA)

 

Copyright:

  • Claudio Farkasch/Senat der Wirtschaft

 

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email:keglevich@spa.co.at

 

 

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23. September 2019 | Praxis-Präsentation des 1. Fonds für Social Entrepreneurship

Presseinformation

Senat der Wirtschaft – Social Entrepreneurship Forum 2019

Praxis-Präsentation des 1. Fonds für Social Entrepreneurship

 

Wien: Am 23. September 2019 trafen sich auf Einladung des Senat der WirtschaftSocial Entrepreneure sowie Finanz- und RechtsexpertInnen in der Schwarzkopf-Akademie, um sich über ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen, praxiserprobte Lösungsbeispiele, sowie den neuen Social Entrepreneurship Fonds, der von fair-finance gemanagt wird, auszutauschen.

 

„Durch Social Entrepreneurship werden gesellschaftliche Probleme auf der Grundlage eines wirtschaftlich relevanten Konzepts gelöst. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, dass Social EntrepreneurInnen unabhängig von Fördertöpfen sind. Das Social Entrepreneurship Forum und der daraus resultierende Fonds haben daher das Ziel, die Selbstständigkeit und die wirtschaftliche Unabhängigkeit dieser SozialunternehmerInnen sicherzustellen“, so Gabriele Stowasser, Vorstandsmitglied des Senat der Wirtschaft. Der Senat bemüht sich mit dieser Veranstaltung bereits seit sechs Jahren um den praxisorientierten Austausch zwischen Stakeholdern, Best-Practice Beispielen, Finanzierungsinstitutionen und RechtsexpertInnen, wobei es um konkrete Lösungen für ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen geht.

Walburga Fröhlich, MA vom Social Entrepreneurship Netzwerk Austria (SENA) sieht die Wichtigkeit des SEF insbesondere in der Generierung von Aufmerksamkeit: „Die ständige Reizüberflutung durch Twitter und Co macht Aufmerksamkeit zur wichtigsten Währung für Erfolg. Nur wenn es uns gelingt, die breite Öffentlichkeit auf das Potenzial von Social Entrepreneurship aufmerksam zu machen, werden wir nachhaltigen Nutzen stiften können.“

Die im Rahmen des SEF beispielhaft präsentierten Best-Practices (Shades Tours, welche Stadtführungen durch obdachlose, geflüchtete und suchtkranke Personen anbieten – Equalizent, die Schulungen für Schulungen für gehörlose Menschenanbieten und Dahir, als sozioökonomisches Immobilienmanagementunternehmen) zeigten einmal mehr, dass es nicht verpönt sein darf, auch als Social Entrepreneure Erträge zu erwirtschaften.

 

vlnr: Jochen Ressel (GF-Operations, SENAT), Mag. M. Zeilinger (fair finance), Dr. C. Tedeschi (Caritas Vorarlberg) mit den beiden Jugendbotschafterinnen, R. Frasch (Bildung-Allianz des SENAT), G. Stowasser (Vorstand, SENAT), M. Rohla (Goodshares), Mag.a S. Knautz (GF, Schwarzkopf), Dr. J. Linhart (GF, SENAT), S. Massera (Erste Bank), W. Fröhlich, MA (SENA)

 

Der erste Social Entrepreneurship Fonds Österreichs

“Social Entrepreneure in Österreich bei der Lösung sozialer Herausforderungen zu unterstützen, ist mir ein ganz persönliches Anliegen, liegt doch meine Zukunftshoffnung gerade auf jenen Unternehmen, die sozialen und ökologischen Impact erzielen und dabei profitabel wirtschaften“, so Mag. Markus Zeilinger von fair-finance, der nun den ersten Social Entrepreneurship Fonds Österreichs managed. Dadurch haben Social EntrepreneurInnen die Möglichkeit, Wachstumskapital für den Rollout eines nachweislich sozial und wirtschaftlich relevanten Geschäftsmodells zu generieren.

Ergänzt wird die Fonds-Finanzierung mit weiteren Instrumenten, die beim SEF diskutiert wurden, wie Stiftungen, Private Equity und Banken. Stefano Massera von der Abteilung Social Banking der Erste Bank, stützt sich auf die Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“, um Menschen und Unternehmen bei der Realisierung ihrer Ideen zu unterstützen. „Dank einer Kooperation mit dem European Investment Fond ist es uns möglich, Sozialunternehmern Kredit-Finanzierungen zu günstigen Bedingungen zu ermöglichen. Dadurch erhalten diese bei der Umsetzung von neuartigen Geschäftsideen mit einem sozialen und/oder ökologischen Schwerpunkt einen finanziellen Spielraum, ohne Geschäftsanteile abzugeben“, so Massera.

Die Wirkung des Social Entrepreneurship Forums fasst Sepp Eisenriegler vom Reparatur- und Service-Zentrums R.U.S.Z und damit selbst Gründer eines erfolgreichen Social Business, wie folgt zusammen:„Das Social Entrepreneurship Forum des Senat der Wirtschaft ist traditionell eine äußerst spannende Veranstaltung, weil Beweise dafür geliefert werden, was ‚Rule-Breaker’ alles zustande bringen.“Ähnlich erfreut zeigt sich auch Dr. Claudio Tedeschi von der Caritas: „Frischer Unternehmergeist wirkt absolut beflügelnd, um soziale Herausforderungen anzugehen und dabei auch neue Pfade zu beschreiten.“

Unterstützt wurde die vom Senat klimaneutral gestellte Veranstaltung von Henkel. Ergänzend zu diversen CSR-Projekten übernimmt das Unternehmen auch durch Social Entrepreneurship gesellschaftliche Verantwortung. „Im Rahmen der Shaping Futures-Initiative bilden wir seit 2010 weltweit sozial benachteiligte Menschen zu Friseurinnen und Friseuren aus und können dabei auf das freiwillige Engagement unserer MitarbeiterInnen und KundInnen bauen. In Österreich betreiben wir das Programm gemeinsam mit dem abz* Austria und BEST. In den vergangenen beiden Jahren konnten wir dadurch über 20 Wiedereinsteigerinnen nach Baby- oder Pflegekarenz erfolgreich schulen und mit potenziellen Arbeitgebern vernetzen.“, unterstrich Mag. Sonja Knautz, General Manager Beauty Care Professional Österreich.

 

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Mag.a Sonja Knautz (General Manager, Beauty Care Professional Österreich), Mag. Markus Zeilinger (Vorstandsvorsitzender & Gründer, fair-finance Vorsorgekasse AG), Wolf-Dieter Martius (Senior Consultant, SYNCON Consulting GmbH), Gabriele Stowasser (Mitglied des Vorstands, SENAT DER WIRTSCHAFT), Jochen Ressel (Geschäftsführung Operations & Chefredaktion Wirtschaftsmagazin SENATE), Dr. Reinhard Mechler (stv. Direktor,  International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA)), Sepp Eisenriegler MBA, MAS (Geschäftsführer R.U.S.Z. Reparatur- und Service-Zentrum), Dr. Claudio Tedeschi (Fachbereichsleiter Kommunikation Caritas Vorarlberg), Mag.a  Monika Haider (Geschäftsführung equalizent Schulungs- und Beratungs GmbH), Dagmar und Georg Kotzmuth (Geschäftsführung Dahir), Perrine Schober (Geschäftsführung Shades Tours), Mag.a Eva Miklautz (Social Impact Bond und Social Business Call, BMASK, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz), Dr. Keyvan Rastegar, LL.M. (Gründer, RPCK Rastegar Panchal), Walburga Fröhlich, MA (SENA), Stefano Massera (Abteilung Social Banking, ERSTE BANK), Mag. Martin Rohla (Geschäftsführender Gesellschafter, Goodshares Beteiligungs- und Beratungs GmbH), Hermann Rauter (Geschäftsführer & Gründer, HerzTraum Immobilientreuhand GmbH).

 

 

SENAT DER WIRTSCHAFT

Der Senat der Wirtschaft ist eine parteiunabhängige und ökosozial ausgerichtete Wirtschaftsorganisation mit dem Ziel, Unternehmen praxisorientierte Anwendungsinformationen zu ökosozialen Themen bereitzustellen. Er ist Think-, aber vor allem ein Do-Tank, denn es geht um die Realisierung konkreter Maßnahmen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Das betrifft die Bereiche Wirtschaft, Ökologie, Bildung und Gesundheit. In diesen Bereichen werden Unternehmen aktiv unterstützt, zukunftsfit zu bleiben. Außerdem ist der SENAT ein international agierendes Wirtschafts-Netzwerk und steht in engem Dialog mit politischen EntscheidungsträgerInnen, um die Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen zu bewirken. www.senat-oesterreich.at

 

     Circular Economy-Experte und Sozialunternehmer Sepp Eisenriegler, MBA, MAS (GF, R.U.S.Z.) beim SEF19

Das SEF19 als Plattform für Social Entrepreneurs. vlnr: Perrine Schober (Shades Tours), Hannah Lux (Vollpension)

Social Entrepreneurs am Podium des SEF19: (vlnr) Mag.a M. Haider (equalizent), D. Kotzmuth (Dahir), P. Schober (Shades Tours), G. Kotzmuth (Dahir), W. Fröhlich, MA (SENA), Mag.a S. Knautz (Schwarzkopf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückfragehinweis:

  • Andrea Gesierich, MA
  • Head of Communication
  • +43 664 9657965
  • a.gesierich@senat-oesterreich.at

 

Fotocredits & Bildtexte

© Claudio Farkasch, SENAT DER WIRTSCHAFT

  • Bild 1: vlnr: Jochen Ressel (GF-Operations, SENAT), Mag. M. Zeilinger (fair finance), Dr. C. Tedeschi (Caritas Vorarlberg) mit den beiden Jugendbotschafterinnen, R. Frasch (Bildung-Allianz des SENAT), G. Stowasser (Vorstand, SENAT), M. Rohla (Goodshares), Mag.a Knautz (GF, Schwarzkopf), Dr. J. Linhart (GF, SENAT), S. Massera (Erste Bank), W. Fröhlich, MA (SENA)
  • Bild 2: Circular Economy-Experte und Sozialunternehmer Sepp Eisenriegler, MBA, MAS (GF, R.U.S.Z.) beim SEF19
  • Bild 3: Das SEF19 als Plattform für Social Entrepreneurs. Li: Perrine Schober (Shades Tours), Hannah Lux (Vollpension)
  • Bild 4: Social Entrepreneurs am Podium des SEF19: (vlnr) Mag.a Haider (equalizent), D. Kotzmuth (Dahir), P. Schober (Shades Tours), G. Kotzmuth (Dahir), W. Fröhlich, MA (SENA), Mag.aS. Knautz (Schwarzkopf)

 

Impressum

  •  SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich
  • Bundesgeschäftsstelle | Rotenturmstraße 5-9/1 | 1010 Wien
  • office@senat-oesterreich.at | www.senat-oesterreich.at
  • Tel.: +43 1-505 3548 | Fax: +43 1-505 3548-20

 

 

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16. September 2019 | Durch Digitalisierung Erfolge steigern und Kosten senken

Presseinformation

Durch Digitalisierung Erfolge steigern und Kosten senken

Mittelstand muss digital aufrüsten, denn wenn der Mittelstand schwächelt, schwächelt die gesamte Wirtschaft

Asten: „Um sich im Wettbewerb behaupten zu können, ist es für den Mittelstand dringend geboten digital „aufzurüsten“, um der gesamten Wirtschaft in Österreich die nötigen Impulse zu geben. Dazu gibt es eine Fülle an Möglichkeiten, die wir im Rahmen der Mittelstands-Allianz, durch unsere „Digitalisierungs-Talk“-Initiative, aufzeigen“, so Hans Harrer Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, im architektonischen Baujuwel der von Familie Augendopler geführten Firma Backaldrin, wo mehr als 60 Vertreterinnen und Vertreter des Mittelstandes sich die neuesten Informationen und Ideen für ihr Unternehmen abholen konnten.

„Ich erlaube mir zu behaupten, dass die Digitalisierung des Mittelstandes die Basis für den Erfolg der gesamten österreichischen Wirtschaft darstellt. Denn wenn der Mittelstand schwächelt, schwächelt die gesamte Wirtschaft“, so Hans Harrer weiter und Peter Augendopler ergänzt: „Auch wenn das schon viele erkannt haben, besteht immer noch Nachholbedarf. Gerade das Aufzeigen von Best-Practice Beispielen aus der New Economy, aber auch aus Traditionsunternehmen, ist der beste Weg, um Prozessoptimierung und digitale Transformation bis hin zu Disruption auf allen unternehmerischen Ebenen erlebbar und verständlich zu machen.

Den Mittelstand bei der Digitalisierung unterstützen

Wie die Digitalisierung in der Theorie funktioniert, kann man sich regelmäßig in Vorträgen anhören, die Praxis bleibt jedoch zumeist außen vor. „Um die Möglichkeiten des Umsetzbaren darzustellen, präsentieren wir ausschließlich erprobte Erfolgsbeispiele aus Unternehmen“, ergänzt Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat. Dabei zeigen KMU und Großunternehmen aus der Old Economy, gleichermaßen wie Vertreter der Start-Up-Szene ihre Strategien auf. Denn es geht nicht nur darum, seine vorhandenen Prozesse zu optimieren, sondern sich der Disruption zu stellen. Manchmal ist die Zerstörung des eigenen Geschäftsmodells der Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Denn die Digitalisierung verändert Geschäftsbeziehungen, aber auch die interne Kommunikation. Dafür wurden auch unterschiedliche Lösungen zur Finanzierung der digitalen Transformation durch die Präsentation der Finanz-Toolbox des Senats der Wirtschaft aufgezeigt.

Dr. Werner Kraus, Senior Vice President Business & Wholesale, Magenta Telekom, eröffnet mit seiner Keynote den Digitalisierungs-Talk. Er stellte dar, was heute schon alles möglich ist, über 5G-Infrastruktur – die aber dringend rascher ausgebaut werden müsse, aber auch welche sonstigen Maßnahmen es noch benötigt, um alle an der Digitalisierung optimal teilnehmen zu lassen.

Wie wichtig Kooperation für die digitale Transformation ist, verdeutlichte Prof. (FH) Mag. Gerhard J. Kormann-Hainzl, Professor Digital & International Business, IMC Fachhochschule Krems, denn nur wer es versteht, Digitale Hubs zu nutzen und sich an den Digital Champions orientiert, wird die Resilienz seines Unternehmens sichern können.

Im Anschluss daran folgten Best-Practice-Beispiele der Digitalisierungs-Toolbox des Senats, moderiert durch Josef Kranawetter, Digitalisierungs-Experte und Mechatronics Interim Manager.

  • “Fitness Check – was und wie digitalisieren”

von Mag. (FH) Markus Hickl, Sr. Manager, BDO Consulting GmbH

  • “Digitale Transformation – Microsoft Dynamics 365 ERP und d.velop d.3 ECM in perfekter Symbiose“ von DI Peter Berner, Geschäftsf. Ges. COUNT IT Group
  • “Innovationsforschung sowie Effiziente Virtuelle Entwicklung und Inbetriebnahme” von DI Gerald Schatz, GF LCM-Linz Center of Mechatronics
  • “Digitales Reisekostenmanagement und Mitarbeiter-Benefits”

von Mario Nowak, CEO Clevexa/CorpLife GmbH

  • “Internet of Things & mobile Datennetze”

von DI Werner Kraus, Senior Vicepräsident Magenta Telekom

  • “Virtual- und Augmented Reality: Zukunft oder Gegenwart?”

von Ari Christian Benz, Gründer von SQUAREBYTES GmbH

  • “Finanzierung”

von Dr. Johannes Linhart, GF Mittelstands-Allianz des Senats der Wirtschaft

Die Möglichkeit sich individuell mit den Vortragenden auszutauschen, wurde eifrig genutzt. Über die vorgestellten digitalen Möglichkeiten und über das Erlebnis, Virtual-und Augmented Reality, präsentiert von Ari Christian Benz , Gründer von SQUAREBYTES GmbH, vor Ort live erleben zu können, wurde noch bei einem ausgezeichnete Buffet weiter diskutiert. Neben den hochinteressanten Themen, begeisterten aber auch die  Geschäfts- und Veranstaltungsräumen der Firma backaldrin, mit ihrer Life-Erlebnis-Area.

Gesichtet wurden ua:

  • Andreas Hüttner, MBA, Geschäftsführer Bio-Circle-Surface Technology GmbH
  • Birgit Wolfmair , Geschäftsführerin WOLFMAIR Beschichtungs GmbH
  • Florian Fazekas, Geschäftsführer Fuchsfabrik Digitalagentur GmbH
  • Mag. Andreas Obermüller, Geschäftsführer VACE Engeneering
  • Josef Reiter, Geschäftsführer Amari Austria GmbH
  • Andreas Schober, Geschäftsführer RICO Elastomere Projecting GmbH
  • Ing. Josef Rametsteiner, Geschäftsführer cargoe GmbH & Co. KG
  • Dr. Wolfgang Ebner, MBA, Geschäftsführer A.S.E. Ebner & Partner GmbH

 

v.l.n.r.: Hans Harrer, Peter Augendopler Sr., DI Werner Kraus 

v.l.n.r.: Hans Harrer, Ludwig Stepan, LLM.oec. (beide Senat der Wirtschaft), Peter Augendopler Sr. (backaldrin International The Kornspitz Company GmbH), Ari Christian Benz (Squarebites GmbH), Regina Augendopler (backaldrin International The Kornspitz Company GmbH), Werner Kraus (Magenta), DI Peter Berner (Count IT), DI Gerald Schatz (LCM), Mario Nowak (Clevexa/CorpLife), Josef Kranawetter, Mag. (FH) Markus Hickl (BDO), Mag. Gerhard Kormann-Hainzl (FH Krems), Dr. Johannes Linhart (Senat der Wirtschaft)

 

Ari Christian Benz ermöglichte den Gästen Virtual-und Augmented Reality zu erleben

 

Copyright: Dr. Roland Pelzl/Cityfoto

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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12. September 2019 | Austrian SDG-Award für österreichische Städte und Gemeinden

Presseinformation

Senat der Wirtschaft

Austrian SDG-Award für österreichische Städte und Gemeinden

Der Austrian SDG-Award des Senats der Wirtschaft ist die erste und bislang einzige Auszeichnung für dieses Themengebiet in ganz Europa

Wien: Zum ersten Mal schreibt der Senat der Wirtschaft, unterstützt durch den Österreichischen Nationalrat und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, den Austrian SDG-Award auch für nachhaltig agierende Gemeinden und Städte in Österreich aus. Prämiert werden Ideenreichtum sowie Mut und Stärke bei der Umsetzung und Implementierung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDG) und der Agenda 2030. „Unser Ziel ist es aber nicht nur bemerkenswerte Aktivitäten und tolle Strategien gebührend auszuzeichnen, sondern gleichzeitig ein Bewusstsein und Anreize für andere Gemeinden und Städte zu schaffen, sich in Zukunft auch danach auszurichten“, betont Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft.

Einreichfrist verlängert bis 11.10.2019

Einreichungen sind noch bis 11.Oktober 2019, um 23.59 Uhr online möglich. Teilnahmeberechtigt sind alle Städte und Gemeinden bzw. Gemeindeverbünde in Österreich – unabhängig von ihrer Größe. Alle Details zu Einreichkriterien und allgemeine Informationen zum Austrian SDG-Award findet man unter: https://senat.at/der-senat/ethikbeirat-des-senat-der-wirtschaft/sdgaward-2/

Prämierung in der Wiener Hofburg auf 13.11.2019 verschoben

Die Verleihung des Austrian SDG-Award an die diesjährigen Gewinner erfolgt am 13. November 2019 im Dachfoyer der Hofburg in Wien. Juriert wird der Austrian SDG-Award vom Ethik-Beirat des Senats der Wirtschaft.

 

Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender SENAT DER WIRTSCHAFT)

 

Fotograf: Richard Tanzer

Copyright: SENAT DER WIRTSCHAFT

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs PR-Beratung und Lobbying e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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12. September 2019 | Senat der Wirtschaft verleiht Austrian SDG-Award 2019

Presseinformation

Senat der Wirtschaft verleiht Austrian SDG-Award 2019

  • Unternehmen, JournalistInnen, Jugend, Gemeinden & Kommunen werden prämiert
  • Austrian SDG-Award-Verleihung am 13.11.2019 in der Wiener Hofburg
  • Einreichfrist bis 11. Oktober 2019 verlängert

Wien: Bereits zum dritten Mal verleiht der Senat der Wirtschaft den Austrian SDG-Award an nachhaltige Branchenpioniere aus Österreich. Erstmals wird der Award, mit Unterstützung des Österreichischen Nationalrats und des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, neben Unternehmen auch an JournalistInnen, Jugend sowie an Gemeinden und Kommunen mit besonderem Engagement, verliehen werden. „Damit wollen wir heuer nicht nur Unternehmen, sondern allen die Möglichkeit bieten, ihre nachhaltigkeits-wirksamen Ideen und Umsetzungen zu präsentieren und einzureichen. Prämiert werden Ideenreichtum sowie Mut und Stärke bei der Umsetzung und Implementierung der Sustainable Development Goals (SDG).

„Ziel ist es aber nicht nur bemerkenswerte Aktivitäten und tolle Strategien gebührend auszuzeichnen, sondern gleichzeitig ein Bewusstsein und Anreize für andere zu schaffen, wie sich auch diese in Zukunft ausrichten können“, betont Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft. Man sollte nämlich nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in schwierigen Momenten nach bedeutenden Grundsätzen handeln und dabei an das langfristige Gemeinwohl denken. Da dies jedoch oftmals schwierig ist, möchte der Senat der Wirtschaft mit dem Austrian SDG-Award unterstützend beitragen und Mut machen.

Einreichfrist verlängert bis 11.10.2019

Einreichungen sind noch bis 11.Oktober 2019, um 23.59 Uhr online möglich. Alle Details zu Einreichkriterien und allgemeine Informationen zum Austrian SDG-Award findet man unter: https://senat.at/der-senat/ethikbeirat-des-senat-der-wirtschaft/sdgaward-2/

Prämierung in der Wiener Hofburg auf 13.11.2019 verschoben

Die Verleihung des Austrian SDG-Award an die diesjährigen Gewinner erfolgt am 13. November 2019 im Dachfoyer der Hofburg in Wien. Juriert wird der Austrian SDG-Award vom Ethik-Beirat des Senats der Wirtschaft.

 

Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender SENAT DER WIRTSCHAFT)

Fotograf: Richard Tanzer

Copyright: SENAT DER WIRTSCHAFT

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5. September 2019 | Wahlwerbende Parteien präsentieren ihr Wirtschaftsprogramm

Presseinformation

Senat der Wirtschaft-Polit-Talk

 

Wahlwerbende Parteien präsentieren ihr Wirtschaftsprogramm

ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE und NEOS

 

„Mittelstand trifft Politik“, so könnte man die Veranstaltung des Senats der Wirtschaft auch nennen, denn über 100 Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, kamen in das Hotel Palais Hansen Kempinski, um das jeweilige Wirtschaftsprogramm der Parteien unter die Lupe zu nehmen. „Der Mittestand wird zwar immer gerne als das Rückgrat der Wirtschaft bezeichnet, nur wirklich kümmern tut sich niemand um sie. Daher haben wir im Senat der Wirtschaft auch die Mittelstands-Allianz ins Leben gerufen und bieten Unternehmerinnen und Unternehmern eine breite Palette an Veranstaltung, um ihnen Hilfestellungen bei wesentlichen Fragen wie Finanzierung, Digitalisierung, Ökologisierung, etc. anzubieten, aber auch, um mit Politikerinnen und Politiker ins Gespräch zu kommen“ so Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft.

Am Podium diskutierten von der ÖVP Dr. Theresa Niss, der SPÖ Mag. Thomas Drozda, der FPÖ Dr. Axel Kassegger, den NEOS Mag. Gerald Loacker und den Grünen Dr. Elisabeth Götze, es moderierte Josef Votzi. Die Fragen wurden vorher von den Mitgliedern des Senat der Wirtschaft eingebracht.

Generelle Übereinstimmung boten die Parteienvertreter z.B. bei der Forderung nach einer Bildungsoffensive, damit die Jugend auf die neuen Herausforderungen der digitalen Welt besser vorbereitet werden können. Harmonisch ging es auch beim Thema Senken der Abgabenquote zu, wo keiner aus der Reihe tanzte. Nur bei der Forderung nach einer Senkung der KÖST (Körperschaftssteuer) wollte die SPÖ nicht mitgehen. Gegenfinanziert könnte die Entlastung werden – so Elisabeth Götze (Die Grünen) – wenn jene Unternehmen mehr Steuern bezahlen müssten, die die Umwelt belasten. Allerdings legte sie dafür keinen realistischen Ansatz vor,  welche Unternehmen nun „bestraft“ werden sollten, um eine mögliche Machbarkeit zu erkennen.

Auch der Ausbau der Infrastruktur konnten alle etwas abgewinnen, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen.

Die CO2 Steuer lehnt Thomas Drozda (SPÖ) für Österreich im Alleingang ab, da sie, seiner Meinung nach, gerade die Geringverdiener hart treffen, aber auch die Unternehmen zu stark belasten würde, was eine Abwanderung der Arbeitsplätze zur Folge haben könnte. Hier stimmte ihm Theresa Niss (ÖVP) zu und brachte das Konzept von CO2 Zölle ein, die wiederum Gerald Loacker (NEOS) für  nicht

verwirklichbar hält, da jedes einzelne Produkt nach seiner CO2 Emission zu bewerten wäre- und das, so Loacker- sei unmöglich. Axel Krassegger (FPÖ) wies darauf hin, dass man in Österreich mit der Mineralölsteuer sowieso eine CO2 Steuer habe, die aber dringend für Infrastrukturmaßnahmen zweckgebunden werden müsste. Er plädierte auch für eine Abwrackprämie, die wiederum SPÖ und NEOS ablehnten. Thomas Drozda bot eine Reparaturprämie in der Höhe von 600. Euro an, um bürokratischen Aufwand zu verringern.

Die ÖVP will eine Decarbonisierungsoffensive starten und E-Mobilität, Wasserstoff und synthetische Treibstoffe forcieren, bzw. in diesem Bereich die F&E Quote erhöhen.

Der Forderung nach einer erhöhten vorzeitigen Abschreibung, bzw. Investitionsfreibetrag, hauptsächlich bei umweltrelevanten Investitionen,  konnten sich durchaus alle vorstellen. Genaue Prozentsätze wurden aber nicht genannt.

Ein weiteres Thema betraf die Digitalsteuer, die die ÖVP schon aus Gerechtigkeitsgründen eingeführt hat, auch die SPÖ ist dafür, die NEOS aber ablehnen, da schlussendlich solche Steuern immer vom Kunden bezahlt werden. Die Grünen sind dafür, und die FPÖ sieht hier eher die EU gefordert, als einen Alleingang in Österreich.

Beim Thema Mietrecht brachte Gerald Loacker, der auch Bautensprecher der NEOS ist, ein, dass es zwar dringend gefordert wäre eine Lösung zu finden, dies aber aufgrund der vorhandenen divergierenden Ansichten kaum zu erwarten sei. Allerdings monierte er auch, dass es unverständlich sei, dass bei einem fast 50%igem Anteil an Sozial- und Gemeindewohnungen in Österreich- in Wien sogar 60%- es der öffentlich Hand nicht gelingt sozial Bedürftigen eine entsprechende Wohnung zur Verfügung zu stellen, sondern sie dem freien Markt überlässt. Da die anderen Parteienvertreter nicht die Bautensprecher ihrer Parteien sind, wurde das Thema nicht weiter vertieft.

Zusätzlich forderten die NEOS auch eine Pensionsreform und die Abschaffung der kalten Progression, die Grünen erwartungsgemäß eine Energiewende. Und die ÖVP möchte ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen und neben der Bekämpfung des Fachkräftemangels, auch den Bürokratieabbau weiter vorantreiben, um den Mittelstand nachhaltig entlasten zu können.

 

Gerald Loacker (NEOS), Theresa Niss (ÖVP), Thomas Drozda (SPÖ), Elisabet Götze (Die Grünen), Axel Krassegger (FPÖ)

 

„Es war eine erfrischende, inhaltsreiche Diskussion, die weitgehend von  gegenseitiger Wertschätzung geprägt war und aufzeigte, dass Sachthemen verständlich diskutiert werden können“, freut sich Hans Harrer.

Im Sinne der Klima-Allianz des Senats der Wirtschaft wurde die Veranstaltung klimaneutral gestellt. Eine diesbezügliche Urkunde überreichte Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat, an Florian Wille, dem Direktor des Hotels.

Bei einem köstlichen Flying Buffet wurde noch eifrig diskutiert. Dabei gesichtet wurden u.a.:

  • Mag. Peter Bartos, Partner, BDO Austria
  • Mag. Katharina Scheidl, Managerin, BDO Austria
  • Dr. Alix Frank-Thomasser, Geschäftsführer, Alix Frank Rechtsanwälte
  • Dipl.-Ing. Günter Idinger, Geschäftsführer, EATON Industries Austria
  • Zsolt Kovacs, Geschäftsführer, RWB PrivateCapital Austria
  • Mag. Louai Kuzbari, Geschäftsfhürer Vimpex Handelsgesellschaft mbH
  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer, Geschäftsführerin Special Public Affairs e.U.
  • Mag. Ralf-Wolfgang Lothert, Director Corporate Affairs & Communication, JTI Austria
  • Mag. Michaela Latzelsberger, Country Manager Österreich & Schweiz, Coloplast
  • KR Gottfried Rieck, Geschäftsführer, R.I.E.C.K. Railconsult E.U.
  • Dr. Christoph Schneider, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Handelspolitik, WKO Österreich
  • Thomas Terihay, Vertriebsdirektor, RWB Austria
  • Mag. Florian Wille, General Manager, Kempinski Hotel Vienna

 

Copyright: Senat der Wirtschaft/Claudio Farkasch

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2. August 2019 | Senat der Wirtschaft verleiht Austrian SDG-Award 2019

Presseinformation

Senat der Wirtschaft

Senat der Wirtschaft verleiht Austrian SDG-Award 2019

  • Unternehmen, JournalistInnen, Jugend, Gemeinden & Kommunen werden prämiert
  • Austrian SDG-Award Verleihung am 23. Oktober 2019 in Wien.
  • Einreichfrist läuft noch bis 15. September 2019

Wien: Bereits zum dritten Mal verleiht der Senat der Wirtschaft den Austrian SDG-Award an nachhaltige Branchenpioniere aus Österreich. Erstmals wird der Award, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, neben Unternehmen auch an JournalistInnen, Jugend sowie Gemeinden und Kommunen, mit besonderem Engagement, verliehen werden. „Damit wollen wir heuer nicht nur Unternehmen, sondern allen die Möglichkeit bieten, ihre nachhaltigkeits-wirksamen Ideen und Umsetzungen zu präsentieren und einzureichen. Prämiert werden Ideenreichtum sowie Mut und Stärke bei der Umsetzung und Implementierung der Sustainable Development Goals (SDG)

„Ziel ist es aber nicht nur bemerkenswerte Aktivitäten und tolle Strategien gebührend auszuzeichnen, sondern gleichzeitig ein Bewusstsein und Anreize für andere zu schaffen, wie sich auch diese in Zukunft ausrichten können“, betont Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft. Man sollte nämlich nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in schwierigen Momenten nach bedeutenden Grundsätzen handeln und dabei an das langfristige Gemeinwohl denken. Da dies jedoch oftmals schwierig ist, möchte der Senat der Wirtschaft mit dem Austrian SDG-Award unterstützend beitragen und Mut machen. Die Award-Verleihung erfolgt am 23. Oktober 2019 im Rahmen einer Veranstaltung in Wien. Juriert wird der Austrian SDG-Award vom Ethik-Beirat des Senats der Wirtschaft.

Einreichungen sind bis 15.9. 2019, um 23.59 Uhr online möglich. Alle Informationen zum Austrian SDG-Award unter: https://senat.at/der-senat/ethikbeirat-des-senat-der-wirtschaft/sdgaward-einreichung/

 

Hans Harrer

 

Fotocredit: Richard Tanzer

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2. August 2019 | Austrian SDG-Award für österreichische Städte und Gemeinden

Presseinformation

Senat der Wirtschaft

Austrian SDG-Award für österreichische Städte und Gemeinden

Der Austrian SDG-Award des Senats der Wirtschaft ist die erste und bislang einzige Auszeichnung für dieses Themengebiet in ganz Europa

Wien: Zum ersten Mal schreibt der Senat der Wirtschaft, unterstützt durch das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, den Austrian SDG-Award auch für nachhaltig agierende Gemeinden und Städte in Österreich aus. Prämiert werden Ideenreichtum sowie Mut und Stärke bei der Umsetzung und Implementierung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDG) und der Agenda 2030. „Unser Ziel ist es aber nicht nur bemerkenswerte Aktivitäten und tolle Strategien gebührend auszuzeichnen, sondern gleichzeitig ein Bewusstsein und Anreize für andere Gemeinden und Städte zu schaffen, sich in Zukunft auch danach auszurichten“, betont Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft.

Einreichungen sind bis 15.9. 2019, um 23.59 Uhr online möglich. Teilnahmeberechtigt sind alle Städte und Gemeinden bzw. Gemeindeverbünde in Österreich – unabhängig von ihrer Größe. Juriert wird der Austrian SDG-Award vom Ethik-Beirat des Senats der Wirtschaft.

Die Verleihung des Austrian SDG-Award an die diesjährigen Gewinner findet im Rahmen einer Veranstaltung am 23. Oktober 2019 in Wien statt. Alle Details zu Einreichkriterien und allgemeine Informationen zum Austrian SDG-Award findet man unter: https://senat.at/der-senat/ethikbeirat-des-senat-der-wirtschaft/sdgaward-2/

 

Hans Harrer

 

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24. Juni 2019 | Mittelstandsfinanzierung leicht gemacht

Presseinformation

Senat der Wirtschaft präsentiert im Murtal innovative Finanzierungsvarianten für KMUs

Judenburg: Der Mittelstand findet immer schwerer passende Finanzierungslösungen, die aber gerade für eine rasche Digitalisierung nötig wären. Dem hat sich der Senat der Wirtschaft angenommen und präsentierte gemeinsam mit der WKO Murtal, Tourismus am Spielberg und der Steiermärkischen Sparkasse eine Finanz-Toolbox, die innovative Finanzierungslösungen, speziell für KMUs, aufzeigt. 94 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer informierten sich in den neuen Räumlichkeiten der WKO in Judenburg.

Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstandsinitiative des Senats, der die Finanz-Toolbox mitentwickelt hat, wies darauf hin, dass Österreich weiter Unternehmen verloren gehen werden, ebenso Talente die abwandern und so auch im Standortranking abfallen wird, so lange der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert, der Kapitalmarkt für den Mittelstand interessanter gemacht und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird. Eigenkapitalinvestoren und -partner sind gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber, und es ist höchste Zeit, dass diesbezügliche Gesetze an internationale Standards angepasst werden. „Es ist den kompetenten Finanz-Toolbox-Umsetzungspartnern zu verdanken, dass es trotz des unfreundlichen Finanzumfelds innovative Finanzierungslösungen gibt, um den kapitalsuchenden Unternehmen, oft auch gemeinsam mit den Banken, unter die Arme zu greifen“ so Linhart.

Michael Ranzmaier-Hausleitner, Vorsitzender des Tourismusverbandes „Tourismus am Spielberg“ und der Steirische VP-Bundesrat Ing. Bruno Aschenbrenner begrüßten die konkreten und konstruktiven Vorschläge, die vor allem für die Betriebe der Region Murtal von großem Nutzen sein können.

Zu den präsentierten Finanzierungslösungen zählten unter anderem:

  • Über digitale Finanzlösungen, von Crowdinvesting bis zu Anleihen und Aktienemission, informierte Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer und Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH.
  • Regionale Mittelstands Sicherung durch Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, als Antwort auf regionale Finanzierungsherausforderungen.
  • Factoring war das Thema von Martina Rebhahn von der Intermarket Bank AG.

Aber auch einige Fördermöglichkeiten wurden vorgestellt:

  • Über Förderungen für Innovations- und Wachstumsprojekte informierte Mag. Andreas Lackner, Regionaler Innovationscoach für die Region Obersteiermark, Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG.
  • Kreditmanagement und Kofinanzierungen für Industrie, um das Wachstum und die Innovation konsequent zu fördern, waren das Thema von Mag. Matthias Hutter, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH.
  • Neuigkeiten in der Tourismusförderung wusste Hofrat DI Michael Schweighofer, Leiter der Abteilung Gewerbliche Tourismusförderungen, Land Steiermark, zu berichten.

Mitveranstalter Dr. Oliver Kröpfl, Vorstand der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, konnte in 2018, trotz diverser legistischer Restriktionen rd. sechs Milliarden Euro an KMUs verleihen. Er betonte aber auch, dass ein vermehrter Einstieg von Eigenkapitalgebern die Bonitätssituation der Betriebe erheblich verbessert und eine Bankenfinanzierung umso leichter gemacht habe.

Abschließend lud Norbert Steinwidder, Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Murtal, zu einem sommerlichen Imbiss, gesponsert von der Steiermärkischen Sparkasse ein. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der Senat der Wirtschaft die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

Gesichtet wurden u.a.:

  • Michael Alois Wagner, Q-Lounge Consulting GmbH
  • Herbert Brunner, Antemo Anlagen & Teilefertigung GmbH
  • Robert Unterweger, Composite Solutions CSG GmbH
  • Wolfgang Zankl, KSZ GmbH
  • Erwin Bergner, EOC GmbH
  • Albert Brunner, Tischlerei Gruber GmbH
  • Matthias Hutter, AIRSE GmbH

 

Norbert Steinwidder, Oliver Kröpfl, Johannes Linhart, Michael Gassner (Regionalstellenleiter WKO Murtal)

 

Martina Rebhahn (Intermarket Bank AG)

 

Norbert Steinwidder, Michael Ranzmaier-Hausleitner, Franz Obernhuber (Regionaldirektor Steiermärkische Sparkasse), Matthias Hutter, Günther Lindenlaub, Josef Absenger, Johannes Linhart, Gregor Rosinger, Michael Schweighofer, Michael Gassner, Andreas Lackner

 

 

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13. – 15. Juni 2019 | Presseinformationen zum AHF-Austrian Health Forum

Vom 13. bis 15. Juni fand im Krallerhof in Leongang (Salzburg) das international besetzte AHF-Austrian Health Forum als Dialogplattform für aktuelle Entwicklungen im Gesundheits- und Medizinbereich statt. Hier erhalten Sie alle Presse-Informationen.

 

 

18. Juni 2019 | Gastkommentar H. Harrer: “Umwelt ist fad”

GASTKOMMENTAR

Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft und Initiator des SDG Awards für Unternehmen

 

Umwelt ist fad! Schneewittchen lässt grüßen

 

Obgleich sich jeder selbst der Nächste ist, gelang es der Weltgemeinschaft 2016, mit der Verabschiedung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Form der 17 SDGs, eine umweltpolitisch richtungsweisende Entscheidung zu fällen. „Auch nur wieder eine Augenauswischerei“, sagen die einen, „wird eh nicht wirklich umgesetzt“, die Reaktion der anderen. Viele haben erst gar keine Meinung, da sie schlicht nicht wissen, worum es sich bei den SDGs eigentlich handelt. Diesem bedeutenden Kürzel Leben einzuhauchen, hat man nämlich in den einzelnen Ländern – zumindest aber in Österreich – völlig vernachlässigt. Wer das nicht glaubt, sollte einmal Bekannte, PassantInnen auf der Straße oder auch UnternehmerInnen und ManagerInnen nach den SDGs fragen. Die Antwort wird ernüchternd sein. Außer diese Ziele zu beschließen, hat man es völlig verabsäumt, dem Thema durch Erklärungen, ja vor allem auch durch Werbung, Gewicht zu verleihen. In Österreich gibt es nicht einmal eine Stabsstelle, die für alle Ministerien die SDG-Umsetzung koordiniert und deren Umsetzung mitverfolgen soll. Jeder macht irgendetwas. Und auch den Medien ist das Thema nicht wichtig genug. So wurde uns aus der Chefredaktion einer der großen überregionalen Tageszeitungen unlängst ausgerichtet, dass das Thema „SDG“ für Unternehmen doch eher ziemlich fad sei.

 

Also alles für den „Hugo“? Nein so schnell sollte man das Thema nicht abschreiben, denn es wird sicher noch sehr relevant für Unternehmen werden. Aber nur wer sich dessen bewusst ist und sich eingehend damit beschäftigt, wird zu den Gewinnern zählen. Beispiel gefällig? Wer hat vor Jahren gedacht, dass die Klimaneutralität eines Unternehmens zur Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einer Ausschreibung wird? Es wäre also an der Zeit, die SDGs aus dem Dornröschenschlaf zu holen und in jedem Unternehmen darüber nachzudenken, welche der 17 SDGs für das eigene Unternehmen von Relevanz sein und durch ihre Implementierung einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten könnten. Damit würde man nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten und zukünftigen Ansprüchen gerecht werden, sondern sich darüber hinaus auch bei der Personalsuche gegenüber anderen Unternehmen profilieren. Denn die zukünftigen MitarbeiterInnen der Generation Z werden garantiert mehr auf diese „Feinheiten“ reflektieren, als man es heute vermuten würde. Untersuchungen belegen bereits, dass diese jungen Menschen großen Wert auf ethisches Handeln ihrer Arbeitgeber legen.

 

Dass man seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv bei der Umsetzung der SDGs einbeziehen soll, um sie dabei auch gleich in ihrem ganz persönlichen Lebensumfeld nachhaltig zu beeinflussen, versteht sich von selbst. Wer erkennt, wie positiv diese Maßnahmen im Unternehmen gelebt werden, wird sein ganz persönliches Handeln ebenfalls viel eher nachhaltiger ausrichten. Das Thema Klima und Umweltschutz (SDG Nr. 13) sei nur ein Beispiel: Letztendlich beeinflussen wir alle gemeinsam das Klima und jeder noch so kleine Schritt kann nur positiv sein. Es gibt viele Möglichkeiten im Unternehmen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen zu implementieren, sei es aus Überzeugung oder aus Marketingüberlegungen – der Umwelt sind die Beweggründe aber schließlich egal. Man muss es nur tun!

 

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22. Mai 2019 | Senat der Wirtschaft präsentiert Finanz-Toolbox in Gars/Kamp

PRESSEINFORMATION

Mittelstandsfinanzierung neu gedacht

Senat der Wirtschaft und workingspace 4.0 präsentierten innovative Finanzierungsvarianten für KMUs

 

Gars: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert, der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht interessanter gemacht und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird, werden es mittelständige Unternehmen, jene Unternehmen, die von der Politik so gerne als das Rückgrat der Wirtschaft benannt werden, immer schwerer haben, sich zu finanzieren und somit auch zu überleben. Allerdings sind auch die KMUs gefordert sich für moderne Finanzierungsformen zu öffnen, wie z.B. für Eigenkapitalinvestoren und -partner, denn diese können gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber sein“, deponierte Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat der Wirtschaft, im Rahmen einer Veranstaltung zur Präsentation der Finanz-Toolbox des Senats, gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Waldviertel im workingspace 4.0 in Gars am Kamp.

 

v.l.n.r.: Mag. Werner Groiß, Mag. Werner Edlinger, Mag. (FH) Andreas Draxler, Mag. Günther Lindenlaub, Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Dr. Rudolf Kinsky, Dr. Wolfgang M. Weidinger, Dipl.BW Birgit Trojan, Dr. Johannes Linhart

 

Mag. Werner Groiß, der Initiator des workingspace 4.0 und Gastgeber der Veranstaltung konnte rund 40 Personen begrüßen, die sehr an den innovativen Finanzierungsideen des Senats interessiert waren. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und mit den dazu nötigen Experten zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, erklärte Johannes Linhart.

 

Die Finanz-Toolbox

Experten präsentierten die unterschiedlichsten Finanzierungs-Varianten: Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer der TAUROS Capital Management GmbH, bietet mit dem neuen Produkt Equity 2.0 eine Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen. Die regionale Mittelstands-Sicherung stellte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, vor. Wie Risikokapitalinvestoren KMUs erfolgreich begleiten und so zu überdurchschnittlicher Wertsteigerung verhelfen, wurde eindrucksvoll von Dr. Rudolf Kinsky, Präsident der AVCO (Austrian Private Equity & Venture Capital Organisation), vorgezeigt.

Mit seinem Vortrag „Vom Crowdinvesting über Anleihen zur Aktienemission“ zeigte Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer und Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH, auf, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet.

Ergänzt wurde die Vielfalt der Finanzierungslösungen durch die Präsentation neuer Wege der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mittels Factoring durch Mag. (FH) Andreas Draxler, Geschäftsführer der SVEA Ekonomi AB. Und dass auch Banken neu denken, bewies Dir. Wolfgang M. Weidinger, Regionaldirektor der Volksbank Wien AG.

Nicht zu vernachlässigen ist das Gestaltungsspektrum auf steuerlicher Seite – wie von Gastgeber Mag. Werner Groiß, Geschäftsführer der BZG Steuerberatungs GmbH, thematisiert.

Die Möglichkeit im Anschluss an die spannenden Vorträge mit den Spezialisten noch Einzelgespräche zu führen wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgiebig angenommen. Danach fand der Abend einen köstlich kulinarischen Abschluss. Den Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der Senat der Wirtschaft die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

Gesichtet wurden ua:

  • Dipl.BW Birgit Trojan, MBA – Obmann Stv. des Wirtschaftsforums Waldviertel
  • Mag. Julius Kienast, JULIUS KIENNAST Lebensmittelgroßhandels GmbH
  • Franz Kreuzer, K industries GmbH
  • Ing. Karl Riel, Riel-Metallbau GmbH
  • Bernhard Suler, Dr. Filler Distribution
  • Lasse Mäkala, INVESDOR – Helsinki,Finland
  • Mag. Georg Wagner, Spirit Design-Innovation and Brand GmbH

 

Fotonachweis – Senat der Wirtschaft:

  • v.l.n.r.: Mag. Werner Groiß, Mag. Werner Edlinger, Mag. (FH) Andreas Draxler, Mag. Günther Lindenlaub, Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Dr. Rudolf Kinsky, Dr. Wolfgang M. Weidinger, Dipl.BW Birgit Trojan, Dr. Johannes Linhart

 

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9. Mai 2019 | Senat der Wirtschaft präsentiert Tiroler Unternehmen die Finanz-Toolbox für den Mittelstand

PRESSEINFORMATION

Mittelstandsfinanzierung neu gedacht

Achenkirch: Österreichs Wirtschaft lebt vom Mittelstand, der rd. 64 Prozent der Umsätze erwirtschaftet und rd. 68 Prozent aller Arbeitsplätze sichert. Anerkennung für diese Leistungen erhält der österreichische Mittelstand allerdings nur vor Wahlen. „Wenn aber die Mitte ins Wanken gerät, weil sich die Politik nur mit den Rändern beschäftigt, dann ist eine Gefahr für die Gesellschaft gegeben“, warnt Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft. Zur Absicherung des Mittelstandes gehören auch speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeiten, abseits der Kreditfinanzierung. Dem hat sich der Senat der Wirtschaft angenommen und mit ExpertInnen eine Finanz-Toolbox entwickelt, die nun im Posthotel Achenkirch, Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmern vorgestellt wurde.

Denn die immer restriktivere Kreditpolitik der Banken macht den mittelständischen Unternehmen sehr schwer zu schaffen. Heute wird das Eigenkapital dem Fremdkapital gegenüber massiv benachteiligt und das Vertrauen zählt auch nicht mehr wie früher. Somit müssen kreative Finanzierungslösungen gesucht werden. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und sich mit den dazu nötigen Experten zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, deponiert  Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat.

Die Finanz-Toolbox

Über 50 Unternehmerinnen und Unternehmer informierten sich über die verschiedensten Finanzierungsmöglichkeiten, fernab eines klassischen Kredites, die von den Spezialisten erläutert wurden.

Den Einsatz von Venture Capital und Private Equity, legte Horst Güdel, Gründer und Vorstand der RWB Group AG aus München, mit eindrucksvollen Beispielen dar. Und Ralph Pöttinger, LL.M., Geschäftsführer der Vorarlberger Alpine Equity GmbH verwies auf die mögliche Wertsteigerung durch die erfolgreiche Begleitung von Risikokapitalinvestoren.

Als relativ neues Finanzierungsinstrument wurde den UnternehmerInnen von Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer & Gesellschafter der Finnest GmbH, das Crowdfunding vorgestellt. Das dank der Digitalisierung nun auch für den Mittelstand eine überlegenswerte Finanzierungsalternative darstellt.

Dass es auch eine Eigenkapitalstärkung geben kann ohne Eigentumsanteile abtreten zu müssen, stellte Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer der Tauros Capital Management GmbH, vor.

Markus Hüttenberger von der Intermarket AG zeigte Trade-, Export- und Supply-Chain-Finance-Lösungen für das Auslandsgeschäft auf, während Mag. (FH) Andreas Draxler, die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mittels Factoring präsentierte. Wie diese unterschiedlichen Finanzierungslösungen steuerrechtlich zu behandeln sind, klärte abschließend Mag. Gerald Huber, Partner der BDO Salzburg GmbH.

Die interessierten Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Veranstaltung nicht nur zur Diskussion und regem Austausch mit den Spezialisten, sondern konnten sich auch über die hohe Qualität des 5-Sterne Wellness Hotels, im Rahmen einer persönlichen Führung durch Karl C. Reiter, Direktor des Posthotel Achenkirch, überzeugen.

 

v.l.n.r.: Werner Edlinger, Gerald Huber, Ralph Pöttinger, Horst Güdel, Hans Harrer, Günther Lindenlaub, Markus Hüttenberger, Andreas Draxler, Karl C. Reiter, Johannes Linhart

 

 

v.l.n.r.: Hans Harrer, Emese Dörfler-Antal (Gründerin verein life goes on), Erwin Walch (GF Management Club Tirol), Ralph Pöttinger, Birgit Schmolmüller (GF RWB PrivateCapital (Austria) GmbH), Horst Güdel, Johanna Penz (GF ART Kunstmesse GmbH), Karl C. Reiter, Johannes Linhart

 

Gesichtet wurden u.a.:

  • Christian Keck, GF Export & Sales, Greenstorm Mobility GmbH
  • Dipl. BW Erwin Walch, GF, Management Club Tirol
  • Johannes Leitner, Inhaber & GF, Fiegl & Spielberger GmbH
  • Dr. Ehrenfried Werderits, Finanzvorstand, Huber Holding AG
  • Josef Zwilling, Gesellschafter & Aufsichtsrat, VOGLAUER Möbelwerke
  • Dr. Eva Bassetti-Bastinelli, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin
  • Dr. Sibylle Saßmann-Hörmann, GF, Parium GmbH und Vorstand, CTA Tirol
  • Karl Raich, GF, high-tech-metals Handels & Fertigungs GmbH

 

Fotonachweis: Senat der Wirtschaft

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8. April 2019 | Digitalisierung Vorarlberg: Erfolge steigern und Kosten senken

PRESSEINFORMATION

Senat der Wirtschaft

Erfolge steigern und Kosten senken

Digitalisierung nutzt dem Mittelstand

Lauterach: Die Digitalisierung ermöglicht gerade auch mittelständischen Unternehmen eine ganze Palette an Möglichkeiten, um sich im Wettbewerb optimal zu positionieren. Sei es durch eine schnellere Erzeugung ihrer Produkte, die Umsetzung neuer Service-Ideen, oder aber um die eigenen Kunden noch besser kennen zu lernen. „Ich erlaube mir zu behaupten, dass die Digitalisierung des Mittelstandes die Basis für den Erfolg der gesamten österreichischen Wirtschaft darstellt“, so Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft, der gemeinsam mit Heinz Senger-Weiss, Vorstandsmitglied der Gebrüder Weiss Ges.m.b.H., zu einem Digitalisierungs-Workshop nach Lauterach eingeladen hat. „Denn“, so Harrer weiter, „die Politik ist sich zwar leider nur vor den Wahlen bewusst, dass der Mittelstand das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft ist. Tatsache ist aber stets: schwächelt der, dann schwächelt die gesamte Wirtschaft.“ „Nur wer die Digitalisierung für alle Bereiche mitdenkt und aktiv betreibt, wird in Zukunft an der Wertschöpfungskette teilnehmen können. Auch wenn viele Unternehmen dies schon begriffen haben, gibt es immer noch Nachholbedarf“, ist Senger-Weiss, überzeugt.

Den Mittelstand bei der Digitalisierung unterstützen

Wie die Digitalisierung in der Theorie funktioniert, kann man sich regelmäßig in Vorträgen anhören, die Praxis bleibt jedoch zumeist außen vor. „Um die Möglichkeiten des Umsetzbaren darzustellen, haben wir in unserem Workshop daher ausschließlich erprobte Erfolgsbeispiele aus Unternehmen präsentiert“, ergänzt Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat. Dabei zeigten KMU und Großunternehmen aus der Old Economy, gleichermaßen wie Vertreter der Start-Up-Szene ihre Strategien auf. Denn es geht nicht nur darum, seine vorhandenen Prozesse zu optimieren, sondern sich der Disruption zu stellen. Manchmal ist die Zerstörung des eigenen Geschäftsmodells der Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Denn die Digitalisierung verändert Geschäftsbeziehungen, aber auch die interne Kommunikation. Welche Sicherheitsaspekte – von CEO Fraud bis Cybersecurity – es zu berücksichtigen gilt, wurde dabei nicht außer Acht gelassen. Und auch unterschiedliche Lösungen zur Finanzierung der digitalen Transformation im Unternehmen, wurden bei der Präsentation der Finanz-Toolbox des Senats aufgezeigt.

Dass es für die Digitalisierung auch die nötigen Rahmenbedingungen geben muss, betonte DI Werner Kraus, Senior Vice President Business & Wholesale bei T-Mobile Austria dar, der vor allem einen raschen Ausbau des 5G-Netzes forderte. Wie wichtig es in diesem Umfeld ist, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miteinzubeziehen, zeigteIng. Dkfm. Volker Buchegger, Senior Consultant der Iventa Entwicklung3, auf.

Weitere Schwerpunkte des Workshops waren:

  • Wie man’s angeht: Heinrich Schmid-Schmidsfelden, Co-Founder, Foundryz
  • Automatisierung: Mag. Wolfgang Schwarz, GF, Spörk Antriebssysteme GmbH
  • virtual- und augmented reality Zukunft oder Gegenwart: Ari Christian Benz, Gründer, SQUAREBYTES Interactive Media e.U.
  • Innovationsforschung: DI Gerald Schatz, GF, LCM-Linz Center of Mechatronics
  • Digitales Reisekostenmanagement mit Clevexa: Manuel Überreich, VP Sales Clevexa/CorpLife GmbH
  • Digitalisierung & Sicherheit: Wolfgang Helpa, GF, HELPA Partners GmbH
  • Finanzierung: Johannes Linhart GF, Mittelstands-Allianz des Senat der Wirtschaft

Zum Abschluss wurde noch die Digitalisierungs-Box des Senats der Wirtschaft präsentiert, die wertvolle Hilfestellungen bei der Umsetzung der Digitalisierung bietet: https://senat.at/mittelstandsallianz/toolboxes/digitalisierungs-toolbox

Moderiert wurde die Veranstaltung vom Digitalisierungs-Experten Josef Kranawetter.

Im Anschluss an den Workshop hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich mit den Experten auszutauschen.

 

v.l.n.r.: Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft), Moderator Josef Kranawetter, Heinz Senger-Weiss, Dipl.-Ing. Markus Linhart (Bürgermeister von Bregenz), Dr. Johannes Linhart

 

v.l.n.r.:  Dr. Johannes Linhart, Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft), Heinz Senger-Weiss, DI Werner Kraus

 

Unter den rund 60 Anwesenden gesichtet wurden u.a.:

  • Markus Ganahl, COO, Hirschmann Automotive GmbH
  • Mag. Christine Schwarz-Fuchs, CEO Buchdruckerei Lustenau
  • Ralph Pöttinger, LL.M., Alpine Equity Management GmbH
  • Dr. Walter Wintersteiger, M&I – Management & Informatik
  • Mathias Muther, CEO, Aerocompact GmbH

 

Copyright: Dennis Kupnik

Rückfragehinweis:    

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
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28. März 2019 | Unternehmer sind gefordert SDGs in ihrer Strategie zu berücksichtigen

Text: SPA – Special Public Affairs | Mag.a Karin Keglevich-Lauringer

 

PRESSEINFORMATION

Senat der Wirtschaft

Unternehmer sind gefordert SDGs in ihrer Strategie zu berücksichtigen

Wien: „SDGs in die Unternehmensstrategie einfließen zu lassen, kann die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöhen“, ist Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft, überzeugt. Denn „es kann nicht sein, dass man den Umweltschutz allein an die Politik delegiert“. Dass Österreich bei der Umsetzung der SDGs innerhalb der EU an 5. Stelle steht und somit gut unterwegs ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir noch Aufholpotential haben. Denn wenn wir auch bei 47 Prozent der SDGs im absoluten Spitzenfeld zu finden sind, bleiben wir immer noch bei rd. 35 Prozent im Hintertreffen“, deponiert Dr. Josef Obergantschnig, Präsident von Ethico – Verein für Wirtschaft und Ethik, der auf Eurostat-Basis die SDG-Bewertung für Österreich erstellt hat. In Zukunft sollten ökonomische Grundsätze mit ökologischen und sozialen im Einklang stehen, waren sich die Teilnehmer der Senats/Ethico Veranstaltung zum Thema: „Warum SDGs für Unternehmen relevant sind“ einig.

Allerdings forderte der oberösterreichischeLandeshauptmann Stv., Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, eine viel intensivere öffentliche Diskussion darüber ein. „Denn das Wort Nachhaltigkeit ist in der Bevölkerung schon ganz gut angekommen, mit den SDGs kann aber kaum jemand etwas anfangen. So lange aber darüber kein Wissen aufgebaut wird, kann man von den Menschen nicht verlangen, sich damit zu identifizieren.“ Da seien die Politik, aber auch die Unternehmen gefordert. Er selbst so, deponierte er, versuche die SDGs bei seinen Entscheidungen zu berücksichtigen, allerdings „ist es immer ein Kompromiss. Denn was auf einer Seite gut sein kann, kann auf einer anderen Seite negative Auswirkungen haben.“ Hier sei stets Augenmaß gefordert, ist der Politiker überzeugt.

„Unternehmer müssen sich die Frage stellen, welchen Beitrag sie zu den SDGs leisten können, denn diese decken die Grundbedürfnisse der Menschen ab. Impact ist dabei ein wichtiger Gradmesser“, ist Günther Herndlhofer, MSc, MBA, Leiter Veranlagung der VBV Kasse, überzeugt. Jede Investition wird hier danach überprüft, ob sie ethischen Grundsätzen und den SDGs entspricht. Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Kriterium. „Und damit erzielen wir eine ausgezeichnete Rendite“, so Herndlhofer. Die VBV war europaweit die erste Pensionskasse, die ihren CO2-Fußabdruck veröffentlicht hat.

Dass man SDGs auch als Erfolgsfaktor nutzen kann, beweist Michaela Reitterer. So plant die Präsidentin der ÖHV und Geschäftsführerin des ersten Umwelthotels in Österreich, 17 ihrer Zimmer je einem SDG zu widmen. „Das ist natürlich sehr herausfordernd, weil wir nicht mit erhobenem Zeigefinger unterwegs sein wollen, denn der Gast soll sich natürlich bei uns wohlfühlen“. So wurde ein Upcycling-Konzept entwickelt. Dabei wurde z.B. eine Sprossenwand zu einem Bett-Kopfteil verarbeitet, eine Wasserpumpe zum Fuß einer Stehlampe. Zudem wurde auch die Lieferantenkette auf Nachhaltigkeit überprüft. „Auf diese Weise ermöglichen wir nicht nur nachhaltiges Wirtschaften, sondern können unsere MitarbeiterInnen, wie auch unsere Gäste optimal ‚mitnehmen‘“, so Reitterer. Denn genau diese Transparenz sei nötig, um Erfolg zu haben.

Mit der Verbesserung des Kundennutzens im öffentlichen Verkehr beschäftigt sich wiederum Lukas KasaloLL.M., Generalsekretär ATTC. Technologien und neue Entwicklungen stehen hier im Mittelpunkt, z.B. verschiedene Antriebsstoffe und Telematik, um den Verkehr besser steuern zu können und so den CO2-Ausstoß zu mindern.

DI Josef Plank, Generalsekretär des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, ist sich der Wichtigkeit seines Ministeriums bewusst. „Die Ansprüche an die Politik sind groß, aber nur gemeinsam mit den Unternehmen wird es uns gelingen, Erfolge zu erzielen.“ Noch sucht man einen optimalen Weg, der nicht nur Maßnahmen vorgibt, sondern diese als Ziele definiert und mit genauem Terminplan versieht, womit sie messbar werden. Er ist allerdings optimistisch, dass Österreich seiner Rolle als Umweltland gerecht werden wird.

„Wir fordern die Unternehmen auf, beim SDG-Award des Senats einzureichen und so ihren Einsatz für nachhaltiges, soziales und ökologisches Unternehmertum unter Beweis zu stellen“, so Dr. Alix Frank-Thomasser, Gründerin der Alix Frank Rechtsanwälte GmbH und Mitglied im Ethikbeirat des Senats, sowie Vorsitzende des Komitees zum Thema CSR für KMUs und Konzerne im CCBE, dem Rat der europäischen Anwaltschaften. Der SDG-Award wird im November übergeben werden. Einreichungen sind ab sofort möglich: https://senat.at/der-senat/ethikbeirat-des-senat-der-wirtschaft/sdgaward-einreichung/

Gesichtet wurden u.a.:

  • Dir. Günter Bergauer, Dir. Bankhaus Schelhammer & Schattera AG und Mitglied im Ethik-Beirat des Senats
  • Mag. Dr.Elisabeth Heninger– Stv. Leiterin Unternehmensberatung, Umweltbundesamt
  • Gregor Appeltauer, Industriellenvereinigung
  • Ana Jakil-Holzer, Bundeskanzleramt Österreich
  • Helmut Berger, Allplan GmbH
  • DI Dr. Helmut Eichert, fair-finance Vorsorgekasse AG
  • Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer, 2. Präsident des Oberösterreichischen Landtags
  • Mag. Reinhard Kern, Österreichische Hagelversicherung VVaG
  • Dipl.-Ing.Gerhard Deimek, Abgeordneter zum Nationalrat, FPÖ
  • Walburga Fröhlich, atempo GmbH
  • Harald Hauke, Austria Glas Recycling und ARAplus
  • Mag. Peter Reisenhofer, LLB Invest Kapitalanlagegesellschaft
  • Mag. Dietmar Wohltan, Funk International Austria Gmbh

 

v.l.n.r.: Hans Harrer, DI Josef Plank, Lukas KasaloLL.M., Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, Dr. Josef Obergantschnig, Michaela Reitterer, Günther HerndlhoferMSc, MBA, Gabriele Stowasser, Dr. Alix Frank Thomasser, Dr. Johannes Linhart

 

Mag. Dr.Manfred Haimbuchner und Hans Harrer

 

v.l.n.r.:Lukas Kasalo LL.M., DI Josef Plank, Michaela Reitterer

Fotonachweis:

Foto 1:

  • v.l.n.r.: Hans Harrer, DI Josef Plank, Lukas KasaloLL.M., Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, Dr. Josef Obergantschnig, Michaela Reitterer, Günther HerndlhoferMSc, MBA, Gabriele Stowasser, Dr. Alix Frank Thomasser, Dr. Johannes Linhart

Foto 2:

  • Mag. Dr.Manfred Haimbuchner und Hans Harrer

Foto 3:

  • v.l.n.r.:Lukas Kasalo LL.M., DI Josef Plank, Michaela Reitterer

 

Copyright:

  • Victoria Posch

 

Rückfragehinweis:  

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
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