REFORMVORSCHLAG AIFM-GESETZ: ARBEITSGESPRÄCH IM FINANZMINISTERIUM

Ummittelbar nach der Veröffentlichung des neuen PLÄDOYERs durch den SENAT DER WIRTSCHAFT zum Thema „AIFM-Gesetz – Gleiche Anlagechancen für alle!“, wurde der darin ausgearbeitete Reformvorschlag bereits im Finanzministerium besprochen.

Am 7. März 2019 diskutierte der Finanzmarktexperte des SENATs und Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ, Dr. Johannes Linhart, mit dem im Bundesministerium für Finanzen zuständige Dr. Christoph Pesau, die Handlungsempfehlungen. Die Vorschläge wurden allesamt für gut befunden und werden auch in die gerade in Vorbereitung befindlichen Reformvorschläge zur Stärkung des Kapitalmarktplatzes Österreich aufgenommen. Darüber, wann eine konkrete Umsetzung möglich ist, hielt sich das Ministerium bedeckt.

Der SENAT DER WIRTSCHAFT wies einmal mehr darauf hin, dass Dringlichkeit das Gebot der Stunde ist, denn durch die aktuelle Gesetzeslage wird dem Mittelstand die Möglichkeit genommen, sich – ähnlich wie in anderen europäischen Ländern – über Beteiligungskapital in dem Ausmaß zu finanzieren, in dem es nötig wäre. Darüber hinaus ist die Ungleichbehandlung von Anlegergruppen nach wie vor evident, durch die Eigenkapital gegenüber Fremdkapital massiv benachteiligt ist. Der SENAT wird weiterhin auf eine schnelle Verbesserung der Rahmenbedingungen drängen.

 

>> ZUM PLÄDOYER 2019-NR.1 | AIFM-GESETZ – GLEICHE ANLAGESCHANCEN FÜR ALLE