13. Jänner 2020 | Eine Koalition der politischen Mitte

Presseinformation – Senat der Wirtschaft

Eine Koalition der politischen Mitte – Die Erwartungen sind hoch!

Wien: „Vertrauen neu zu erringen, scheint die Kernbotschaft der neuen österreichischen Bundesregierung zu sein. Mit dem weiblichsten und jüngsten Team, seit jeher, geht Bundeskanzler Sebastian Kurz in seine nächste Amtsperiode und lässt uns hoffen, nachdem sich doch viele ziemlich sicher waren, dass dieses Türkis-Grüne Experiment nie zustande kommen wird. Man sieht, mit gutem Willen, Gesprächen auf Augenhöhe und Kompromissbereitschaft dort, wo es dem Anderen ein besonders wichtiges Anliegen ist, kann ein durchaus attraktives Regierungsprogramm geschaffen werden, auch wenn da und dort noch zu vage formuliert wurde“, beurteilt Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, das Ergebnis der Regierungsverhandlungen positiv.

Dass sogar die Sozialpartner und die Industriellenvereinigung lobende Worte finden, sei erfreulich und lasse auch hier hoffen, dass der ewige Widerstand endlich einmal hintansteht, auch wenn sich die ein oder andere Oppositionspartei, unter dem Motto: wer nicht regiert muss gegen die Regierenden sein, dem nicht anschließen will. „Aber wir sind überzeugt, dass haben die Wähler nun schon richtig satt. Mit dieser Bundesregierung wird es möglich sein, Österreich in vielen Lebensbereichen zu erneuern und modern aufzustellen und die politische Kultur positiv zu beeinflussen“, betont Harrer.

Wichtige Senatsforderungen finden sich wieder

„Wir begrüßen es, dass sich eine Vielzahl an wichtigen Forderungen des Senats der Wirtschaft, in diesem Regierungsprogramm wiederfindet“, so Harrer. Dass eine ökosoziale Steuerreform angestrebt wird, sei lobenswert, nur fehlen noch die Details, um sie kommentieren zu können. Vom Senat der Wirtschaft wie auch von anderen Think Tanks gäbe es hierzu bereits gute Vorschläge, die sich die Regierung zu Eigen machen könnte, um rasch ein konkreten Plan auszuarbeiten, „da muss man die Welt nicht neu erfinden“, ergänzt Harrer. Allerdings mahnt er auch ein, dass es keine überbordenden Maßnahmen geben dürfe, die die Wirtschaft, gerade in der sich nun abschwächenden Konjunktur, zu sehr belasten würden.

Hervorzuheben sei auch das Konzept einer Bildungs- anstelle einer reinen Schulpflicht. Denn keiner solle bildungsmäßig zurückgelassen werden. Auch die Aufwertung der Rot-Weiß-Rot Card sollte den Unternehmen wieder mehr Möglichkeiten geben, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, wozu natürlich auch der generelle Bürokratieabbau zählen müsse, um KMUs endlich zu entlasten. Und dass das Thema Integration nun in einem eigenen Ministerium behandelt wird, macht Sinn und sollte die Thematik entemotionalisieren.

Dass man auch an die Belebung des, in Österreich dahintümpelnden Kapitalmarktes gedacht hat und Aktien nicht grundlegend verteufelt, zeuge von erfreulichem Finanzwissen. Was man allerdings vermisse, ist wieder einmal eine Pensionsreform. „Denn, dass die Transferleistungen zwischen Jung und Alt nicht mehr im nötigen Gleichgewicht stehen – und dass die Kluft noch größer zu werden droht, ist evident und muss daher noch dringend in die Agenda“, warnt Harrer.

„Was diese Regierung aber wirklich braucht ist der Mut, das auch alles durchzuziehen, Gegenwind standzuhalten und so eine moderne Zukunft für Österreich zu ermöglichen, aber immer unter dem Leitgedanken, dass eine gewisse europäische Harmonisierung unumgänglich und Österreich keine Insel der Seeligen ist“, so Harrer.

 

Hans Harrer

 

Fotograf: Richard Tanzer

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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4. Dezember 2019 | Austrian SDG-Award vergeben

Presseinformation – Senat der Wirtschaft

Austrian SDG-Award vergeben

Jugend, Unternehmen, Gemeinden/ Regionen/Städte & Medien/JournalistInnen ausgezeichnet, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen

Wien: Der 2017vom Senat der Wirtschaft  ins Leben gerufene Austrian SDG-Award (Sustainable Development Goals) wurde in diesem Jahr erstmals nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Gemeinden und Städte, Jugend, sowie an Medien/JournalistInnen vergeben. Die Verleihung fand diesmal unter dem Ehrenschutz von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka  statt, der gemeinsam mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Mitgliedern des Senats der Wirtschaft die Verleihung vorgenommen hat und das österreichische Parlament bot dafür einen würdigen Rahmen. Rund 130 Einreichungen wurden vom Ethik-Beirat des Senats der Wirtschaft, unter dem Vorsitz von Günter Bergauer, Direktor des Bankhauses Schelhammer & Schattera, sowie Ethico, einer Bewertungsplattform für SDGs, gesichtet und bewertet. Die jeweils dargelegten Maßnahmen, die eine Umsetzung eines oder mehrerer SDGs unterstützen, mussten die UN-Nachhaltigkeitsziele umfassend in ihre Prozesse integriert haben.

„Die globalen Nachhaltigkeitsziele sind ein großer zivilisatorischer Fortschritt. Sie geben Milliarden Menschen Hoffnung und die Perspektive auf ein besseres Leben in Würde. Die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung kann nur gemeinsam gelingen. Sie lebt von Partnerschaften, Entschlossenheit und enger Zusammenarbeit“, deponiert Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein im Rahmen der Verleihung.

Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka ergänzt: „Die weltweiten Nachhaltigkeitsziele gehen über Klima- und Umweltschutz hinaus und betreffen alle Politikfelder. Sie sind Richtschnur und Kompass für die Politik, aber auch für den einzelnen Bürger. Daher nimmt auch das Parlament seine Rolle als verbindender Impulsgeber wahr und setzt im eigenen Bereich aktive Zeichen. Die globalen Nachhaltigkeitsziele sind eine große Chance, weshalb es aber auch ein geschärftes Bewusstsein in diesem Bereich braucht. In diesem Kontext ist das Ziel des Senats der Wirtschaft, mit dem Austrian SDG-Award die Inhalte der Nachhaltigkeitsziele bekannter zu machen, ein wichtiger Schritt.“

Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, verweist in einer Videobotschaft darauf, „dass die nachhaltige Entwicklung eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt, die einen Schulterschluss zwischen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erfordert.“

Aus den rund 130 Einreichungen wurden, in insgesamt vier Kategorien, jeweils drei Gewinner ausgewählt, zusätzlich wurden ein Special SDG-Award sowie ein Jurypreis für Konzerne verliehen.

 

Die Gewinner:

Kategorie: Unternehmen

  • Spirit Design

Hohes Potenzial von Biomasse nutzen und Treibhausgase senken.

  • Krallerhof

Mit größtem Respekt vor der Natur wird Nachhaltigkeit in allen Hotelbereichen umgesetzt.

  • Markta

Digitaler Bauernmarkt fördert nachhaltigen Konsum durch direkten Austausch im regionalen Lebensmittelbereich.

 

Kategorie: Medien/JournalistInnen

  • ORF

Sendereihe „Mutter Erde“ hat Nachhaltigkeit zu einem Leitthema erhoben.

  • Klimabündnis NÖ

Aufbau eines Netzwerks, das Städte, Gemeinden und lokale AkteurInnen vereint, um Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und eine nachhaltige Lebensart zu fördern.

  • Roswitha Reisinger | Magazin BusinessArt & LebensArt

Nachhaltigkeit war der Gründungszweck des Mediums, um zu einem guten Leben für alle beizutragen.

 

Kategorie: Jugend

  • GWK Kustodiat | GRG X Laaerberg Gymnasium

Intensivierung des Nachhaltigkeitsgedanken bei der Jugend, durch Einladung von Vortragenden zur Diskussion mit den Schülern über die SDGs.

  • JUBIZ | Jugendbildungszentrum der Wiener Volkshochschulen

Chancengleichheit für Jugendliche bildet die Basisstrategie.

  • Schulverein Institut Sta. Christiana Frohsdorf

die Zukunft liegt an der Jugend, deshalb ist das Lehren und Verstehen der SDGs ein wesentlicher Beitrag zur Bildung nachhaltiger Lebensweisen.

 

Kategorie: Gemeinde/Regionen/Städte

  • Nenzing

zahlreiche innovative Maßnahmen fördern den Gemeinwohlgedanken und die SDGs, die als Leitplanken politischen Handelns dienen.

  • Bregenz

Entwicklung einer Klimawandelanpassungsstrategie. Hochengagiert in der Umsetzung der SDGs, um zur Lösung des Klimawandels beizutragen.

  • Römerland Carnuntum

Augenmerk auf nachhaltige Entwicklung der Region seit 2 Jahrzehnten. Ziel ist die Umsetzung der Agenda 2030 mit zukunftsweisenden Lern-, Innovations- und Transformationsprozessen.

 

Mit dem diesjährigen Special Austrian SDG-Award 2019 wurde die AfB mildtätige und gemeinnützige GmbH, Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen, das die solidarische Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung als Unternehmenszweck sieht, ausgezeichnet.

Ein Jurypreis für Konzerne erging an die Austrian Arlines, für den Einsatz deren MitarbeiterInnen, die sich auch in sehr schwierigen Zeiten, aktiv für die Umsetzung nachhaltiger Ideen eingesetzt haben.

„Der Austrian SDG-Award soll nicht nur Anerkennung für alle Gewinner sein, die eine Pionierrolle hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene einnehmen. Er soll vielmehr auch eine Vorbildwirkung erzielen, um weitere Menschen zu motivieren, nachhaltige Ideen im Sinne der SDGs umzusetzen. Denn nur mit gemeinsamer Anstrengung können wir die Klimaziele erreichen“, ist Hans Harrer Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft und Initiator des Awards überzeugt und fordert die anwesenden Gäste auf, sich auch in 2020 am Austrian SDG-Award zu beteiligen, um die Umsetzung der Zielvorgaben der Agenda 2030 weiter voranzutreiben. Und darüber hinaus, mit ihrem Engagement auch eine Vorbildwirkung für ganz Europa zu sein.

SDG

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG), wurden im Jahr 2015 von 193 Ländern einstimmig angenommen. Die daraus abgeleitete Agenda 2030 soll eine Entwicklung einläuten, die globale Armut beendet, sowie Ungerechtigkeit und den Klimawandel bekämpft.

Nach der würdevollen Preisverleihung nutzten die Gewinner, sowie auch die Gäste, bei einem Buffet in beeindruckendem Ambiente, die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.

Unter den Anwesenden befanden sich u.a.:

  • Ulrike Rauch-Keschmann, Sektionschefin, BM für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • Dejan Jovicevic, CEO, Der Brutkasten
  • Andreas Zakostelsky, Generaldirektor, VBV – Betriebliche Altersvorsorge AG
  • Raphael Thonhauser, Planet Yes
  • Maria Zesch, CCO, und Werner Kraus, SVP Business & Wholesale, Magenta Telekom
  • Edeltraud Fichtenbauer, Vorstandsdirektorin, Donau Versicherung AG
  • Peter Pilz, Partner, BDO Austria GmbH
  • Roland Kuras, GF, Power Solution Energieberatung GmbH

 

v.l.n.r.: Die Gewinner des Austrian SDG-Awards 2019

 

v.l.n.r.: Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, Hans Harrer

 

v.l.n.r.: Sepp Eisenriegler (R.U.S.Z Reparatur- und Service-Zentrum & Mitglied des Ethik-Beirats des Senats), Gewinner Kat. Medien: ORF, Moderatorin Conny Kreuter

 

Copyright: Werner Streitfelder

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Pressesprecherin Senat der Wirtschaft
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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29. November 2019 | Jahresausklang

Presseinformation – Senat der Wirtschaft

Rule Breaker gesucht!

Mondsee: Der Senat der Wirtschaft lud ein und 200 Gäste aus Wirtschaft, Finanz und Wissenschaft trafen sich im Schloss Mondsee, wo Hans Harrer, Vorsitzender des Senats der Wirtschaft, alle dazu aufforderte zu Rule Breakern zu werden: „denn heute gilt es mehr denn je, über seinen eigenen Tellerrand hinaus, in die sich rasch verändernde Welt zu blicken, Notwendigkeiten zu erkennen und umzusetzen. All jene, die schon vor Jahren „Nachhaltigkeit“ in ihre Unternehmensstrategie aufgenommen haben, wurden damals beispielsweise belächelt. Heute sind sie jedoch nicht nur gut positioniert, sondern anderen sogar weit voraus. Und solche Pioniere werden immer wichtiger für unsere Gesellschaft. Daher sollte „Saturday for Solution“ die eigentliche Botschaft unserer Zeit sein“.

In der Basilika St. Martin begrüßte Pfarrer Dr. Ernst Wageneder die Gäste, bevor der ehemalige Präsident der Caritas, Dr. h.c. Franz Küberl, und Lic. Murat Başer, MA, Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinde Linz, im Rahmen eines interkulturellen Dialogs, einen gesellschaftlichen und generationsübergreifenden Konsens, der von Solidarität, Verständnis und Hilfestellung für andere Kulturen geprägt wird, forderten.

Der dann verliehene Interkulturelle Zukunftspreis des Senats der Wirtschaft erging an Gottfried Rieck für sein Entwicklungsprojekt in Uganda, das Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch ermöglicht, Waltraud Martius, für das Senegal-Projekt, sowie an Franz Küberl für sein Lebenswerk.

Nach dem Wechsel ins Schloss Mondsee, unterstrich Dr. Erhard Busek, Präsident des Senats der Wirtschaft, die Notwendigkeit „Vordenker“ zu sein. Er verwies darauf, dass Änderungen nur über die Unternehmen sowie Wissenschaft und Kultur möglich wären, denn diese können Lösungen liefern. Und da das Motto der diesjährigen Veranstaltung auch „ Mit Afrika“ hieß, mahnte Busek über die eigenen Landesgrenzen hinaus zu denken und plädierte für verlässliche Partnerschaften, mit Langfristzielen, anstatt kurzfristigen Einzelmaßnahmen. Dem stimmt Dr. Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer, zu und forderte ebenfalls Weichenstellungen für die zukünftige Entwicklung Europas. Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek, Neurologe und Gründer von PlanetYES, thematisierte in seinem Vortrag eine zunehmend negative Haltung der Menschen, in welcher er ein großes Übel ausmacht: „den Kindern wird es abgewöhnt, Rule Breaker zu sein“. Und die Eltern, so stellt Lalouschek fest, driften immer mehr in Depression und Stillstand ab, das gefährde eine Gesellschaft.

Nach einem Rückblick der Senatsaktivitäten  2019 durch Gabriele Stowasser, Vorstandsmitglied, Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer Mittelstand & Klima-Allianz, sowie Mahdi Allagha, Generalsekretär des Jungen Senats der Wirtschaft, forderte Hans Harrer eindringlich: „Wir müssen das Positive mehr hervorheben und dürfen nicht den Fokus darauf verlieren, dass wir selbst es sind, die diese Welt gestalten. Daher werden Sie vom Denker zum Macher, aber lassen sie dabei nie die ökosoziale Marktwirtschaft außer Acht“.

Bei einem ausgezeichneten Galadinner, konnte Waltraud Martius positive Entwicklungen über eine Initiative im Senegal berichten. Begleitet wurde der Abend durch die Musikkapelle „Jazz Traveller“ und die Brauchtumsgruppe „Die Eglseer“.

Mit dabei waren u.a.:

  • Josef Altenberger, Hotel Krallerhof
  • Mag. Michaela Latzelsberger, Coloplast GmbH
  • Mag. Ing. Friedrich Vogel, Enio GmbH
  • Robert Laner, Worldchanger GmbH
  • Mag. Birgit Schmolmüller, RWB Private Capital (Austria) GmbH
  • Mag. Klemens Eiter, BDO Austria GmbH
  • Gerald Doleschel, Peterquelle – Mineralwasser GmbH
  • Johannes Leitner, Fiegl & Spielberger GmbH
  • Ing. Norbert Thurner, VAS Energy Systems GmbH

 

v.l.n.r.: Gerald Kienesberger (Schlosshotel Mondsee), Dr. Christoph Leitl, Hans Harrer

 

v.l.n.r: Dr. Erhard Busek, Dr. h.c. Franz Küberl, Hans Harrer

 

v.l.n.r: Preisverleihung an Gottfried Rieck, Eva Ullman, Gabriele Stowasser (beide Senat der Wirtschaft)

 

v.l.n.r: Mag. Karin Keglevich-Lauringer (Special Public Affairs), Mag. Waltraut Martius (Syncon Consulting GmbH), Josef Absenger (Landtechnik Verwaltungs- und Beratungs GmbH)

 

Brauchtumsgruppe „Die Eglseer“

 

Copyright: Doris Wild/wildbild

 

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28. November 2019 | Wie die Digitalisierung den Mittelstand zum Erfolg verhilft

Presseinformation – Senat der Wirtschaft

Wie die Digitalisierung den Mittelstand zum Erfolg verhilft

St. Pölten: Im Rahmen der Mittelstands-Allianz lud der Senat der Wirtschaft, mit Unterstützung durch die Plattform St. Pölten 2020, zum Digitalisierungs-Talk in das Forum der NÖ Versicherung in St. Pölten ein. Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, und Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz des Senats, begrüßten gemeinsam mit dem Gastgeber Dr. Hubert Schultes, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung, rd. 100 UnternehmerInnen, die praxisbezogene Informationen erhielten, wie die Digitalisierung des Mittelstands zu deren Erfolg beitragen kann. Harrer ist der Überzeugung, dass die Digitalisierung des Mittelstandes auch die Basis für den Erfolg der gesamten Wirtschaft darstellen wird. „Denn nur wer die Digitalisierung für alle Bereich mitdenkt und aktiv betreibt, wird in Zukunft Teil der Wertschöpfungskette sein können. Daher helfen wir mittelständischen Unternehmen nicht in der Theorie, sondern zeigen mit Erfolgsbeispielen auf, wie man Prozesse optimieren und Disruption gelingen kann“, ergänzt Linhart, der die Bedeutung des Themas durch die große Anzahl der TeilnehmerInnen bestätigt sieht.

Dies zeigte nicht nur Generaldirektor Dr. Hubert Schultes in seinem Vortrag über die Digitalisierung in der Versicherungsbranche, anhand konkreter Beispiele aus seinem Unternehmen, eindrücklich auf, sondern auch weitere Best Practice-Beispiele aus KMUs und Großunternehmen der Old-Economy bis hinzu Start-ups wurden präsentiert. Nicht vergessen wurde dabei auch das Thema der Finanzierung der Digitalisierung, wofür der Senat der Wirtschaft die Finanz-Toolbox, als optimales Hilfsmittel für UnternehmerInnen entworfen hat.

DI Werner Kraus, Senior Vice President Business & Wholesale von Magenta Telekom, zeigte in einer Kurz-Keynote auf, welche Rolle infrastrukturelle Maßnahmen, wie z.B. der Ausbau des 5G-Netzwerks, im Zuge der Digitalisierung spielen und gab auch Einblicke, wie er mit seinem Unternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung aufgreift und umsetzt.

In den darauf folgenden Kurzvorträgen wurden, von Umsetzungspartnern der Digitalisierungs-Toolbox des Senat der Wirtschaft, verschiedene Aspekte der Digitalisierung praxisbezogen beleuchtet. Digitalisierungs-Experte Josef Kranawetter moderierte folgende Themen:

  • “Fitness Check – was und wie digitalisieren”, von Mag. (FH) Markus Hickl, Senior Manager, BDO Consulting GmbH
  • „Arbeit anders denken – digital skills, reskilling und gefragte human- & metaskills, von Mag. Klaus Pollhammer-Zeilinger, Geschäftsführer, Klaus Pollhammer Consulting und Mag. Ursula della Schiava-Winkler, Geschäftsführerin, socialskills4you
  • “Automatisierung – ein Trend, den wir annehmen sollten“, von Mag. Wolfgang Schwarz, Geschäftsführer, Spörk Antriebssysteme GmbH
  • “Innovationsforschung sowie Effiziente Virtuelle Entwicklung und Inbetriebnahme”, von DI Gerald Schatz, Geschäftsführer, LCM-Linz Center of Mechatronics
  • “Internet of Things & mobile Datennetze”, von DI Werner Kraus, Senior Vice President Business & Wholesale, Magenta Telekom

Die Veranstaltung, die der Senat durch den Kauf der entsprechenden Anzahl an UN-Klimazertifikaten klimaneutral stellte, wurde durch extensives Netzwerken, bis spät in die Nacht hinein, bei einem fantastischen Wildschweinbüffet von der Firma Parzer & Reibenwein KG – Catering | Partyservice | Wildhandel | Schnitz’l & Co abgerundet.

Mit dabei waren u.a.:

  • Mag. Manfred Binter, kabelplus GmbH
  • Dipl.-Ing. Bernhard Egert, MBA, Graf-Holztechnik GmbH
  • Helmuth Fahrngruber, Thalia Buch & Medien GmbH
  • Mag.a Elisabeth Fuchsbauer – !Biku GmbH & Co KG
  • Harald Kleiss, Harald Kleiss Klinik- u. Hygienebedarf e.U.
  • Dr. Friedrich Nusterer, Nusterer & Mayer Rechtsanwälte OG
  • Ing. Werner Schirak, Schirak KG
  • Wolfgang Schweifer, Der Entsorger GmbH
  • Mag. Philip Simson, ArboriCon GmbH
  • Mag. Matthias Steiner, Klenk & Meder GmbH
  • Gerhard Scholler, vomFASS St. Pölten
  • Mag. Gerlinde Tröstl, Markas GmbH

 

v.l.n.r.: Dr. Johannes Linhart (SDW), DI (FH) Matthias Weiländer (Marketing St. Pölten GmbH), Hans Harrer (SDW), Dr. Hubert Schultes (NÖV), Mag. (FH) Markus Hickl (BDO Consulting GmbH), Mag. Wolfgang Schwarz (Spörk Antriebssysteme GmbH), DI Werner Kraus (Magenta Telekom), DI Gerald Schatz (LCM-Linz Center of Mechatronics), Mag. Ursula della Schiava-Winkler (socialskills4you), Mag. Klaus Pollhammer-Zeilinger (Klaus Pollhammer Consulting), Mag. Daniela Kittel (Stp2020, Juwelier Dunky), Joseph Kranawetter (Mechatronic Interimsmanager), DI Dominik Mesner (Plattform St. Pölten 2020, Vermessung Schubert ZT)

 

Copyright: Senat der Wirtschaft

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23. Oktober 2019 | Innovationsmacher vor den Vorhang

Presseinformation – Senats der Wirtschaft

Innovationsmacher vor den Vorhang

Zukunftsdialog mit dem Salzburger Landesrat Mag. Stefan Schnöll

Salzburg: „Nur mit Innovativen Ideen werden wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen können. Dazu bedarf es Politiker und Unternehmer die diese auch mutig angehen und nicht vor lauter Angst, Fehler zu machen, nicht umsetzen. Man muss zum Tun kommen und diese „Innovationsmacher“ vor den Vorhang holen, um von ihnen zu lernen“, deponiert Hans Harrer Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, der gemeinsam mit Mag. Gerald Krug-Strasshofer, Geschäftsführer der NeuroPerformanceGroup, den „Dialog mit Innovationsmacher“ entwickelt hat. Als erster Politiker wurde der Salzburger Landesrat Mag. Stefan Schnöll zum Dialog gebeten, damit das Publikum über dessen innovative Verkehrskonzeptideen diskutieren konnte.

„Die Zeiten und auch die Märkte haben sich verändert, da braucht es Mut sich auch selbst und sein Unternehmen zu verändern“, so Krug-Strasshofer. Wichtig dabei sei es, nicht mehr nur nebeneinander, sondern auch miteinander an neuen Ansätzen zu arbeiten.

Zukunftsthema Mobilität

Landesrat Mag. Stefan Schnöll gab einen detaillierten Einblick in die Verkehrssituation des Bundeslandes Salzburg. Er selbst bezeichnete seine Aufgabe als „Champions League der Verkehrsplanung“, da in Salzburg nicht nur die technischen, sondern auch die typographischen Voraussetzungen eine Herausforderung darstellen. „Doch die Mobilität ist ein wichtiges Thema, die sich in einem stetigen Wandel befindet. Wir arbeiten sehr daran hier optimale Lösungen zu entwickeln,“, deponiert Schnöll und zeigte einige Ideen auf, die vor allem für Unternehmen von Interesse sind und bereits umgesetzt, bzw. in Planung sind: Um der Problematik von zu wenig Mitarbeiterparkplätzen entgegenzuwirken und das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel zu attraktiveren, wurden bereits die übertragbare Jahreskarte, welche zum Beispiel für Dienstfahrten ausgegeben werden kann, eingeführt sowie vergünstigte Jobtickets angeboten. Auch die Park&Ride Parkplätze sollen in Zukunft noch attraktiver gestaltet und die Lokalbahn sowie Buslinien ausgebaut werden, um vor allem das Zentrum der Stadt besser erreichen zu können und dieses damit auch vom Verkehr zu entlasten. In einer, für einen Politiker eher ungewohnt offenen Art, diskutierte Schnöll mit den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer und nahm auch einige Ideen mit.

„Wir werden dieses Format fortsetzen und damit die Möglichkeit bieten, mit „Innovationsmacher“  in einen intensiven Dialog treten zu können, um im Tun weiterzukommen“, so Harrer, der sich bei  Helmut Gruber, Geschäftsführer der G.A.

Service GmbH, für die Gastfreundschaft und „Wohlfühlatmosphäre“ in dessen Räumlichkeiten bedankte, die dieser nicht nur den Gästen, sondern auch  seinen Mitarbeitern bietet.

Unter den Gästen befanden sich u.a.

  • Dr. Norbert Frömmer, Managing Director, Stadlbauer Marketing & Vertrieb GmbH
  • Dr. Friederike Hrubesch-Mohringer, GF, Alphamed Arzneimittel GmbH
  • Dr. Thomas Schneider, Partner, Zumtobel + Kronberger Rechtsanwälte OG
  • Mag. Kurt Lassacher, Partner, BDO Salzburg GmbH
  • Ing. Peter Strauß, GF und Inhaber, Strauß Kälte-Klimatechnik Gesellschaft m.b.H.
  • Dr. Philip Steiner, ummadum Service GmbH
  • Bmst Ing. Franz Piffer, Inhaber und GF, BMP Architektur Franz Piffer
  • Ing. Josef Rametsteiner, GF, CARGOE GmbH & Co KG
  • Florian Halser, Innovationsmanager, Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH
  • Ing. Wolfgang Zakarias, General Manager, VAS Energy Systems GmbH
  • Ing. Mag. Reinhard Satzinger, SynPharma GmbH

 

LR Mag. Stefan Schnöll

 

LR Mag. Stefan Schnöll, Helmut Gruber (G.A. Service GmbH), Hans Harrer (Senat der Wirtschaft) bei der Ehrung von Helmut Gruber als neuer Senator im Senat der Wirtschaft

 

Mag. Kurt Lassacher (BDO Salzburg GmbH)

 

Mag. Gerald Krug-Strasshofer (NeuroPerfomanceGroup GmbH)

 

 

Copyright: G.A. Service GmbH

 

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21. Oktober 2019 | AllergoSan-Gründerin Anita Frauwallner im Senat der Wirtschaft

Presseinformation

AllergoSan-Gründerin Anita Frauwallner im Senat der Wirtschaft

Graz: „Ein Vorbild für Staat und Gesellschaft – und eine Mutmacherin für unsere Jugend, die nach Leuchttürmen für ihre Orientierung sucht“, so beschreibt Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft Österreich, Unternehmerin Mag. Anita Frauwallner, die im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Institut AllergoSan als neue Senatorin geehrt wurde.

Besonders wichtig ist für Anita Frauwallner das persönliche Wohlergehen in der Wirtschaft, auf das sie auch in ihrem Institut AllergoSan größten Wert legt: „Ich freue mich besonders darauf, in Zukunft gemeinsam mit starken Partnern die Aufmerksamkeit für die immense Relevanz der betrieblichen Gesundheit zu verstärken – denn jedes Unternehmen ist nur so leistungsfähig, wie es seine wertvollen Mitarbeiter sind. Mit unserem Wissen und unseren international anerkannten Produkten, speziell mit OMNi-BiOTiC®, können wir insbesondere im Bereich des Stressmanagements einen wertvollen Beitrag für Mitarbeiter und Unternehmen leisten.“

Der Senat der Wirtschaft unterstützt Unternehmen aktiv dabei, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie, Bildung und Gesundheit, zukunftsfit zu werden. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Menschen, wie Anita Frauwallner, eine unternehmerische Wertekultur vorzuleben und diese auch in unserer Gesellschaft weiterzuentwickeln“, ehrt Harrer die Senatorin, die als Gesundheitspionierin und Unternehmensleiterin wertvolle Expertise in das internationale Wirtschaftsnetzwerk einbringt.

 

v.l.n.r.: Hans Harrer (Vorstandsvors. Senat der Wirtschaft), Mag. Anita Frauwallner (GF Institut Allergosan), Mag. Rudi Roth (Honorarkonsul von Ungarn), Friedrich Greisberger (GF Mittelstand & Beratung Unternehmen Senat der Wirtschaft)

 

Copyright: Michaela Lorber

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