19. OKTOBER 2018 | BUSINESS-HELDEN: UNTERNEHMENSFINANZIERUNG MITTELSTAND

 

 

Das Portal BUSINESS-HELDEN berichtet über Finanzierungslösungen im Rahmen der Initiative MITTELSTANDS-ALLIANZ des SENAT DER WIRTSCHAFT.

 

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27. September 2018 | Senat der Wirtschaft präsentiert die Finanz-Toolbox für den Mittelstand in Vorarlberg

Presseinformation
Mittelstands-Finanzierung neu gedacht
Lustenau: Österreichs Wirtschaft lebt vom Mittelstand, der nicht nur 64 Prozent der Umsätze erwirtschaftet, sondern dabei auch rd. 68 Prozent aller Arbeitsplätze sichert. Anerkennung für diese Leistungen erhält der österreichische Mittelstand allerdings nur vor Wahlen. Zur Absicherung des Mittelstandes gehört auch eine auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeit. Die immer restriktivere Kreditpolitik der Banken macht den mittelständischen Unternehmen jedoch schwer zu schaffen. Heute wird das Eigenkapital dem Fremdkapital gegenüber massiv benachteiligt und das Vertrauen allein zählt auch nicht mehr. Somit müssen neue Finanzierungslösungen gefunden werden. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und sich mit den dazu nötigen ExpertInnen zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, erklärt Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat der Wirtschaft. (www.mittelstands-allianz.at)
Die Finanz-Toolbox
Im Rahmen einer Senats-Veranstaltung wurde nun die Toolbox in der BuLu – Buchdruckerei Lustenau vorgestellt. Über 30 Unternehmerinnen und Unternehmer ließen sich die Finanzierungsmöglichkeiten im Einzelnen erläutern, aber auch Best-Practice-Beispiele zeigen. Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Inhaberin und Geschäftsführerin der Druckerei, begrüßte die Initiative des Senats und betonte wie wichtig es für den Mittelstand sei, solche Möglichkeiten zu erhalten, um auch neue Wege für Finanzierungen aufgezeigt zu bekommen. Denn wer im internationalen Wettbewerb bestehen und gleichzeitig für seine MitarbeiterInnen ein attraktiver Arbeitgeber sein will, darf es nicht scheuen, stets am neuesten Stand der Technik und des nachhaltigen Wirtschaftens zu sein. Dies zu finanzieren, bedarf aber innovativer Lösungsansätze. Diese sind einem Großteil der mittelständischen UnternehmerInnen derzeit noch nicht bekannt. Johannes Linhart zeigte die Intentionen und die Funktionsweise der Finanz-Toolbox des Senats auf. Im Anschluss daran erläuterten Experten die einzelnen Möglichkeiten. Dass die Liquiditätsbeschaffung über Factoring rasant an Bedeutung gewinnt, zeigte Christoph Seyfried von der Raiffeisen Factor Bank AG auf. Das Thema Risikokapital zur Stärkung des Eigenkapitals und des Wachstums wurde von Dr. Omer Rehman von Capvis Equity Partners AG anhand eines Best-Practice-Beispiels dargelegt. Frau Mag.a Karen Wendt, Gründerin und Inhaberin von Eccos Impact, wiederum behandelte das Thema der Innovationskraft der Blockchain. Die regionale Mittelstandssicherung thematisierte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Inhaber der Rosinger Group, auf sehr anschauliche Weise, nicht nur durch seine Beratungserfahrung bis hin zum IPO, sondern auch durch die von ihm getätigten Unternehmenskäufe und Restrukturierungen. Wie sehr die Digitalisierung Finanzierungsangebote vergünstigt und zugänglich macht, wusste Max J. Heinzle, Gründer und CEO des FinTech-Start-Ups 21.finance Group, durch das Aufzeigen von Crowd Investing zu berichten. Schließlich zeigte Dipl. BW (FH) Rainer Terwart, Senior Berater und Partner bei Grahammer & Partner Unternehmensberatung GmbH, auf, wie man durch Financial Engineering zu einer optimalen Finanzierungsform für sein Unternehmen kommen kann.
Die Möglichkeit sich mit den Vortragenden noch im kleinen Kreis auszutauschen wurde eifrig genutzt. Im Anschluss daran lud die Buchdruckerei Lustenau zu einem lukullischen Abschluss.

v.l.n.r.: Dr. Johannes Linhart, Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Dipl.-Ing. Gregor Rosinger

Copyright: Senat der Wirtschaft
Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs GmbH
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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5. OKTOBER 2018 | WIRTSCHAFTSZEIT: SENAT DER WIRTSCHAFT PRÄSENTIERT FINANZIERUNGS-TOOLBOX FÜR DEN MITTELSTAND IN VORARLBERG

 
 
Die Vorarlberger WIRTSCHAFTSZEIT mit einem Bericht über die Präsentation der Finanz-Toolbox des SENAT DER WIRTSCHAFT in der Buchdruckerei Lustenau (BuLu).
 

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27. SEPTEMBER 2018 | PRÄSENTATION DER FINANZ-TOOLBOX DES SENAT DER WIRTSCHAFT IN VORARLBERG

Am 27. September 2018 lud der SENAT DER WIRTSCHAFT UnternehmerInnen und Unternehmer zur Präsentation der neu entwickelten Finanz-Toolbox der MITTELSTANDS-ALLIANZ nach Lustenau, Vorarlberg in die Buchdruckerei Lustenau GmbH (BuLu) ein. Sechs Speaker stellten dabei Finanzierungslösungen und Best Practice-Beispiele vor, um anschließend in persönlichen Gesprächen mit den Gästen die Frage „Wie finanziert sich der Mittelstand in Zukunft?“ zu beantworten.

Führung durch die BuLu
Inhaberin und Geschäftsführerin Frau Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Senatorin im SENAT DER WIRTSCHAFT lud zu Beginn interessierte Gäste zu einer persönlichen Führung durch die BuLu ein. Dabei konnten diese eindrucksvoll erfahren, wie in Schichtarbeit Drucksorten in höchster Qualität ohne Chemikalien für Kunden aus aller Welt produziert werden. Konsequente Investitionen und Modernisierungen, permanentes Benchmarking und externe Zertifizierungen bestätigen den Anspruch dieses Vorzeigeunternehmens, die ressourcenschonendste und klimafreundlichste Druckerei im deutschsprachigen Raum zu sein.
Durch ein klares Bekenntnis zum Standort sichert die BuLu familienfreundliche Arbeitsplätze, Fachkräfteausbildung und stärkt beispielhaft die Region. Seit dem Jahr 2000 erfolgt die stetige Orientierung in eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Wertschöpfungskette. Der Erfolg spricht für den 1913 gegründeten Familienbetrieb: In den letzten 10 Jahren konnte die Belegschaft von 30 auf 100 Mitarbeiter mehr als verdreifacht werden und dies trotz des Gegenwinds für Drucksorten durch die digitalen Medien. Ein Resultat daraus ist auch, dass die BuLu 2017 mit der höchstmöglichen Auszeichnung für nachhaltiges und ethisches Wirtschaften, dem SDG-Award, vom SENAT DER WIRTSCHAFT geehrt wurde.

Begrüßung und Vorstellung der Finanz-Toolbox
Im Anschluss an die Führung begrüßte Frau Mag. Christine Schwarz-Fuchs die ca. 30 Gäste zum offiziellen Rahmen. Sie betonte, wie wichtig es für den Mittelstand ist, zusammenzurücken und Lösungsansätze für die täglichen Herausforderungen durch Best Practice-Beispiele aufgezeigt zu bekommen – ein Ansinnen, das der SENAT DER WIRTSCHAFT höchst erfolgreich umsetzt. Wer im internationalen Wettbewerb bestehen und gleichzeitig für seine MitarbeiterInnen ein attraktiver Arbeitgeber sein will, darf es nicht scheuen, stets am neuesten Stand der Technik und des nachhaltigen Wirtschaftens zu sein. Dies zu finanzieren, bedarf heutzutage innovativer Lösungsansätze. Diese sind einem Großteil der mittelständischen UnternehmerInnen derzeit noch nicht bekannt. Daher freut sich die BuLu, Gastgeberin einer solch wichtigen Veranstaltung zu sein.
Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ, machte in seinen einführenden Worten unmissverständlich klar: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert und der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht geöffnet wird, werden wir weiterhin unsere besten Talente verlieren und im Standortranking abfallen. Zur Absicherung des Mittelstandes gehört daher auch eine auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeit”. Er zeigte sodann die Intentionen und die Funktionsweise der neu entwickelten Finanz-Toolbox auf, die im Webportal des SENAT DER WIRTSCHAFT und auch auf der Website der MITTELSTANDS-ALLIANZ (www.mittelstands-allianz.at) zugänglich ist. „Mit der vom SENAT entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und mit den dazu nötigen ExpertInnen zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, führte Dr. Linhart aus.

Im Dialog mit sechs Finanzierungslösungen
In jeweils 7-minütigen Kurzstatements wurden daraufhin einige der wesentlichen Elemente der Toolbox angesprochen, bevor die Gäste die Möglichkeiten hatten, sich an verschiedenen World-Café-Tischen mit den anwesenden ExpertInnen im Detail auszutauschen.

  • Dass die Liquiditätsbeschaffung über Factoring rasant an Bedeutung gewinnt zeigte Christoph Seyfried von der Raiffeisen Factor Bank AG auf. Er betonte dabei, wie schnell und unkompliziert dies inzwischen umgesetzt werden kann.
  • Wie mit Risikokapital das Eigenkapital gestärkt und das Wachstum bspw. durch die Eroberung neuer Märkte ermöglicht werden kann, zeigte Dr. Omer Rehman von Capvis Equity Partners AG anhand eines Best-Practice Beispiels auf.
  • Dass die Innovationskraft der Blockchain auch vor Finanzierungslösungen nicht Halt macht, zeigte Frau Mag.a Karen Wendt, Gründerin und Inhaberin von Eccos Impact auf. Sicherheit, weitgehendes Auslöschen von Fehlerquellen sowie Zugang zu neuen Investoren sind dabei die größten Vorteile. Auch den rechtlichen Rahmen haben die Schweiz und Liechtenstein als bisher einzige Länder abgesteckt.
  • Die regionale Mittelstandssicherung thematisierte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Inhaber der Rosinger Group, auf sehr anschauliche Weise, nicht nur durch seine Beratungserfahrung bis hin zum IPO, sondern auch durch die von ihm getätigten Unternehmenskäufe und Restrukturierungen.
  • Wie sehr die Digitalisierung Finanzierungsangebote vergünstigt und zugänglich macht, zeigte Max J. Heinzle, Gründer und CEO des FinTech-Start-ups 21.finance Group auf. Er präsentierte das Thema Crowdinvesting, als nur eine der zahlreichen Finanzierungslösungen die seine Plattform anbietet. Hierbei sei auch auf den Umsetzungspartner der Finanztoolbox FinnestPro.com als innovative Plattform für Schulscheindarleihen (schon ab € 500.000,-) verwiesen, eine Finanzierungsform, die in Österreich noch eher unbekannt ist.
  • Schließlich bot Dipl. BW (FH) Rainer Terwart, Senior Berater und Partner bei Grahammer & Partner Unternehmensberatung GmbH, den anwesenden GeschäftsführerInnen seine Hilfe an, bei dieser Vielzahl von innovativen Angeboten die jeweils richtige und zugeschnittene Finanzierungsform auch mit den jeweiligen Bankenpartnern zu finden. Mit klugem Financial Engineering steht einer stabilen Investition oder nachhaltigen Betriebsübergabe nichts mehr im Wege.

Im Anschluss nutzten die Anwesenden ausgiebig die Möglichkeit, sich mit den ReferentInnen in kleinen Gruppen auszutauschen. Der Abend endete mit einem ausgezeichneten, von der BuLu bereitgestellten, Büffet und einem lebhaften Get-together. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der SENAT DER WIRTSCHAFT die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.

24. SEPTEMBER 2018 | 5. STEIRISCHER STRATEGIETAG

 
 
Am 23. September 2018 kamen auf Einladung des SENAT DER WIRTSCHAFT gemeinsam mit StyriaStrat über 50 Unternehmerinnen und Unternehmer in den Erzherzog-Johann-Saal der Wirtschaftskammer Steiermark – nicht nur, um den Blick über die Stadt Graz zu genießen, sondern um sich über aktuelle Fragen der Digitalisierung aus erster Hand zu informieren.
 
Die vom Geschäftsführer-Operations des SENAT, Jochen Ressel, moderierte Veranstaltung wurde vom SENATs-Regionalverantwortlichen für die Steiermark & Süd-Burgenland, Ing. Norbert P. Ulbing eröffnet. Anschließend zeigte Mag. Michael Brandtner, einer der führendenden Positionierungs-Experten Österreichs, anhand internationaler Beispiele, welche Rolle die Positionierung bei Entwicklung von Digitalisierungsstrategien spielt.
Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ des SENAT DER WIRTSCHAFT, zeigte im Anschluss, wie der Mittelstand die Herausforderungen zielgerichtet bewältigen kann und kündigte die Launch der Digitalisierungs-Toolbox des SENATs an, die einen Gesamtüberblick für eine praktikable Herangehensweise bieten wird. Joe Kranawetter, Automatisierungs- & Digitalisierungs-Experte,
Beim abschließenden Strategie-Talk zeigten Unternehmer Erfolgsprojekte der Digitalisierung in der Steiermark. Dazu zählten Silvio Regin (CodeFlügel) mit Augumented Reality-Lösungen, Christoph Temmel (wunderwerk digital) mit App-Lösungen für die Automatisierung von Standard-Kommunikationsaufgaben und Ing. Christian Dvorak (specialisIT) mit Informationen über die IT-Anforderungen, die sich daraus ergeben und wie man ihnen begegnen kann.  Helmut Brückler von StyriaStrat kommentierte mit Inputs zu den strategischen Zusammenhängen der unterschiedlichen Digitalisierungsbeispiele.
Beim anschließenden Get-together vernetzten sich die anwesenden Senatorinnen und Senatoren sowie Boschafterinnen und Botschafter der MITTELSTANDS-ALLIANZ mit Gästen und den Vortragenden. Der 5. Steirische Strategietag zeigte einmal mehr, wie notwendig umfassende Bildung der UnternehmerInnen ist, um sich in die Digitalisierung zu begeben und damit die Zukunftsfähigkeit abzusichern.