Schwerpunkt Ökologie | ÖKOLOGISCHE STEUERREFORM WIRD FORCIERT

Schwerpunkt ÖKOLOGIE

 

 

SENAT forciert die Bemühungen für eine Ökologische Steuerreform

 

Bereits seit 2013 drängt der SENAT auf die Umsetzung einer ökologisch orientierten Steuerreform. Auf der Basis der damals erstellten Studie verfasste der SENAT 2017 ein PLÄDOYER zu diesem Thema. Aufgrund der aktuellen Steuerreform-Diskussion unternimmt der SENAT weitere Schritte, damit diese dringend nötige Maßnahme in die aktuell zur Diskussion stehenden Steuerreform einfließt.

 

POLITISCHE ARBEIT DES SENATs

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT sieht es als vordringliches Ziel, die Umsetzung einer Ökologischen Steuerreform jetzt zu erreichen, da die nächste Gelegenheit dafür erst wieder in einigen Jahren besteht. Daher wurde das im Jahr 2017 erstellte PLÄDOYER nochmals an alle politisch relevanten EntscheidungsträgerInnen versandt, d.h. alle Bundesminister, alle Klubobleute, alle Landeshauptleute und alle Finanzlandesräte. Dieses politische Vorschlagspapier steht unter diesem Link zur weiteren Distribution bereit:

 

>> PLÄDOYER: ÖKOLOGISCHER STEUERUMBAU

 

PRESSEARBEIT ZUR THEMATISIERUNG DER HANDLUNGSNOTWENDIGKEIT

In Gastkommentaren, die u.a. in den Tageszeitungen “Die Presse” und “Wiener Zeitung” erschienenen sind, wies SENATs-Vorstandsvorsitzender Hans Harrer auf die Handlungsnotwendigkeiten hin. Vor allem in Folge des Klimagipfels in Warschau, bei dem einmal mehr keine umfassenden Maßnahmen vereinbart werden konnten, ist Bewusstseinsbildung nötiger denn je. Außerdem warnte der SENAT in einer separaten Presseaussendung Anfang Jänner vor einer erneuten Umwelt-Ignoranz bei der Steuerreform.

 

>> ZUM GASTKOMMENTAR VON HANS HARRER

 

>> PRESSEAUSSENDUNG ZUR STEUERREFORM

 

 

UNTERSTÜTZUNG DER ENERGYPEACE-PETITION

Die Plattform für ein auf nachhaltige und erneuerbarer Energie basierendes Energiesystem “Energypeace” hat eine Petition aufgelegt, die der SENAT DER WIRTSCHAFT mit seiner Initiative KLIMA-ALLIANZ unterstützt. Damit werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die in die aktuelle Steuerreform-Diskussion einfließen müssen, um die Klimaziele zu erreichen. Der SEANT DER WIRTSCHAFT hat über verschiedene Kanäle zur Unterzeichnung aufgefordert.

 

>> ZUR ENERGYPEACE-PETITION

 

 

 

 

 

ERSTE SENATs-BIENENHONIG-PRODUKTION

 

 

Im Zuge des Bienenschutz-Schwerpunkts hat der SENAT DER WIRTSCHAFT eigene Bienenstöcke durch beefuture betreuen lassen. Nach der ersten Ernte gibt es nun den ersten SENATs-Honig.

 

 

In den Genuss des SENATs-Honigs kamen alle BesucherInnen der Jahresausklangs-Veranstaltung des SENAT DER WIRTSCHAFT auf Schloss Mondsee, die als wertvolles Give-away ein Glas überreicht bekamen.

Viele Unternehmen sind dem Beispiel des SENATs bereits gefolgt und haben ebenfalls in den Bienenschutz investiert und eigene Bienenstöcke aufgestellt, handelt es sich dabei doch um das wichtigste Nutztier der Landwirtschaft, ohne dem keine Bestäubungen erfolgen kann und damit die Grundlage für unsere gesamte Nahrungsmittelproduktion darstellt. Genau ein Jahr nach dem Start der Initiative liegen somit bereits konkrete Ergebnisse vor!

 

Schwerpunkt Ökologie | DAS REPARATURGEWERBE STÄRKEN

Schwerpunkt ÖKOLOGIE

 

SEPP EISENRIEGLER MIT KONKRETEN VORSCHLÄGEN ZUR BESSERSTELLUNG DES REPARATURGEWERBES

 

Wohin uns Werbeaussagen wie „Geiz ist geil“ und „Hau weg den Dreck“ gebracht haben, wissen wir: Der Ressourcenverbrauch hat sich seit den 70er Jahren verdreifacht, die E-Schrottmengen sogar vervierfacht. Allein die in der EU pro Jahr verkauften Haushaltsgroßgeräte reichen aneinandergereiht entlang des Äquators einmal um die Erde. 

 

1. Von der Trennungsprämie zum Zukunftsbonus: Verschrottungsprämien als Anreiz zur Ressourcenvernichtung durch gelenkte Kaufentscheidungen 

Insgesamt war die EU-weite PR-Aktion „Wenn wir den Planeten retten und dabei noch Geld sparen wollen, müssen wir alle Haushaltsgeräte gegen solche der höchsten Energieeffizienzklasse tauschen!“ die erfolgreichste PR-Aktion aller Zeiten. Befeuert wurde sie in Österreich mit der Trennungsprämie des Umweltforums Haushalt (UFH), das nicht abgeholte Pfandgelder („Kühlschrankpickerl“) österreichischer Haushalte dafür verwendete. 

Der große ökologische Fußabdruck durch die Produktion kann nur durch eine möglichst lange Nutzung des Geräts verringert werden. Die Stromkosteneinsparung für die angeblich energieeffizientesten Waschmaschinen liegt laut der größten EU-Konsumentenschutzorganisation BEUC bei unter € 1,80 pro Jahr!1 

Acht Jahre nach der erfolgreichsten PR-Aktion der Hersteller und des Elektrohandels sorgen die beiden Schwungräder unseres wachstumsgetriebenen Wirtschaftssystems in geübter, profitträchtiger Solidarität neuerlich für die Bereitschaft von Privathaushalten, sich mit neuen Haushaltsgeräten auszustatten. Auf das Lockmittel Trennungsprämie für energieeffiziente Geräte folgt die Verschrottungsprämie Zukunftsbonus: WLAN-fähige Waschmaschine, Smart Home-Lösungen und Internet der Dinge heißen die neuen Zauberwörter. 

 

2. Seit 20 Jahren wird im R.U.S.Z repariert. – Hurra, wir leben noch! 

Dieses Konsumverhalten bringt Anbieter von seriösen Reparatur- und Produktdienstleistungen weiter unter Druck. Schon bisher sind sie doppelt benachteiligt: Einerseits sprechen die Preise von Neugeräten nicht die ökologische und soziale Wahrheit, andererseits ist menschliche Arbeit durch Steuern und Abgaben doppelt so teuer als sie sein könnte. Seriöse Reparaturdienstleister sind also nicht nur Opfer einer Informationsassymetrie zwischen Herstellern und KonsumentInnen, sondern auch von Staats- und Marktversagen! 

Der Silberstreif am Horizont heißt Circular Economy Action Plan und Ökodesign-Richtlinie NEU. Derzeit werden von den EU-Normungsorganisationen Ressourceneffizienz-Standards ausgearbeitet, die es ab 2025 verhindern sollen, dass Wegwerfgeräte im EU-Wirtschaftsraum angeboten werden dürfen. Elektrische und elektronische Geräte sollen dann langlebig, leicht reparierbar und re-use-tauglich gestaltet sein. Das R.U.S.Z hat mit der ONR 192102:2014 „Gütezeichen für langlebige, reparaturfreundlich konstruierte elektrische und elektronische Geräte“ Pionierarbeit geleistet und im EU-Normungsgremium CEN-CLC JTC 10 den Weg aufbereitet um den Auftrag der EU-Kommission „Energy Related Products – Material Efficiency for Ecodesign“ in die richtigen Bahnen zu lenken. 

Jetzt stellt sich halt die Frage, wie geht es weiter für seriöse, unabhängige Reparaturbetriebe? Wie schaffen sie es, die nächsten 10 Jahre wirtschaftlich zu überleben? Noch hält ja der Trend zu immer kurzlebigeren Elektrogeräten, deren Design Reparaturen weiter verteuert an. 

 

3. Forderungen an die österreichische Bundesregierung: 

Deshalb fordert das R.U.S.Z eine sozial-ökologische Steuerreform. Bis dahin braucht es eine drastische Senkung der Mehrwertsteuer für Reparaturdienstleistungen und geprüfte Second-Life-Geräte und eine Reparaturförderung wie in Schweden, Graz und neuerdings im Bundesland Oberösterreich. An der Überarbeitung des Energieeffizienz-Labels arbeitet das R.U.S.Z selbst mit. Abschließend erinnert der „Reparatur-Motor“ der Branche die Bundesregierung an ihr Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft im Regierungsprogramm: „Wenn nicht sofort unterstützende Maßnahmen für seriöse Reparaturdienstleister gesetzt werden, gehen nicht nur weitere Betriebe in Konkurs. Die gesamte Branche und ihr Reparatur-Knowhow, das weit mehr ist als Teiletausch, sind in Gefahr!“ 

 

4. Parlamentarische Petition „Für den Schutz des heimischen Reparaturgewerbes, gegen die Vernichtung wertvoller Rohstoffe!“2 

Schluss mit Werbebotschaften wie „Hau weg den Dreck“, lieber „Länger Nutzen statt öfter Kaufen“! Wir brauchen langlebige und reparaturfreundliche Produkte statt einer Verdreifachung des weltweiten Rohstoffverbrauches seit den 1970er Jahren. Hochqualifizierte Arbeitsplätze im österreichischen Reparaturgewerbe werden immer weniger. Allein zwischen 2005 und 2015 haben mehr als 600 Facharbeitskräfte ihre Beschäftigung verloren. Damit schwindet wertvolles Wissen und Auszubildende finden immer weniger attraktive Lehrstellen. Viel zu viele österreichische, kleine und mittlere Reparaturbetriebe mussten im Wettbewerb gegen 

  • globale Rohstoffausbeutung zu Dumpingpreisen und 
  • unverschämt geringe Lohnkosten in Schwellenländern 

mittlerweile schließen oder gar in Konkurs gehen. 

 

Darum unterstützen die Nationalratsabgeordneten Petra Bayr (SPÖ), Sepp Schellhorn (NEOS) und Daniela Holzinger (JETZT – Liste Pilz) gemeinsam mit Markus Piringer (DIE UMWELTBERATUNG) die Forderungen von Sepp Eisenriegler (Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z): 

  • Eine sofortige und drastische Reduktion der Mehrwertsteuer für seriöse Reparatur-dienstleistungen und den gewerblichen Vertrieb von gesetzeskonform aufbereiteten Gebrauchtgeräten mit Gewährleistung. 
  • Eine österreichweit flächendeckende Reparaturförderung wie bereits in Graz auf kommunaler, in Oberösterreich auf Landes- und in Schweden auf nationaler Ebene. 

 

Ein Beitrag von Senator Sepp Eisenriegler, Mitglied des Ethik-Beirats des SENAT DER WIRTSCHAFT und Gewinner des Special-SDG-Awards.

6. DEZEMBER 2018 | WIRTSCHAFTSZEIT: ÖKOLOGIE UND DIE ZUKUNFT WAREN DAS THEMA DER JAHRESABSCHLUSSVERANSTALTUNG DES SENAT DER WIRTSCHAFT

 

 

Das Online Portal der WIRTSCHAFTSZEIT berichtet über die Jahresabschlussveranstaltung des SENAT DER WIRTSCHAFT auf Schloss Mondsee, die heuer unter dem Motto „Keine Angst vor der Zukunft“ stand.

 

>> ZUM PRESSEARTIKEL | WIRTSCHAFTSZEIT: JAHRESABSCHLUSS SENAT

 

Schwerpunkt Ökologie | BEST PRACTICE: NACHHALTIGKEIT GEMEINSAM FORCIEREN

Schwerpunkt ÖKOLOGIE

 

Wie Unternehmen auch StakeholderInnen in die Nachhaltigkeits-Strategie einbinden können

 

Die SENATs-Partnerunternehmen power solution von Senator DI Roland Kuras und Lion-Rocket von Senator Mag. Deutschmann haben für die Bäckerei Felber gemeinsam eine Strategie entwickelt, um alle StakeholderInnen in die Nachhaltigkeits-Strategie des Unternehmens einzubinden.

 

Mittels Crowdinvestment können KundInnen und InteresstInnen die Bäckerei Felber am Weg in die CO2-Neutralität begleiten. Schnellentschlossene können sich in den ersten beiden Wochen nach Start der Finanzierungskampagne einen fixen Zinssatz von 6% pro Jahr sichern, danach gibt es bis noch 5% p.a. Festzins. Felber-KundInnen erwartet ein besonderes Zuckerl, denn sie können ihren festen Zinssatz um 1% p.a. erhöhen, indem sie weiterhin regelmäßig in ihrer Felber-Filiale einkaufen und dabei Bonuspunkte sammeln.

 

Doris Felber und Roland Kuras

 

Damit ist diese Initiative ein gelungenes Best-Practice, wie die Einbindung einer bereiten Öffentlichkeit in die Nachhaltigkeitsbestrebungen eines Unternehmens gelingen kann und wie Wege gefunden werden können, bei denen Nachhaltigkeit, alternative Finanzierungskonzepte und Benefit für die investierenden StakeholderInnen verbunden werden können.

 

>> ZU DEN DETAILINFORMATIONEN DER INITIATIVE

 

 

 

Schwerpunkt Ökologie | BEST PRACTICE: NACHHALTIGKEIT GEMEINSAM FORCIEREN

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Wie Unternehmen auch StakeholderInnen in die Nachhaltigkeits-Strategie einbinden können

 
Die SENATs-Partnerunternehmen power solution von Senator DI Roland Kuras und Lion-Rocket von Senator Mag. Deutschmann haben für die Bäckerei Felber gemeinsam eine Strategie entwickelt, um alle StakeholderInnen in die Nachhaltigkeits-Strategie des Unternehmens einzubinden.
 
Mittels Crowdinvestment können KundInnen und InteresstInnen die Bäckerei Felber am Weg in die CO2-Neutralität begleiten. Schnellentschlossene können sich in den ersten beiden Wochen nach Start der Finanzierungskampagne einen fixen Zinssatz von 6% pro Jahr sichern, danach gibt es bis noch 5% p.a. Festzins. Felber-KundInnen erwartet ein besonderes Zuckerl, denn sie können ihren festen Zinssatz um 1% p.a. erhöhen, indem sie weiterhin regelmäßig in ihrer Felber-Filiale einkaufen und dabei Bonuspunkte sammeln.
 

Doris Felber und Roland Kuras


 
Damit ist diese Initiative ein gelungenes Best-Practice, wie die Einbindung einer bereiten Öffentlichkeit in die Nachhaltigkeitsbestrebungen eines Unternehmens gelingen kann und wie Wege gefunden werden können, bei denen Nachhaltigkeit, alternative Finanzierungskonzepte und Benefit für die investierenden StakeholderInnen verbunden werden können.
 

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