24. Juni 2019 | Mittelstandsfinanzierung leicht gemacht

Presseinformation

Senat der Wirtschaft präsentiert im Murtal innovative Finanzierungsvarianten für KMUs

Judenburg: Der Mittelstand findet immer schwerer passende Finanzierungslösungen, die aber gerade für eine rasche Digitalisierung nötig wären. Dem hat sich der Senat der Wirtschaft angenommen und präsentierte gemeinsam mit der WKO Murtal, Tourismus am Spielberg und der Steiermärkischen Sparkasse eine Finanz-Toolbox, die innovative Finanzierungslösungen, speziell für KMUs, aufzeigt. 94 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer informierten sich in den neuen Räumlichkeiten der WKO in Judenburg.

Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstandsinitiative des Senats, der die Finanz-Toolbox mitentwickelt hat, wies darauf hin, dass Österreich weiter Unternehmen verloren gehen werden, ebenso Talente die abwandern und so auch im Standortranking abfallen wird, so lange der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert, der Kapitalmarkt für den Mittelstand interessanter gemacht und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird. Eigenkapitalinvestoren und -partner sind gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber, und es ist höchste Zeit, dass diesbezügliche Gesetze an internationale Standards angepasst werden. „Es ist den kompetenten Finanz-Toolbox-Umsetzungspartnern zu verdanken, dass es trotz des unfreundlichen Finanzumfelds innovative Finanzierungslösungen gibt, um den kapitalsuchenden Unternehmen, oft auch gemeinsam mit den Banken, unter die Arme zu greifen“ so Linhart.

Michael Ranzmaier-Hausleitner, Vorsitzender des Tourismusverbandes „Tourismus am Spielberg“ und der Steirische VP-Bundesrat Ing. Bruno Aschenbrenner begrüßten die konkreten und konstruktiven Vorschläge, die vor allem für die Betriebe der Region Murtal von großem Nutzen sein können.

Zu den präsentierten Finanzierungslösungen zählten unter anderem:

  • Über digitale Finanzlösungen, von Crowdinvesting bis zu Anleihen und Aktienemission, informierte Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer und Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH.
  • Regionale Mittelstands Sicherung durch Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, als Antwort auf regionale Finanzierungsherausforderungen.
  • Factoring war das Thema von Martina Rebhahn von der Intermarket Bank AG.

Aber auch einige Fördermöglichkeiten wurden vorgestellt:

  • Über Förderungen für Innovations- und Wachstumsprojekte informierte Mag. Andreas Lackner, Regionaler Innovationscoach für die Region Obersteiermark, Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG.
  • Kreditmanagement und Kofinanzierungen für Industrie, um das Wachstum und die Innovation konsequent zu fördern, waren das Thema von Mag. Matthias Hutter, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH.
  • Neuigkeiten in der Tourismusförderung wusste Hofrat DI Michael Schweighofer, Leiter der Abteilung Gewerbliche Tourismusförderungen, Land Steiermark, zu berichten.

Mitveranstalter Dr. Oliver Kröpfl, Vorstand der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, konnte in 2018, trotz diverser legistischer Restriktionen rd. sechs Milliarden Euro an KMUs verleihen. Er betonte aber auch, dass ein vermehrter Einstieg von Eigenkapitalgebern die Bonitätssituation der Betriebe erheblich verbessert und eine Bankenfinanzierung umso leichter gemacht habe.

Abschließend lud Norbert Steinwidder, Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Murtal, zu einem sommerlichen Imbiss, gesponsert von der Steiermärkischen Sparkasse ein. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der Senat der Wirtschaft die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

Gesichtet wurden u.a.:

  • Michael Alois Wagner, Q-Lounge Consulting GmbH
  • Herbert Brunner, Antemo Anlagen & Teilefertigung GmbH
  • Robert Unterweger, Composite Solutions CSG GmbH
  • Wolfgang Zankl, KSZ GmbH
  • Erwin Bergner, EOC GmbH
  • Albert Brunner, Tischlerei Gruber GmbH
  • Matthias Hutter, AIRSE GmbH

 

Norbert Steinwidder, Oliver Kröpfl, Johannes Linhart, Michael Gassner (Regionalstellenleiter WKO Murtal)

 

Martina Rebhahn (Intermarket Bank AG)

 

Norbert Steinwidder, Michael Ranzmaier-Hausleitner, Franz Obernhuber (Regionaldirektor Steiermärkische Sparkasse), Matthias Hutter, Günther Lindenlaub, Josef Absenger, Johannes Linhart, Gregor Rosinger, Michael Schweighofer, Michael Gassner, Andreas Lackner

 

 

Copyright: Senat der Wirtschaft

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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13. – 15. Juni 2019 | Presseinformationen zum AHF-Austrian Health Forum

Vom 13. bis 15. Juni fand im Krallerhof in Leongang (Salzburg) das international besetzte AHF-Austrian Health Forum als Dialogplattform für aktuelle Entwicklungen im Gesundheits- und Medizinbereich statt. Hier erhalten Sie alle Presse-Informationen.

 

 

18. Juni 2019 | Gastkommentar H. Harrer: “Umwelt ist fad”

GASTKOMMENTAR

Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft und Initiator des SDG Awards für Unternehmen

 

Umwelt ist fad! Schneewittchen lässt grüßen

 

Obgleich sich jeder selbst der Nächste ist, gelang es der Weltgemeinschaft 2016, mit der Verabschiedung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Form der 17 SDGs, eine umweltpolitisch richtungsweisende Entscheidung zu fällen. „Auch nur wieder eine Augenauswischerei“, sagen die einen, „wird eh nicht wirklich umgesetzt“, die Reaktion der anderen. Viele haben erst gar keine Meinung, da sie schlicht nicht wissen, worum es sich bei den SDGs eigentlich handelt. Diesem bedeutenden Kürzel Leben einzuhauchen, hat man nämlich in den einzelnen Ländern – zumindest aber in Österreich – völlig vernachlässigt. Wer das nicht glaubt, sollte einmal Bekannte, PassantInnen auf der Straße oder auch UnternehmerInnen und ManagerInnen nach den SDGs fragen. Die Antwort wird ernüchternd sein. Außer diese Ziele zu beschließen, hat man es völlig verabsäumt, dem Thema durch Erklärungen, ja vor allem auch durch Werbung, Gewicht zu verleihen. In Österreich gibt es nicht einmal eine Stabsstelle, die für alle Ministerien die SDG-Umsetzung koordiniert und deren Umsetzung mitverfolgen soll. Jeder macht irgendetwas. Und auch den Medien ist das Thema nicht wichtig genug. So wurde uns aus der Chefredaktion einer der großen überregionalen Tageszeitungen unlängst ausgerichtet, dass das Thema „SDG“ für Unternehmen doch eher ziemlich fad sei.

 

Also alles für den „Hugo“? Nein so schnell sollte man das Thema nicht abschreiben, denn es wird sicher noch sehr relevant für Unternehmen werden. Aber nur wer sich dessen bewusst ist und sich eingehend damit beschäftigt, wird zu den Gewinnern zählen. Beispiel gefällig? Wer hat vor Jahren gedacht, dass die Klimaneutralität eines Unternehmens zur Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einer Ausschreibung wird? Es wäre also an der Zeit, die SDGs aus dem Dornröschenschlaf zu holen und in jedem Unternehmen darüber nachzudenken, welche der 17 SDGs für das eigene Unternehmen von Relevanz sein und durch ihre Implementierung einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten könnten. Damit würde man nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten und zukünftigen Ansprüchen gerecht werden, sondern sich darüber hinaus auch bei der Personalsuche gegenüber anderen Unternehmen profilieren. Denn die zukünftigen MitarbeiterInnen der Generation Z werden garantiert mehr auf diese „Feinheiten“ reflektieren, als man es heute vermuten würde. Untersuchungen belegen bereits, dass diese jungen Menschen großen Wert auf ethisches Handeln ihrer Arbeitgeber legen.

 

Dass man seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv bei der Umsetzung der SDGs einbeziehen soll, um sie dabei auch gleich in ihrem ganz persönlichen Lebensumfeld nachhaltig zu beeinflussen, versteht sich von selbst. Wer erkennt, wie positiv diese Maßnahmen im Unternehmen gelebt werden, wird sein ganz persönliches Handeln ebenfalls viel eher nachhaltiger ausrichten. Das Thema Klima und Umweltschutz (SDG Nr. 13) sei nur ein Beispiel: Letztendlich beeinflussen wir alle gemeinsam das Klima und jeder noch so kleine Schritt kann nur positiv sein. Es gibt viele Möglichkeiten im Unternehmen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen zu implementieren, sei es aus Überzeugung oder aus Marketingüberlegungen – der Umwelt sind die Beweggründe aber schließlich egal. Man muss es nur tun!

 

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs GmbH
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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22. Mai 2019 | Senat der Wirtschaft präsentiert Finanz-Toolbox in Gars/Kamp

PRESSEINFORMATION

Mittelstandsfinanzierung neu gedacht

Senat der Wirtschaft und workingspace 4.0 präsentierten innovative Finanzierungsvarianten für KMUs

 

Gars: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert, der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht interessanter gemacht und die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht beendet wird, werden es mittelständige Unternehmen, jene Unternehmen, die von der Politik so gerne als das Rückgrat der Wirtschaft benannt werden, immer schwerer haben, sich zu finanzieren und somit auch zu überleben. Allerdings sind auch die KMUs gefordert sich für moderne Finanzierungsformen zu öffnen, wie z.B. für Eigenkapitalinvestoren und -partner, denn diese können gerade für KMUs besondere Innovations- und Wachstumstreiber sein“, deponierte Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat der Wirtschaft, im Rahmen einer Veranstaltung zur Präsentation der Finanz-Toolbox des Senats, gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Waldviertel im workingspace 4.0 in Gars am Kamp.

 

v.l.n.r.: Mag. Werner Groiß, Mag. Werner Edlinger, Mag. (FH) Andreas Draxler, Mag. Günther Lindenlaub, Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Dr. Rudolf Kinsky, Dr. Wolfgang M. Weidinger, Dipl.BW Birgit Trojan, Dr. Johannes Linhart

 

Mag. Werner Groiß, der Initiator des workingspace 4.0 und Gastgeber der Veranstaltung konnte rund 40 Personen begrüßen, die sehr an den innovativen Finanzierungsideen des Senats interessiert waren. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und mit den dazu nötigen Experten zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, erklärte Johannes Linhart.

 

Die Finanz-Toolbox

Experten präsentierten die unterschiedlichsten Finanzierungs-Varianten: Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer der TAUROS Capital Management GmbH, bietet mit dem neuen Produkt Equity 2.0 eine Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen. Die regionale Mittelstands-Sicherung stellte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, vor. Wie Risikokapitalinvestoren KMUs erfolgreich begleiten und so zu überdurchschnittlicher Wertsteigerung verhelfen, wurde eindrucksvoll von Dr. Rudolf Kinsky, Präsident der AVCO (Austrian Private Equity & Venture Capital Organisation), vorgezeigt.

Mit seinem Vortrag „Vom Crowdinvesting über Anleihen zur Aktienemission“ zeigte Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer und Gesellschafter des Fintechs Finnest GmbH, auf, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet.

Ergänzt wurde die Vielfalt der Finanzierungslösungen durch die Präsentation neuer Wege der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mittels Factoring durch Mag. (FH) Andreas Draxler, Geschäftsführer der SVEA Ekonomi AB. Und dass auch Banken neu denken, bewies Dir. Wolfgang M. Weidinger, Regionaldirektor der Volksbank Wien AG.

Nicht zu vernachlässigen ist das Gestaltungsspektrum auf steuerlicher Seite – wie von Gastgeber Mag. Werner Groiß, Geschäftsführer der BZG Steuerberatungs GmbH, thematisiert.

Die Möglichkeit im Anschluss an die spannenden Vorträge mit den Spezialisten noch Einzelgespräche zu führen wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgiebig angenommen. Danach fand der Abend einen köstlich kulinarischen Abschluss. Den Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der Senat der Wirtschaft die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

 

Gesichtet wurden ua:

  • Dipl.BW Birgit Trojan, MBA – Obmann Stv. des Wirtschaftsforums Waldviertel
  • Mag. Julius Kienast, JULIUS KIENNAST Lebensmittelgroßhandels GmbH
  • Franz Kreuzer, K industries GmbH
  • Ing. Karl Riel, Riel-Metallbau GmbH
  • Bernhard Suler, Dr. Filler Distribution
  • Lasse Mäkala, INVESDOR – Helsinki,Finland
  • Mag. Georg Wagner, Spirit Design-Innovation and Brand GmbH

 

Fotonachweis – Senat der Wirtschaft:

  • v.l.n.r.: Mag. Werner Groiß, Mag. Werner Edlinger, Mag. (FH) Andreas Draxler, Mag. Günther Lindenlaub, Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Dr. Rudolf Kinsky, Dr. Wolfgang M. Weidinger, Dipl.BW Birgit Trojan, Dr. Johannes Linhart

 

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs GmbH
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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9. Mai 2019 | Senat der Wirtschaft präsentiert Tiroler Unternehmen die Finanz-Toolbox für den Mittelstand

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Mittelstandsfinanzierung neu gedacht

Achenkirch: Österreichs Wirtschaft lebt vom Mittelstand, der rd. 64 Prozent der Umsätze erwirtschaftet und rd. 68 Prozent aller Arbeitsplätze sichert. Anerkennung für diese Leistungen erhält der österreichische Mittelstand allerdings nur vor Wahlen. „Wenn aber die Mitte ins Wanken gerät, weil sich die Politik nur mit den Rändern beschäftigt, dann ist eine Gefahr für die Gesellschaft gegeben“, warnt Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft. Zur Absicherung des Mittelstandes gehören auch speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeiten, abseits der Kreditfinanzierung. Dem hat sich der Senat der Wirtschaft angenommen und mit ExpertInnen eine Finanz-Toolbox entwickelt, die nun im Posthotel Achenkirch, Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmern vorgestellt wurde.

Denn die immer restriktivere Kreditpolitik der Banken macht den mittelständischen Unternehmen sehr schwer zu schaffen. Heute wird das Eigenkapital dem Fremdkapital gegenüber massiv benachteiligt und das Vertrauen zählt auch nicht mehr wie früher. Somit müssen kreative Finanzierungslösungen gesucht werden. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und sich mit den dazu nötigen Experten zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, deponiert  Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat.

Die Finanz-Toolbox

Über 50 Unternehmerinnen und Unternehmer informierten sich über die verschiedensten Finanzierungsmöglichkeiten, fernab eines klassischen Kredites, die von den Spezialisten erläutert wurden.

Den Einsatz von Venture Capital und Private Equity, legte Horst Güdel, Gründer und Vorstand der RWB Group AG aus München, mit eindrucksvollen Beispielen dar. Und Ralph Pöttinger, LL.M., Geschäftsführer der Vorarlberger Alpine Equity GmbH verwies auf die mögliche Wertsteigerung durch die erfolgreiche Begleitung von Risikokapitalinvestoren.

Als relativ neues Finanzierungsinstrument wurde den UnternehmerInnen von Mag. Günther Lindenlaub, Geschäftsführer & Gesellschafter der Finnest GmbH, das Crowdfunding vorgestellt. Das dank der Digitalisierung nun auch für den Mittelstand eine überlegenswerte Finanzierungsalternative darstellt.

Dass es auch eine Eigenkapitalstärkung geben kann ohne Eigentumsanteile abtreten zu müssen, stellte Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer der Tauros Capital Management GmbH, vor.

Markus Hüttenberger von der Intermarket AG zeigte Trade-, Export- und Supply-Chain-Finance-Lösungen für das Auslandsgeschäft auf, während Mag. (FH) Andreas Draxler, die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung entlang der Wertschöpfungskette mittels Factoring präsentierte. Wie diese unterschiedlichen Finanzierungslösungen steuerrechtlich zu behandeln sind, klärte abschließend Mag. Gerald Huber, Partner der BDO Salzburg GmbH.

Die interessierten Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Veranstaltung nicht nur zur Diskussion und regem Austausch mit den Spezialisten, sondern konnten sich auch über die hohe Qualität des 5-Sterne Wellness Hotels, im Rahmen einer persönlichen Führung durch Karl C. Reiter, Direktor des Posthotel Achenkirch, überzeugen.

 

v.l.n.r.: Werner Edlinger, Gerald Huber, Ralph Pöttinger, Horst Güdel, Hans Harrer, Günther Lindenlaub, Markus Hüttenberger, Andreas Draxler, Karl C. Reiter, Johannes Linhart

 

 

v.l.n.r.: Hans Harrer, Emese Dörfler-Antal (Gründerin verein life goes on), Erwin Walch (GF Management Club Tirol), Ralph Pöttinger, Birgit Schmolmüller (GF RWB PrivateCapital (Austria) GmbH), Horst Güdel, Johanna Penz (GF ART Kunstmesse GmbH), Karl C. Reiter, Johannes Linhart

 

Gesichtet wurden u.a.:

  • Christian Keck, GF Export & Sales, Greenstorm Mobility GmbH
  • Dipl. BW Erwin Walch, GF, Management Club Tirol
  • Johannes Leitner, Inhaber & GF, Fiegl & Spielberger GmbH
  • Dr. Ehrenfried Werderits, Finanzvorstand, Huber Holding AG
  • Josef Zwilling, Gesellschafter & Aufsichtsrat, VOGLAUER Möbelwerke
  • Dr. Eva Bassetti-Bastinelli, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin
  • Dr. Sibylle Saßmann-Hörmann, GF, Parium GmbH und Vorstand, CTA Tirol
  • Karl Raich, GF, high-tech-metals Handels & Fertigungs GmbH

 

Fotonachweis: Senat der Wirtschaft

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs GmbH
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
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8. April 2019 | Digitalisierung Vorarlberg: Erfolge steigern und Kosten senken

PRESSEINFORMATION

Senat der Wirtschaft

Erfolge steigern und Kosten senken

Digitalisierung nutzt dem Mittelstand

Lauterach: Die Digitalisierung ermöglicht gerade auch mittelständischen Unternehmen eine ganze Palette an Möglichkeiten, um sich im Wettbewerb optimal zu positionieren. Sei es durch eine schnellere Erzeugung ihrer Produkte, die Umsetzung neuer Service-Ideen, oder aber um die eigenen Kunden noch besser kennen zu lernen. „Ich erlaube mir zu behaupten, dass die Digitalisierung des Mittelstandes die Basis für den Erfolg der gesamten österreichischen Wirtschaft darstellt“, so Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft, der gemeinsam mit Heinz Senger-Weiss, Vorstandsmitglied der Gebrüder Weiss Ges.m.b.H., zu einem Digitalisierungs-Workshop nach Lauterach eingeladen hat. „Denn“, so Harrer weiter, „die Politik ist sich zwar leider nur vor den Wahlen bewusst, dass der Mittelstand das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft ist. Tatsache ist aber stets: schwächelt der, dann schwächelt die gesamte Wirtschaft.“ „Nur wer die Digitalisierung für alle Bereiche mitdenkt und aktiv betreibt, wird in Zukunft an der Wertschöpfungskette teilnehmen können. Auch wenn viele Unternehmen dies schon begriffen haben, gibt es immer noch Nachholbedarf“, ist Senger-Weiss, überzeugt.

Den Mittelstand bei der Digitalisierung unterstützen

Wie die Digitalisierung in der Theorie funktioniert, kann man sich regelmäßig in Vorträgen anhören, die Praxis bleibt jedoch zumeist außen vor. „Um die Möglichkeiten des Umsetzbaren darzustellen, haben wir in unserem Workshop daher ausschließlich erprobte Erfolgsbeispiele aus Unternehmen präsentiert“, ergänzt Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat. Dabei zeigten KMU und Großunternehmen aus der Old Economy, gleichermaßen wie Vertreter der Start-Up-Szene ihre Strategien auf. Denn es geht nicht nur darum, seine vorhandenen Prozesse zu optimieren, sondern sich der Disruption zu stellen. Manchmal ist die Zerstörung des eigenen Geschäftsmodells der Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Denn die Digitalisierung verändert Geschäftsbeziehungen, aber auch die interne Kommunikation. Welche Sicherheitsaspekte – von CEO Fraud bis Cybersecurity – es zu berücksichtigen gilt, wurde dabei nicht außer Acht gelassen. Und auch unterschiedliche Lösungen zur Finanzierung der digitalen Transformation im Unternehmen, wurden bei der Präsentation der Finanz-Toolbox des Senats aufgezeigt.

Dass es für die Digitalisierung auch die nötigen Rahmenbedingungen geben muss, betonte DI Werner Kraus, Senior Vice President Business & Wholesale bei T-Mobile Austria dar, der vor allem einen raschen Ausbau des 5G-Netzes forderte. Wie wichtig es in diesem Umfeld ist, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miteinzubeziehen, zeigteIng. Dkfm. Volker Buchegger, Senior Consultant der Iventa Entwicklung3, auf.

Weitere Schwerpunkte des Workshops waren:

  • Wie man’s angeht: Heinrich Schmid-Schmidsfelden, Co-Founder, Foundryz
  • Automatisierung: Mag. Wolfgang Schwarz, GF, Spörk Antriebssysteme GmbH
  • virtual- und augmented reality Zukunft oder Gegenwart: Ari Christian Benz, Gründer, SQUAREBYTES Interactive Media e.U.
  • Innovationsforschung: DI Gerald Schatz, GF, LCM-Linz Center of Mechatronics
  • Digitales Reisekostenmanagement mit Clevexa: Manuel Überreich, VP Sales Clevexa/CorpLife GmbH
  • Digitalisierung & Sicherheit: Wolfgang Helpa, GF, HELPA Partners GmbH
  • Finanzierung: Johannes Linhart GF, Mittelstands-Allianz des Senat der Wirtschaft

Zum Abschluss wurde noch die Digitalisierungs-Box des Senats der Wirtschaft präsentiert, die wertvolle Hilfestellungen bei der Umsetzung der Digitalisierung bietet: https://senat-oesterreich.at/mittelstandsallianz/toolboxes/digitalisierungs-toolbox

Moderiert wurde die Veranstaltung vom Digitalisierungs-Experten Josef Kranawetter.

Im Anschluss an den Workshop hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich mit den Experten auszutauschen.

 

v.l.n.r.: Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft), Moderator Josef Kranawetter, Heinz Senger-Weiss, Dipl.-Ing. Markus Linhart (Bürgermeister von Bregenz), Dr. Johannes Linhart

 

v.l.n.r.:  Dr. Johannes Linhart, Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft), Heinz Senger-Weiss, DI Werner Kraus

 

Unter den rund 60 Anwesenden gesichtet wurden u.a.:

  • Markus Ganahl, COO, Hirschmann Automotive GmbH
  • Mag. Christine Schwarz-Fuchs, CEO Buchdruckerei Lustenau
  • Ralph Pöttinger, LL.M., Alpine Equity Management GmbH
  • Dr. Walter Wintersteiger, M&I – Management & Informatik
  • Mathias Muther, CEO, Aerocompact GmbH

 

Copyright: Dennis Kupnik

Rückfragehinweis:    

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs GmbH
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email:keglevich@spa.co.at

 

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